Beratung und medizinische Versorgung bei fehlendem Krankenversicherungsschutz
Menschen ohne Krankenversicherung können in Oldenburg medizinische Unterstützung erhalten. Die Malteser bieten eine anonyme Erstuntersuchung und Notfallversorgung sowie Beratung und Hilfe bei der Aufnahme in eine Krankenversicherung an. Zusätzlich unterstützt IBIS e. V. Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete mit einer kostenlosen, mehrsprachigen und vertraulichen Beratung. Über ein Netzwerk von Ärztinnen und Ärzten wird eine anonyme medizinische Behandlung vermittelt.
Malteser Medizin
Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung
Menschen, die keine Krankenversicherung haben, stehen oft vor der schwierigen Entscheidung, zum Arzt zu gehen oder nicht. Sie können sich eine ärztliche Untersuchung oder Beratung meist nicht leisten. Die Malteser bieten mit der Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung Unterstützung im Rahmen einer Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung, Verletzung oder Schwangerschaft.
Die Malteser behandeln unter Wahrung der Anonymität, informieren und vermitteln an Beratungsstellen – zum Beispiel zur Aufnahme in eine Krankenversicherung.
Kontakt:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Stadtgeschäftsstelle Oldenburg
Heinrich-Renken-Straße 1
26127 Oldenburg
Telefon: 0441 972800
E-Mail: malteser.oldenburg[at]malteser.org
Internet: www.malteser.de/menschen-ohne-krankenversicherung
Medizinische Flüchtlingshilfe
Netzwerk des IBIS e.V. zur anonymen medizinischen Versorgung
Unterstützung und Beratung für Migrantinnen, Migranten und Asylsuchende ohne Krankenversicherung.
Um für Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete ohne Krankenversicherung einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen, hat IBIS e.V. in Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg, der Flora Apotheke in Sandkrug und mehreren Ärztinnen, Ärzten, Pflegerinnen, Pflegern und Unterstützenden im Jahr 2015 eine Sprechstunde zur Medizinischen Flüchtlingshilfe ins Leben gerufen.
Für eine Beratung zum Thema Gesundheitsversorgung und die Vermittlung zu Ärztinnen und Ärzten gibt es eine mehrsprachige, kostenlose und anonyme Unterstützung in den Räumen von IBIS e.V. Es werden keine persönlichen Daten weitergegeben und wir unterliegen der Schweigepflicht.
Wir verfügen über ein Netzwerk an Ärztinnen und Ärzten, zu denen wir für die Behandlung von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten ohne Krankenversicherung Kontakt aufnehmen können, um einen anonymen und unkomplizierten Zugang zu einer Behandlung möglich zu machen.
Zur Finanzierung von Behandlungskosten wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Wenn die Kosten für eine Behandlung nicht über eine Versicherung oder das Sozialamt gedeckt werden können, greifen wir auf einen Notfallfonds zurück. Dieser Fonds wird vor allem über Spenden finanziert.
Kontakt
IBIS e.V.
Klävemannstraße 16
26122 Oldenburg
Telefon: 0441 92058220
E-Mail: asyl[at]ibis-ev.de
Internet: www.ibis-ev.de
Zuletzt geändert am 30. Juni 2026