Jugendschutz geht uns alle an
Kinder und Jugendliche benötigen den besonderen Schutz der Gesellschaft, damit sie sich altersgerecht entwickeln können und vor Gefahren für ihr seelisches und körperliches Wohl weitestgehend bewahrt werden. Das Jugendschutzgesetz regelt in diesem Sinne unter anderem die Altersgrenzen bei Filmen und Spielprogrammen auf Trägermedien, die Abgabe von alkoholischen Getränken und Tabakwaren sowie die Aufenthaltsbestimmungen in Gaststätten, Kinos, Diskotheken und Spielhallen.
Gemeinsame Jugendschutzkontrollen
Aufgabe des Kinder- und Jugendschutzes ist es, die Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen zu kontrollieren. Zu diesem Zweck arbeitet das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg eng mit dem städtischen Amt für Sicherheit und Ordnung und mit den zuständigen Dienststellen der Polizei zusammen. Gemeinsam werden regelmäßige Jugendschutzkontrollen in Gaststätten, Diskotheken, Spielhallen und zu anderen besonderen Anlässen im Stadtgebiet, wie zum Beispiel Kramermarkt und Stadtfest, durchgeführt. Dabei ist es das erklärte Ziel, Kinder- und Jugendliche zu schützen und insbesondere die verantwortlichen Erwachsenen (Gewerbetreibende, Veranstalter und Beschäftigte) zur Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes anzuhalten.
Informationen für Veranstalterinnen und Veranstalter von öffentlichen Festen
Wer eine öffentliche Veranstaltung organisiert, hat zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten, besonders wenn Kinder oder Jugendliche mitfeiern. Er oder sie trägt gegenüber den Behörden die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Verlauf der Veranstaltung. Damit Sie als Veranstalterin oder Veranstalter abgesichert sind, und Ihre jugendlichen Gäste ohne Probleme mitfeiern können, beachten Sie folgende Hinweise (PDF, 56 KB).
Erzieherischer Präventionsangebote für Groß und Klein
Im Rahmen des erzieherischen Kinder und Jugendschutzes sollen die Heranwachsenden über Gefahren und Risiken ihrer Lebenswelten aufgeklärt werden. Sie sollen lernen, schädliche Einflüsse zu erkennen, diese zu vermeiden und sich und andere vor negativen Folgen zu schützen.
Dazu bietet das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg Präventionsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche an. Neben den „klassischen“ Themen wie Sucht- und Gewaltprävention steht das Thema „Medien“ dabei besonders im Fokus. Die vielfältigen Möglichkeiten der virtuellen Welten, ob online im Internet oder offline bei Video- und PC-Spielen, bieten eine Menge Chancen, aber eben auch viele neue und nicht immer auf den ersten Blick zu erkennende Risiken. Da auch die Eltern hier oft an ihre Grenzen stoßen, veranstaltet das Amt für Jugend, Familie und Schule speziell für das Thema „Medien“ auch Informationsangebote (zum Beispiel Elternabende) für Eltern und Lehrer.
Kontakt
Bei Fragen, Tipps und Anregungen rund um das Thema Jugendschutz sowie bei jugendschutzrelevanten Beschwerden wenden Sie sich bitte an:
Mario Mohrmann
Telefon 0441 235-3177
E-Mail: mario.mohrmann[at]stadt-oldenburg.de
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026