Amtliches Endergebnis festgestellt – Minimale Veränderung bei Stimmenverteilung
Es ist amtlich: Jascha Rohr ist in der Stichwahl am 27. September 2026 mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg gewählt worden. Der Wahlausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 1. Oktober 2026, unter der Leitung von Stadtwahlleiterin Dr. Julia Figura die Niederschriften aus den Urnenwahllokalen und aus den Briefwahllokalen geprüft und anschließend das endgültige Ergebnis der Stichwahl festgestellt. Demnach entfielen auf Jascha Rohr 30.792 Stimmen (51,55 Prozent), sein Kontrahent Ulf Prange kam auf 28.945 Stimmen (48,45 Prozent). Rohr hat damit einen Vorsprung von 1.847 Stimmen. Der parteilose Rohr war von den Grünen und der CDU als Oberbürgermeisterkandidat nominiert worden, Prange war für die SPD angetreten.
Gegenüber dem vorläufigen Endergebnis am Wahlabend gab es nur eine minimale Veränderung bei der Stimmenverteilung: Ulf Prange hat noch drei für gültig erklärte Stimmen hinzugewonnen.
Insgesamt waren 135.299 Menschen in Oldenburg bei der Stichwahl wahlberechtigt – 60.095 von ihnen nahmen das Stimmrecht wahr. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 44,42 Prozent. Als gültig wurden 59.737 Stimmzettel gewertet. 358 Stimmzettel waren ungültig.
Der 50-jährige Jascha Rohr tritt sein Amt als Nachfolger von Jürgen Krogmann zum 1. November 2026 an. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.
Über die OB-Wahl und den ersten Wahldurchgang am 13. September
Insgesamt hatten sich für das Amt der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters neun Personen beworben, um die Nachfolge von Amtsinhaber Jürgen Krogmann anzutreten, dessen Amtszeit am 31. Oktober endet. Er hatte das Amt seit November 2014 ausgeführt und stand für eine dritte Amtszeit nicht zur Verfügung.
Im ersten Wahlgang bei der Kommunalwahl am 13. September hatte Ulf Prange mit 33,16 Prozent vorne gelegen. Rohr konnte 30,54 Prozent der Wählerinnen und Wähler hinter sich bringen. Weil keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen konnte, musste nun eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen die Entscheidung herbeiführen. Die Wahlbeteiligung lag im ersten Durchgang bei 63,46 Prozent und damit deutlich höher als im Jahr 2021 mit 53,83 Prozent.
Rückblick auf Oberbürgermeisterwahlen 2014 und 2021
Jürgen Krogmann ist seit dem 1. November 2014 Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg. 2014 hatte er sich in einer Stichwahl mit 69,2 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Im Jahr 2021 war er von den Bürgerinnen und Bürgern für eine zweite Amtszeit bestätigt worden. In der Stichwahl hatte Krogmann 54,1 Prozent der Stimmen erhalten. Seine zweite Amtszeit läuft noch bis zum 31. Oktober 2026. Die Amtszeit seines Nachfolgers beträgt acht Jahre.
Zuletzt geändert am 7. Oktober 2026
