Alles Wissenswerte rund um den Oldenburger Kramermarkt
Mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher erleben jedes Jahr zehn Tage voller Spaß, Begegnungen und Unterhaltung auf dem Oldenburger Kramermarkt – dem größten Volksfest im Nordwesten. Rund 250 Fahrgeschäfte, Attraktionen und Verkaufsstände verwandeln das Gelände an den Weser-Ems-Hallen in eine lebendige Festmeile.
Der Kramermarkt ist der Treffpunkt für gemeinsame Erlebnisse: Traditionelle Jahrmarktatmosphäre und moderne Fahrgeschäfte sorgen für einen abwechslungsreichen Mix, der Besucherinnen und Besucher jeden Alters begeistert. Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen: Von Bratwurst und Berlinern über Kaffee und Bier bis hin zu zahlreichen weiteren Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Zu den Höhepunkten des Programms zählen der große Festumzug am ersten Kramermarkt-Samstag sowie der stimmungsvolle Laternenumzug am zweiten Freitag. Für besondere Momente sorgen außerdem drei Feuerwerke: am Eröffnungstag und am letzten Markttag jeweils um 22 Uhr sowie am zweiten Freitag im Anschluss an den Laternenumzug gegen 20 Uhr.
Der Kramermarkt in Zahlen
Mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern, rund 250 Geschäften und einer erwarteten Besucherzahl von über einer Million gehört der Kramermarkt zu den großen deutschen Volksfesten. Auf 1,5 Kilometern Ganglänge stehen die Betriebe mit einer Frontlänge von gut 3.000 Metern. Von den 90.000 Quadratmetern Marktgelände nehmen die Grundflächen der Geschäfte circa 25.000 Quadratmeter ein. Hinzu kommen mehr als 600 Zugmaschinen, Anhänger und Wohnwagen, die untergebracht werden müssen.
Filme, Fotos und Musik vom Kramermarkt
Während des Kramermarktes zeigt sich Oldenburg von seiner buntesten Seite. Besonders abends ziehen die beleuchteten Fahrgeschäfte und Kirmesbuden viele Besucherinnen und Besucher an. Auf den folgenden Seiten haben wir einige Filme und Fotos für Sie zusammengestellt, um Ihnen einen Eindruck vom Kramermarkt zu geben.
Gute Laune zum Anhören: Der Kramermarkt-Song von Stefan Decker macht Lust auf zehn Tage Feiern, Fahrspaß und Gemeinschaft. Auf der folgenden Seite gibt es den Song zum Hören und zum Download.
Der Kramermarkt in den Sozialen Medien
Der Oldenburger Kramermarkt präsentiert sich in den Sozialen Medien über den städtischen Instagram-Account @stadt.oldenburg und den Facebook-Account Stadt Oldenburg sowie unter facebook.com/kramermarkt und informiert dort über aktuelle Ereignisse auf dem Markt und über das Marktprogramm.
So wird der Kramermarkt-Termin festgelegt
Der Kramermarkt beginnt immer an einem Freitag und dauert zehn Tage. Er beginnt am St.-Michaelis-Tag (29. September) wenn der Tag auf einen Freitag fällt. Fällt der St.-Michaelis-Tag auf einen Samstag, Sonntag oder Montag, beginnt der Kramermarkt am Freitag davor. Fällt der St.-Michaelis-Tag auf einen Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag am Freitag danach.
Ausblick: Die Termine für die folgenden Jahre
- Im Jahr 2026 findet der Kramermarkt vom 2. Oktober bis zum 11. Oktober zum 419. Mal statt.
- Im Jahr 2027 findet der Kramermarkt vom 1. Oktober bis zum 10. Oktober zum 420. Mal statt.
- Im Jahr 2028 findet der Kramermarkt vom 29. September bis zum 8. Oktober zum 421. Mal statt.
- Im Jahr 2029 findet der Kramermarkt vom 28. September bis zum 7. Oktober zum 422. Mal statt.
Geschichts-Rückblick: Wie alles begann
Im Jahre 1608 erlässt Graf-Anton-Günther zur Belebung des Handels in der Stadt die „Verodnung wegen der Oldenburger Krahmer-Marckte“. Damit wurde der Oldenburger Kramermarkt erstmals urkundlich erwähnt. In den ersten fast 200 Jahren war es ein reiner Markt der Bauern, Handwerker, Krämer und reisenden Händler, die ihre Waren des täglichen Bedarfs und Gebrauchsartikel für Haus und Hof feilboten. Zur Unterhaltung der Leute gesellte sich dann später „fahrendes Volk“, bestehend aus Musikanten, Puppenspielern, Seiltänzern, Kunstreitern und Magiern.
Mitte des 18. Jahrhunderts kamen dann die ersten Schausteller, die Wachsfiguren ausstellten und der Kramermarkt entwickelte sich immer mehr zum Jahrmarkt. Die ersten Karussells tauchten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf. Die Geschäfte wurden in der Folge größer und spektakulärer, so dass der Kramermarkt auch immer wieder umziehen musste. Zum letzten Mal ging es 1963 vom Pferdemarkt zum heutigen Standort, den Weser-Ems-Hallen.
Zuletzt geändert am 30. Juni 2026
