Mit einer gemeinsamen Präventionsaktion haben die Stadt Oldenburg, die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland und Studierende der Polizeiakademie Oldenburg auf dem diesjährigen Kramermarkt über die Gefahren von K.-o.-Tropfen informiert. An zwei Abenden, am 9. Oktober und 10. Oktober 2026, wurde gezielt das Gespräch mit jungen Besucherinnen und Besuchern gesucht. Mit Flyern und weiteren Informationsmaterialien klärten sie über mögliche Risiken auf und gaben Hinweise, wie man aufeinander achten und in einer Notfallsituation richtig handeln kann.
Gemeinsam aufeinander achten
Die eingesetzten Materialien entstanden im Rahmen eines Wahlpflichtkurses, in dem sich Studierende der Polizeiakademie Niedersachsen intensiv mit dem Thema K.-o.-Tropfen und Möglichkeiten der Prävention auseinandergesetzt hatten. „Uns war wichtig, nicht nur über K.-o.-Tropfen zu sprechen, sondern Prävention dorthin zu bringen, wo junge Menschen tatsächlich unterwegs sind“, sagt Oliver Kerkhoff von der Polizeiakademie Niedersachsen. „Der Oldenburger Kramermarkt bietet dafür eine gute Gelegenheit. Wir wollen junge Menschen erreichen, ohne mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, und sie darin bestärken, aufeinander zu achten“, ergänzt Sandra Behrens, Beauftragte für Jugendsachen bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland.
Aktion ergänzt reguläre Jugendschutzkontrollen
Die Aktion ergänzte die regulären Jugendschutzkontrollen, die während des Kramermarktes von der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland durchgeführt wurden. „Jugendschutz bedeutet für uns nicht nur Kontrolle, sondern auch Aufklärung und Prävention“, betont Mario Mohrmann, Jugendschutzbeauftragter der Stadt Oldenburg. „Gerade beim Thema K.-o.-Tropfen ist es wichtig, junge Menschen zu informieren, Risiken zu benennen und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten mitzugeben.“
Durchweg positive Rückmeldungen
Die Rückmeldungen während der Aktion waren durchweg positiv. Viele junge Menschen begegneten den Teams freundlich, aufgeschlossen und interessiert. Einige berichteten, selbst schon einmal den Verdacht gehabt zu haben, von K.-o.-Tropfen betroffen gewesen zu sein, ohne dies sicher belegen zu können. Zugleich wurde deutlich, dass die mediale Berichterstattung das Bewusstsein für das Thema stärkt und viele junge Menschen dafür sensibilisiert hat, aufmerksamer zu sein und besser aufeinander zu achten.
Vergleichbare Kooperationen auch künftig angedacht
Die Stadt Oldenburg sieht in der Zusammenarbeit ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedliche Akteurinnen und Akteure ihre Kompetenzen in der Präventionsarbeit bündeln können. Auch bei künftigen Großveranstaltungen im Stadtgebiet sollen vergleichbare Kooperationen geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Ziel ist es, junge Menschen direkt vor Ort zu erreichen, für Gefahren zu sensibilisieren und zu einem sicheren Miteinander bei Veranstaltungen beizutragen.
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Der Kinder- und Jugendschutz hat für die Stadt Oldenburg oberste Priorität. Auf den Kinder- und Jugendschutzseiten werden Sie über Einrichtungen und Ansprechpersonen, die sich mit Fragen rund um Jugendschutz, Suchtprävention und Beratung befassen, informiert.
Zuletzt geändert am 12. Oktober 2026