Defibrillatoren im Stadtplan
Interaktiver Stadtplan zeigt Standorte von Defibrillatoren
Der Interaktive Stadtplan bietet einen lebensrettenden Service: Unter der Kategorie „Service“ sind die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AEDs) aufgeführt. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelferinnen und Laienhelfer geeignet.
Zurzeit wurden uns über 150 AEDs im Oldenburger Stadtgebiet gemeldet. Die Standorte werden mit einem Piktogramm im Stadtplan angezeigt; mit einem Klick auf das jeweilige Symbol wird die exakte Adresse angegeben.
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Defibrillatoren retten Leben
Mit einem Defibrillator können erste Maßnahmen ergriffen werden, um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern in den Griff zu bekommen.
Die sogenannten Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind nach dem Einschalten selbsterklärend. So werden dem Benutzer beziehungsweise der Benutzerin über Sprachausgabe oder Monitor genaue Anweisungen gegeben. Das Gerät fordert auf, die zwei Klebeelektroden an der Patientin oder dem Patienten anzubringen. Dann misst es selbständig die Herzströme, wertet aus, ob ein Kammerflimmern vorliegt, und zeigt dementsprechend an, ob ein Elektroschock nötig ist. Entsprechend gibt es dem Benutzer oder der Benutzerin weitere Anweisungen. Trotzdem sollte vor der Benutzung des AEDs der Notruf 112 abgesetzt werden.
Ersthelferin oder Ersthelfer werden
Eine schnelle Reanimation durch Ersthelferinnen oder Ersthelfer kann die Überlebenschancen bei einem Herzstillstand deutlich erhöhen. Die App „Corhelp3r“ unterstützt dabei, indem sie Helfende schnell miteinander vernetzt. Bei einem Notfall, der eine Wiederbelebung erfordert, alarmiert die Leitstelle nicht nur die Rettungskräfte, sondern auch die App. Diese sucht die zwei nächstgelegenen registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfer und benachrichtigt sie. „CorHelp3r“ gibt es kostenlos für iOS und Android. Zur Freischaltung bedarf es lediglich eines Nachweises eines Erste-Hilfe-Kurses, der nicht älter als zwei Jahre ist. Weitere Informationen gibt es auf der Seite vom Projekt „Erleben“ ».
Zuletzt geändert am 22. Januar 2026
