Zukunftstag bei der Feuerwehr

Hallo, ich bin Sophie, bin zwölf Jahre alt und war dieses Jahr am Zukunftstag im Pressebüro Oldenburg.
Die Aufgabe des Pressebüros besteht darin, wichtige Informationen an die Presse weiterzugeben, damit diese sie dann zum Beispiel in Zeitungen veröffentlichen kann. Im Namen des Pressebüros war ich bei der Berufsfeuerwehr Oldenburg.

Zu Beginn in der Fahrzeughalle erklärte uns der Feuerwehrmann Thorsten viel Wissenswertes über die einzelnen Fahrzeuge. Es gibt zum Beispiel ein Fahrzeug, das einen strahlen- und gasresistenten Container trägt. Die am meisten genutzten Fahrzeuge sind aber der Drehleiterwagen und das Löschfahrzeug, die so gut wie bei jedem Einsatz mit rausfahren. Thorsten öffnete für uns die Seitenfächer eines Fahrzeuges, die sehr viele verschiedene Werkzeuge beinhalten. Jeder Feuerwehrmann sollte jedes dieser Geräte bedienen können, auch wenn einige bestimmte Geräte besonders gut kennen. Denn, wie uns oft gesagt wurde: Feuerwehrarbeit ist Teamarbeit.

Atemberaubendes Atemschutz-Labyrinth
Danach ging es für uns in den Keller, wo sich alles um Atemschutz und die Fitness des Feuerwehrmannes dreht. Um einen Atemschutz tragen zu dürfen, benötigen die Feuerwehrleute eine Ausbildung und müssen ärztlich getestet werden. Auch danach muss jeder Feuerwehrmann alle drei Jahre einen Gesundheitscheck absolvieren.

Im Anschluss ging es für uns in einen Nebenraum mit einem großen Gitterlabyrinth, in dem Thorstens Kollege Florian uns erklärte, dass in diesem Labyrinth das Bewegen in engen, vernebelten Gängen oder Räumen geübt wird. In dem Labyrinth befinden sich verschiedene Hindernisse, die man überwinden muss. Was wir im Hellen mit ein wenig Nebel geübt haben und allen Kindern großen Spaß gemacht hat, müssen die Feuerwehrleute mit Ausrüstung im dichten Nebel und im Dunkeln schaffen. Hierbei kann von außen mittels einer Wärmebildkamera ermittelt werden, wo sich der einzelne Feuerwehrmann befindet.
Außerdem wurde uns auch ein kleiner Einblick in den Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Oldenburg gewährt und auch ein Krankenwagen gezeigt, der mittlerweile sehr elektronisch funktioniert.

Ich bin sicher, es hat den anderen genau so viel Spaß gemacht, wie mir!