Verkehrs- und Sicherheitskonzept steht – Zusätzliche mobile Fahrzeugsperren sorgen für Schutz – Maßnahmen nach hohem Besucherandrang
Das Thema Sicherheit ist selbstverständlich auch beim 419. Oldenburger Kramermarkt von zentraler Bedeutung. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der vergangenen Jahre und aktueller Aspekte haben Polizei, Feuerwehr und Marktverwaltung das Sicherheitskonzept in enger Zusammenarbeit abgestimmt.
Aufgrund der tragischen Ereignisse in Magdeburg und anderen Städten wurde auch das Sicherheitskonzept für den Kramermarkt im letzten Jahr überdacht. In Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr hat die Verwaltung ein Sicherheitskonzept erarbeitet, dass die Zufahrt während der täglichen Spielzeit verhindern soll. So werden unter anderem wieder mobile Zufahrtssperren für einen Auffahrschutz während der Marktzeit sorgen.
Der direkte Weg zu Polizei, Feuerwehr, Sanitätsstationen und Marktbüro
Die Polizei und die Feuerwehr sind in der Großen EWE Arena erreichbar. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird in diesem Jahr ebenfalls an diesen Standort ziehen, da die bisherigen Räumlichkeiten in der Kongresshalle abgerissen wurden. Zusätzlich sind Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz, die im Eingangsbereich „Unterm Berg“ eine Sanitätsstation einrichten. Darüber hinaus sind Streifen des Sanitätsdienstes und der Polizei auf dem Marktgelände unterwegs. An den Wochenenden werden die lokalen Polizeidienste von weiteren Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Dienststellen unterstützt.
Das Marktbüro befindet sich in diesem Jahr in den Weser-Ems-Hallen auf Höhe des mobilen Aussichtsturms „LOOK-360°.
Auch der Zentrale Außendienst der Stadt ist mit seinem Personal auf dem Kramermarkt und im Marktbüro in den Weser-Ems-Hallen vertreten.
Auf dem Gelände selbst erleichtern an allen wichtigen Kreuzungsbereichen Hinweistafeln die Orientierung und informieren über die kürzeste Verbindung zur Polizei, zu den Rettungsdiensten oder auch zur Marktverwaltung.
Maßnahmen nach hohem Besucherandrang am 3. Oktober 2026
Der vielbesuchte Kramermarkt hat für eine Problemstelle gesorgt: Nach Ende des erfolgreichen Kramermarktumzugs am Tag der Deutschen Einheit zog es viele Besuchende bei bestem Wetter auf das Kramermarktsgelände. Dieser Tag stellte sich als einer der besucherstärksten Tage der letzten Jahre heraus. Aufgrund des hohen Besucherandrangs offenbarte sich im Laufe des Abends ein Engpass beim Eingang im Bereich der Orgel. Durch den hohen Andrang nach Ende des Umzugs und durch einen medizinischen Einsatz staute sich der Besucherverkehr an dieser Stelle sehr stark, so dass die Besuchenden teilweise bis zu 40 Minuten warten mussten.
Geschäfte zurückgebaut und zusätzlicher Notausgang
Für Entlastung sorgte die Polizei, die den Eingang an der Orgel und die Besucherströme auf der Gegenseite lenkte. Zudem hat die VWG die dort ansässige Haltestelle nicht mehr angefahren. Nach Marktende wurden zudem mehrere Buden verrückt, so dass zusätzlicher Platz geschaffen wurde. Am Sonntagmorgen, 4. Oktober, wurde außerdem ein weiterer Notausgang eingerichtet, der gezielt die Besuchenden aus der betroffenen Stelle leiten kann.
Dank für besonnenes Verhalten
Die Stadt dankt ausdrücklich allen Besucherinnen und Besuchern für ihr besonnenes Verhalten. Alle sind trotz der Situation friedlich geblieben, so dass es im Zusammenhang mit dieser Engstelle keine Behandlungen beim ansässigen DRK gegeben hat.
Bitte Verhaltensregeln beachten!
Wie im Jahr 2025 informieren Hinweistafeln in allen Eingangsbereichen über die Verhaltensregeln auf dem Platz. Nicht gestattet ist das Mitführen von Waffen und sonstigen gefährlichen Gegenständen. Dies gilt insbesondere für Messer. Ebenso dürfen Flaschen und Gläser nicht auf den Markt mitgebracht werden. Die Stadt Oldenburg weist darauf hin, dass Hunde und andere Tiere auf dem Markt nicht erlaubt sind. Ausgenommen sind Assistenzhunde.
Regelungen für Cannabis
Der Konsum von Cannabis im Beisein von Minderjährigen ist weiterhin verboten. Da der Kramermarkt durchgehend von minderjährigen Personen besucht wird, ist der Konsum auf dem Gelände nicht gestattet.
Hilfe im Notfall
Krankentransport, Feuerwehr oder Notfall-Fax für Gehörlose: Auf der folgenden Seite finden Sie die wichtigsten Notruf-Nummern. Der Sanitätsdienst vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) auf dem Kramermarktsgelände ist unter Telefon 0441 8003-101 zu erreichen.
In Oldenburg gibt es an mehreren Standorten lebensrettende Defibrillatoren. Wo Sie diese finden, erfahren Sie auf unserer Seite Defibrillatoren im Stadtplan.
Zuletzt geändert am 5. Oktober 2026



