Bilanz des Jahres als „Stadt der Wissenschaft“ fällt positiv aus

2009 war Oldenburgs Jahr als „Stadt der Wissenschaft“: Ob KinderUniversität und Wissenschaftsgeisterbahn, „Grenzenlose Klangwelten“ und „Energie für Übermorgen“ – Tag für Tag erlebten Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie auswärtige Gäste 2009 die Faszination der Wissenschaft. Zeit, Bilanz des Jahres als „Stadt der Wissenschaft“ zu ziehen – und die fällt äußerst positiv aus.

Stimmen zu Oldenburg als „Stadt der Wissenschaft 2009“

Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner:
Der Oberbürgermeister wies noch einmal darauf hin, dass „wir vor drei Jahren als Außenseiter“ ins Rennen gegangen sind, als „die jungen Wilden aus dem Moor“. Für manche überraschend sei man an hochkarätigen Mitbewerbern wie Heidelberg oder Konstanz vorbeigezogen. Schwandner: „Gemeinsam haben wir es geschafft, Oldenburg als Wissenschaftsstadt in den Köpfen der Menschen zu verankern.“ Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit zum Dank „an die Dutzende Projektpartner und Sponsoren, die mit enormem Engagement Wissenschaft populär gemacht haben“, und machte die Hoffnung deutlich, „Oldenburg gemeinsam weiter zu einer Wissenschaftsstadt von übermorgen auszubauen."

Dr. Heide Ahrens, Kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg:
Sie betonte, dass es der Universität als größter Partner der Stadt der Wissenschaft besonders wichtig gewesen sei, „Denkanstöße für die Zukunft zu geben und Themen, die uns alle angehen, in den Mittelpunkt zu stellen“. Ahrens: „Wir blicken mit Freude zurück auf ein Jahr, in dem es uns allen gemeinsam gelungen ist, viele Menschen für Wissenschaft und Forschung zu begeistern.“ Sie appellierte daran, diesen Weg weiter beherzt zu gehen, und sei überzeugt, dass die Einrichtung des Schlauen Hauses dazu einen wichtigen Beitrag leisten werde. „Das Haus als Repräsentanz der wissenschaftlichen Einrichtungen direkt in der Innenstadt wird für alle Seiten ein Gewinn sein: Wissenschaft und Forschung kommen direkt zu den interessierten Bürgerinnen und Bürgern, und Oldenburgs Ruf als Wissenschaftsstadt wird weiter gestärkt“. 

Prof. Dr. Manfred Weisensee, Vizepräsident der Jade Hochschule Fachhochschule Wilhelmshaven / Oldenburg / Elsfleth:
„Es konnte viel Neues auf den Weg gebracht werden, was ohne die Beteiligung an diesem Projekt nicht mit vergleichbarem Erfolg hätte gelingen können.“ Nach ihrer Neugründung starte die Jade Hochschule als eine forschende, familien- und  umweltfreundliche Hochschule, die den Menschen in den Mittelpunkt stelle. „Für diese programmatische Ausrichtung bot das stimulierende Umfeld der Stadt der Wissenschaft einen idealen Kontext“, betonte Weisensee. „Für unsere Hochschule haben sich vielfältige neue Kooperationsmöglichkeiten ergeben, da die wissenschaftlichen Einrichtungen, gesellschaftlichen Akteure und die Bürgerinnen und Bürger durch verschiedenste Aktivitäten im Rahmen der Wissenschaftsstadt näher zusammengebracht wurden.“ Man arbeite jetzt daran, „dass diese belebende Dynamik aus dem Jahr als Stadt der Wissenschaft auch auf lange Sicht zum Tragen kommt“.

Projektleiter Dr. Rainer Lisowski:
Er untermauerte den Erfolg des Jahres durch einige Zahlen. So sei die Zahl der Übernachtungen auswärtiger Gäste 2009 nach Angaben der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (Januar bis September) und einer eigenen Hochrechnung (Oktober bis Dezember) um 19,9 Prozent auf 228.000 gestiegen. „Diese Entwicklung lässt sich natürlich nicht allein durch das Jahr der Wissenschaft begründen, aber es hat sicher erheblich dazu beigetragen“, betonte Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Ein großes Thema sei Oldenburg als Stadt der Wissenschaft auch in den Medien gewesen, fügte Lisowski hinzu. So habe man bislang in lokalen, regionalen und überregionalen Publikationen fast eintausend Artikel, Nachrichten und Meldungen dazu finden können. Radio- und Fernsehsender hätten über einhundert Mal vom Geschehen berichtet. „Das alles sind sehr beachtliche Zahlen, die zeigen, dass sich die Mühe gelohnt hat.“

Bilanz zum Download

Hier gibt es die Präsentation der Bilanz von Oldenburg als „Stadt der Wissenschaft“ » (PDF, 4,2 MB)