Besuch im Stadtmuseum

Am Zukunftstag 2013 waren ich (Sophie) und mein Bruder Ole als Reporter für das Pressebüro unterwegs. Unter anderem haben wir einen Abstecher ins Stadtmuseum gemacht. Dort waren ebenfalls Kinder zum Zukunftstag zu Besuch. Der Leiter des Stadtmuseums, Herr von Seggern, war gerade dabei, die anderen Kinder durchs Museum zu führen. Er zeigte den Kindern, was in welchem Teil des Museums passiert:

Schon in allen Ecken wurde gearbeitet. Unten in den Werkstätten des Museums erzählte Herr von Nethen uns etwas über seine Arbeit als Restaurator. Er restauriert alte Bilderrahmen und Möbel, die im Museum ausgestellt werden. Dazu benutzt er zum Beispiel Schellack und Leim, der aus Knochen hergestellt wird.

Bilder nur mit Handschuhen anfassen
Danach gingen wir ins Archiv. Dieses war voll mit Akten, Büchern und Bildern, die in Schränken und Regalen gelagert wurden. Herr von Seggern zeigte den Kindern ein paar sehr alte Kunstwerke eines berühmten spanischen Malers: Selbstporträts von Goya. Dazu musste er aus Sicherheitsgründen Handschuhe tragen, damit die Bilder nicht beschädigt werden. Außerdem zeigte er ein paar alte Bilder aus dem Ersten Weltkrieg, die er für eine Ausstellung nutzen will.

Schon immer an Museen interessiert
Nach dem ersten Teil der Führung machten wir eine kleine Pause. Da hatte ich Gelegenheit, die Kinder zu befragen. Sie erzählten mir, dass ihnen die bis jetzt eineinhalbstündige Führung gefallen hat. Ich habe das zehnjährige Mädchen Paula gefragt, warum sie den Zukunftstag im Stadtmuseum machen wollte. Sie sagte, dass sie sich vorstellen kann, später auch mal im Museum zu arbeiten, und dass sie sich schon immer für Museen interessiert hat.

von Sophie Ellermann, 12 Jahre alt

Fotos der Reportage im Stadtmuseum