Herzlich Willkommen und Moin
Die Kindertagesstätte (Kita) Sperberweg befindet sich im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück. Sie ist eine kombinierte Einrichtung, bestehend aus den Bereichen Krippe und Kindergarten. Das Betreuungsangebot ist überwiegend ganztags. Drei der sieben Gruppen arbeiten integrativ.
Unsere Kindertagesstätte besteht aus einem multikulturellen und multiprofessionellen Team von pädagogischen Fachkräften. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden sich regelmäßig fort und nehmen an Supervisionen teil. Zudem stehen für pädagogische Fragen die Fachberaterinnen der Stadt Oldenburg sowie für die Integrationsgruppen eine freiberufliche Fachberaterin zur Verfügung. Träger der Einrichtung ist die Stadt Oldenburg.
Lage und Einrichtung
Die Kindertagesstätte Sperberweg gliedert sich räumlich in zwei Bereiche. Im älteren Gebäudeteil (fertiggestellt 1992) befinden sich eine Krippe und vier Kindergartengruppen.
Die Krippe besteht aus einem großen Gruppenraum, einem Schlafraum, der auch für Kleingruppenaktivitäten und Therapieangebote genutzt wird, sowie einem Sanitär- beziehungsweise Wickelraum.
Der Kindergartenbereich verfügt über vier Gruppenräume, zwei Therapieräume, eine große Gemeinschaftsküche, einen Wickelraum sowie den Flur als zusätzlichen Freispielbereich. Zu jedem Gruppenraum gehört ein eigener Sanitärraum.
Im 2015 fertiggestellten Anbau befinden sich im Untergeschoß eine Kindergartengruppe mit Wickel- und Sanitärbereich, ein Differenzierungsraum mit dem Schwerpunkt Rollenspiel, ein Werkraum und eine Küche. Im Obergeschoß, welches auch über einen Fahrstuhl erreichbar ist, ist eine Krippengruppe mit Schlafraum sowie Wickel- und Sanitärbereich eingerichtet. Desweiteren sind auf dieser Etage zwei Differenzierungsräume zu finden - einer mit dem Schwerpunkt Musik, einer mit dem Schwerpunkt Sprache.
Die Differenzierungsräume sowie der Werkraum stehen allen Gruppen zur Verfügung. Sie können zum Teil auch für Elterngespräche und ähnliches genutzt werden.
Außenbereich
Die Kindertagesstätte Sperberweg verfügt über ein großzügiges Außengelände, welches von den Kindern bis in alle Winkel entdeckt und genutzt wird. Die Kinder können hier mit Sand, Erde, Wasser und anderen Naturmaterialien bauen, spielen und matschen. Sie können toben, rennen, sich verstecken, klettern, schaukeln, rutschen, turnen, mit altersgerechten Fahrzeugen fahren und vieles mehr. Im Innenhof befindet sich ein Sinnesgarten, den die Kinder nutzen und pflegen. Zudem bepflanzen und pflegen die Kinder mehrere Beete und Hochbeete auf dem Gelände.
Mit dem Bus kann unsere Einrichtung mit den Linien 311 und 321 (Haltestelle: Sandkamp) erreicht werden.
Motorik als Entwicklungsmotor
Zentral zwischen altem und neuem Gebäudeteil befindet sich eine große Turnhalle, die allen Kindern zur Verfügung steht. Hier können Bewegungsbaustellen aufgebaut werden, je nach Bedarf kombiniert mit verschieden Schaukeln, Schaukel- und Kriechtunneln, einem Kletternetz und einem Schwebetuch, welche in eine spezielle Konstruktion eingehängt werden können. Hier ist zudem Platz und Ausstattung (unter anderem ein Spiegel) für Tanz- und Rhythmikangebote, Spielen, Toben, Turnen, Klettern, Balancieren und vieles mehr.
Gruppen und Öffnungszeiten
Gegenwärtig gibt es im Kindergarten
- zwei Gruppen mit 23 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren
Öffnungszeit: 8 bis 14.30 Uhr - eine Gruppe mit 25 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren
Öffnungszeit: 8 bis 14.30 Uhr - eine Integrationsgruppe mit 16 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren
Öffnungszeit: 8 bis 14.30 Uhr - eine Integrationsgruppe mit 18 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren
Öffnungszeit: 8 bis 14 Uhr
In beiden Integrationsgruppen gibt es jeweils bis zu vier Plätze für Kinder mit Sonderförderbedarf.
Sonderöffnungszeiten
Es wird ein Frühdienst wahlweise von 7 bis 8 Uhr oder von 7.30 bis 8 Uhr und ein Spätdienst von 14.30 bis 16 oder 16.30 Uhr für Kinder von Eltern angeboten, die berufstätig sind, sich in Ausbildung befinden oder zum Beispiel einen Sprachkurs besuchen.
Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Anmeldeverfahren.
Konzept und Besonderheiten
Pädagogische Ausrichtung
Die städtischen Kindertagesstätten arbeiten nach einer gemeinsamen Rahmenkonzeption. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind der Situationsorientierte Ansatz, die Psychomotorik sowie das Arbeiten in Projekten und die Gesundheitserziehung. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Konzeptionen aller städtischen Kindertagesstätten.
In der Kita Sperberweg werden Kinder mit und ohne Sonderförderbedarf gemeinsam betreut und gefördert. In unserer Kita werden viele Kinder betreut, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Insbesondere für diese Kinder, aber auch für Kinder, die aus anderen Gründen eine pädagogische Unterstützung ihrer Sprachentwicklung benötigen, findet eine gezielte Sprachbildung und Sprachförderung statt. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Förderung der Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen.
Beobachtung und Dokumentation
Um die individuellen Bildungsprozesse der Mädchen und Jungen wahrzunehmen, begleiten wir die Entwicklung der Kinder mit kindzentrierten Beobachtungsverfahren und dokumentieren die Beobachtungen in Portfolios. Regelmäßig wird das Beobachtete im Team, mit den Kindern und auch den Eltern ausgetauscht.
Verwendet werden die Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren:
- Auf einen Blick
- Bildungs- und Lerngeschichten
- Soziogramme
- Portfolios
Kinder mit Entwicklungsrisiken können mit weiteren fachlich fundierten Verfahren beobachtet werden, um so die notwendigen Fördermaßnahmen einzuleiten. Die erhobenen Daten unterliegen den gesetzlichen Vorgaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten und werden entsprechend behandelt.
Pädagogische Schwerpunkte/Aktivitäten
Die Kindertagesstätte ist die erste Bildungseinrichtung, die Kinder besuchen. Wir möchten die Kinder in ihrem Bestreben begleiten, sich zu selbstbewussten, lebensfrohen, selbstständigen und sozial verantwortlich handelnden Menschen zu entwickeln und sie in ihrem Interesse und ihrer Neugierde an der Welt unterstützen. Kinder haben einen natürlichen Drang zu lernen und sich die Umwelt anzueignen. Hier sind die pädagogischen Fachkräfte gefordert, ihnen ein konstruktives, alters- und entwicklungsgemäßes Umfeld mit entsprechenden Inhalten und Lernfeldern bereitzustellen und zu gestalten.
Wir wollen die Kinder darin bestärken, ihre Bedürfnisse zu erkennen, sie zu benennen und ihnen im Spiel nachzugehen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder viel Raum für die eigene Kreativität und Phantasie für das eigene Spiel haben. Das Spiel ist eine Leistung des Kindes. Entwickelt das Kind seine Spielfähigkeit, so erwirbt es zugleich Grundlagen für die spätere Leistungsfähigkeit. Spielen und lernen müssen deshalb zusammen gesehen werden: Spielen ist lernen.
Unter diesem Aspekt und unter dem Gesichtspunkt der ganzheitlichen Entwicklung der Kinder planen, gestalten und reflektieren wir unter Berücksichtigung des Prinzips der Partizipation die pädagogische Arbeit einschließlich der alters- und interessendifferenzierten Angebote und Projekte. Die Kinder erlangen hier auf spielerische Weise Zugang zu verschiedenen Themen und Lernfeldern. Angebote gibt es in den Bereichen Basteln und Werken, bildnerisches Gestalten, Kochen und Backen, naturwissenschaftliche und mathematische Experimente und Spiele, Bewegungs- und Entspannungsangebote, Musik, Tanz und Rhythmik sowie Fingerspiele und Reime, spielerische Wassergewöhnung und Schwimmen, Literacy, Schulvorbereitung und spezielle Sprachbildung und Sprachförderung.
Bindung – Beziehung – Bildung
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Persönlichkeit des Kindes, die wir so annehmen, wie sie ist. Vor allem sein Bedürfnis nach Beziehung und Partnerschaft, sicheren Bindungen, persönlicher Zuwendung und Geborgenheit wird von uns als wichtig erachtet.
Zu Beginn der Krippen- und Kindergartenzeit wird mit jeder Familie eine individuelle Eingewöhnungsphase gestaltet. Die Eingewöhnung in der Krippe erfolgt nach dem sogenannten Berliner Modell.
Unsere Einrichtung wird von Kindern vieler verschiedener Nationalitäten und Kulturen besucht. Dieses erleben wir als Bereicherung. Interkulturelles Arbeiten verstehen wir als gelebten Bestandteil unseres Alltags. Die Kinder und ihre Familien erleben ihre Herkunft, Kultur, Religion und Sprache als etwas Natürliches und Wertvolles, das in der Kita vorkommt und seinen Platz hat im alltäglichen Miteinander, dem Spiel, den Angeboten und der Zusammenarbeit mit den Eltern.
Die Kita Sperberweg ist eine sogenannte „Schwerpunkt-Kita Integration und Sprache“, und wird hinsichtlich Sprachbildung und Sprachförderung derzeit speziell mit Finanzmitteln des Bundes gefördert.
Konzeption
Zusammengefasst sind die Grundsätze und Schwerpunkte unserer Arbeit in einer eigenen Hauskonzeption (PDF, 5 MB, barrierefrei).
Kooperation und Vernetzung
Die Kindertagesstätte Sperberweg kooperiert mit diversen Personen und Institutionen, wie zum Beispiel den Beratungsstellen des Amtes für Jugend und Familie, der AWO, dem Gesundheitsamt, dem Sozialpädiatrischen Zentrum, Fachschulen, weiteren Schulen und Kitas, Sportvereinen, Arztpraxen, Praxen für Frühförderung und Therapien, dem Allgemeinen Sozialdienst und Einrichtungen für Familienhilfe und natürlich mit Institutionen des Stadtteils, wie zum Bespiel Stadtteilbibliothek, Jugendfreizeitstätte und Einrichtungen für Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt arbeiten wir eng mit dem OLantis Huntebad (regelmäßige Schwimmgruppen) und der Reit- und Fahrschule Oldenburg (Heilpädagogisches Reiten) zusammen.
Unsere Kita ist Mitglied des Runden Tisches „Arbeitskreis Kreyenbrück“. Neben der Bearbeitung verschiedener stadtteilbezogener Themen richten die teilnehmenden Institutionen und Personen dieses Arbeitskreises alle zwei Jahre ein Stadtteilfest aus.
Verpflegung
Mittagessen:
In der Kita Sperberweg kann ein kostenpflichtiges Mittagessen gebucht werden, welches über einen Caterer bezogen wird. Religiöse Besonderheiten sowie, soweit möglich, Einschränkungen durch Allergien und so weiter werden berücksichtigt. Die Eltern können ihren Kindern auch eine Mittagsverpflegung mitgeben, die aus organisatorischen Gründen allerdings nicht zur Mittagszeit erwärmt werden kann.
Frühstück/Zwischenmahlzeiten:
In jeder Gruppe findet ein gemeinsames Frühstück statt. Für weitere kleine Mahlzeiten, zum Beispiel die Obstrunde am Nachmittag, wird von den Eltern Obst und Gemüse für die jeweilige Gruppe mitgebracht.
Getränke:
Seitens der Kita wird den Kindern kostenlos Milch angeboten. Mit von den Eltern mitgebrachtem Apfelsaft wird in den Gruppen zudem Apfelschorle zubereitet.
Elternarbeit
Die Zusammenarbeit mit den Eltern stellt einen sehr wichtigen Faktor für unsere Arbeit dar. Dabei sehen wir die alltäglichen Gespräche zwischen „Tür und Angel“ als genauso wichtig an wie geplante Elterngespräche, Gruppen- und Gesamtelternabende und gemeinsame Feste. Ein steter Austausch zwischen Eltern und sozialpädagogischen Fachkräften beinhaltet unseres Erachtens Beratung und Anregungen und bildet das Fundament familienergänzender Arbeit im Sinne der bestmöglichen Förderung der Kinder.
Elternrat/Beirat
Der Elternrat der Kita setzt sich aus den gewählten Elternsprecherinnen und Elternsprechern der Gruppen zusammen und bildet zusammen mit einer Vertreterin beziehungsweise einem Vertreter der Mitarbeiterschaft und der Einrichtungsleitung den Beirat.
In der Broschüre „Wahl von Elternräten und Bildung von Beiräten in den städtischen Kindertagesstätten“ (PDF, 0,1 MB) finden Sie weitere Informationen.
Verein der Freunde und Förderer der Kindertagesstätte Sperberweg e. V.
Seit März 2003 existiert unser Förderverein (Verein der Freunde und Förderer der Kindertagesstätte Sperberweg e. V.), der die Einrichtung ideell und materiell unterstützt. Mitglieder sind überwiegend Eltern, die auf diese Weise eine weitere Möglichkeit der Mitwirkung in der Kindertagesstätte nutzen. Informationsmaterial zum Förderverein ist in der Kindertagesstätte erhältlich.
Kontakt
Kita Sperberweg
Sperberweg 30
26133 Oldenburg
Telefon: 0441 486401
E-Mail: kita.sperberweg[at]stadt-oldenburg.de
Träger
Stadt Oldenburg, Amt für Jugend und Familie
Ansprechpersonen
Ulrich Habichtsberg
Claudia Stellmann
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026











