Der Große Zapfenstreich in Oldenburg

Der Bundeswehrstandort Oldenburg feierte am 20. Oktober 2006 den Großen Zapfenstreich. Anlass ist das 50-jährige Bestehen der Bundeswehr in Oldenburg. Der Große Zapfenstreich gilt heute neben dem feierlichen Gelöbnis als das bedeutendste militärische Zeremoniell. Er darf nur zu besonderen Anlässen vorgenommen werden, zum Beispiel zu besonderen militärischen Jubiläen.

Im Jahr 1955 begann der Aufbau der Bundeswehr und auch Oldenburg war für einen Standort vorgesehen. Am 1. September 1956 bezog die Standortverwaltung der Bundeswehr Oldenburg die Pferdemarktkaserne, das Kreiswehrersatzamt folgte am 6. September. In den Jahren bis zur Wiedervereinigung (1989 / 90) entwickelte sich Oldenburg zur zweitgrößten Garnisonstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Die Stadt Oldenburg besitzt traditionell ein besonders gutes Verhältnis zu den hier beheimateten Bundeswehreinheiten. Dies zeigt sich in der seit über 20 Jahren gepflegten Patenschaft der Stadt Oldenburg zu seinen Einheiten am Standort. Auch findet die gute Beziehung zwischen Stadt und Bundeswehr Ausdruck im alltäglichen Miteinander zwischen Bevölkerung und Soldatinnen und Soldaten, zwischen Rat, Stadtverwaltung und Behörden sowie verschiedenen Dienststellen der Bundeswehr.

Am 10. Mai 2004  beschloss der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg, zum 50-jährigen Standortjubiläum der Bundeswehr den Großen Zapfenstreich zu beantragen. Der Befehlshaber des Streitkräfteunterstützungskommandos genehmigte den Großen Zapfenstreich für den 20. Oktober 2006.

In der Ausstellung „Von der Bürgerwehr zur Bundeswehr – Eine Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des Bundeswehr-Standortes Oldenburg“ erinnerte die Stadt Oldenburg an eine jahrhundertealte traditionsreiche Militärgeschichte. Die Ausstellung wurde vom 8. September 2006 bis zum 22. Oktober 2006 in der Neuen Galerie des Oldenburger Stadtmuseums gezeigt.

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Am 10. März 1993 fand auf dem Theodor-Tantzen-Platz in Oldenburg der Große Zapfenstreich statt. Anlass war die Auflösung der 11. Panzergrenadierdivision.

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