Kreislaufwirtschaft Bauwesen

Einladung zum Mitwirken

Bündnis aus Unternehmen und Institutionen

Wie in vielen Branchen wird auch das Bauwesen im Hinblick auf Ökologie und Ökonomie neu gedacht. Ob bei Sanierung oder Neubau, Abbruch und Entsorgung, Aufbereitung und Wiederverwertung, überall bestehen große Potenziale einen spürbaren Beitrag zur Ressourcenschonung und CO2-Minderung zu leisten. Es bietet sich eine gute Gelegenheit, sich mit diesen Themen intensiver zu befassen, Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen:

Das Projekt „Bündnis Kreislaufwirtschaft Bauwesen in der Metropolregion Nordwest“ ist mit einem Kick-off Meeting am 8. November 2023 gestartet. Aufbauend auf den Bremer RessourcenEffizienz-Tischen wurde das Projekt durch die Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft beantragt. Projektträger ist die Amtliche Materialprüfungsanstalt der Freien Hansestadt Bremen (MPA), ein Geschäftsbereich des Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT.

Impulsveranstaltung in Oldenburg am Donnerstag, 14. März 2024

Die Stadt Oldenburg ist Projektpartner und lädt die Oldenburger Bauwirtschaft und angrenzende Bereiche ein, in dem regionalen Bündnis mitzuwirken. Als Startschuss in Oldenburg und der Region organisiert die Wirtschaftsförderung mit der Projektleitung des Bündnisses eine Impulsveranstaltung am Donnerstag, 14. März 2024, von 16 bis 18.30 Uhr im CORE, Heiligengeiststraße 6-8 in Oldenburg. Hier gelangen Sie zur Einladung mit dem Programm » (PDF, 612 KB, barrierefrei)

Bitte melden Sie sich per E-Mail hier an.

Wir richten uns mit unserer Einladung an alle, die aktiv zu einer gut funktionierenden Kreis­laufwirtschaft im Bauwesen in Oldenburg und in der Metropolregion Nordwest beitragen wollen und dabei an einer regional übergreifenden Kooperation interessiert sind. 40 Unter­nehmen, Institutionen und Verbände konnten bereits gewonnen werden, an dem zweijähri­gen Bündnis-Projekt mitzuwirken.

Vom Bauhandwerk über Aufbereiter bis zum Planungsbüro

Der Kreislaufgedanke muss in verschiedenen Bereichen und Branchen in die Prozesse Einzug halten, um das Thema auf allen erforderlichen Ebenen voranzubringen. Es geht um Rückgewinnung, Aufbereitung, Wiederverwendung, Zertifizierung, Recycling und den hochwertigen Wiedereinsatz von Bauteilen im „second life".

Gute Gründe für Ihre Teilnahme im Bündnis: Sie werden Teil eines großen Netzwerks in der Region, Sie bereiten sich auf die Zukunft vor und Sie erfüllen die Erwartungen vieler Kundinnen und Kunden!

Zusammenarbeit in fünf Arbeitsgruppen

Eine allgemeine Online-Projekteinführung wird an mehreren Terminen noch einmal angeboten: 28. Februar, 28. März und 24. April 2024, als Mittagsimpuls von 13 bis 13.30 Uhr. Hier geht es zum Webex-Meeting ».

In fünf Arbeitsgruppen (AG) wird an verschiedenen Schwerpunkten gearbeitet:

  • AG 1 Datenanalyse – Stoffströme und Digitalisierung
  • AG 2 Rechtlicher Rahmen – Fragestellungen, Qualitätssicherung
  • AG 3 Qualifizierung – Bildung und Wissenstransfer
  • AG 4 Bündnisarbeit – Kooperation und Öffentlichkeitsarbeit
  • AG 5 Pilotprojekte – Methodik und Auswertung

Ein Bündnis-Treffen mit allen Projektpartnerinnen und Partnern findet am Dienstag, 28. Mai 2024, von 15.30 bis 18 Uhr statt.

Eine gute Basis für den Einstieg ins Thema bietet ein Handlungsleitfaden, der mit Bremer Akteuren entwickelt wurde. Diesen können Sie über bauteilnetz Deutschland kostenlos erhalten »

Wenn Sie in der Metropolregion Nordwest ansässig sind und im Bündnisprojekt mitarbeiten wollen, schreiben Sie uns bitte per E-Mail an. 

Fakten

In Deutschland sind der Betrieb und die Nutzung von Gebäuden für etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs und 30 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Die Treibhausgasemissionen aus der Rohstoffgewinnung, der Herstellung von Bauprodukten, dem Bau und der Renovierung von Gebäuden werden dabei auf 5 bis 12 Prozent der gesamten nationalen Treibhausgasemissionen geschätzt. Der Ressourcenverbrauch in der Bauwirtschaft ist mit einem Anteil von etwa 50 Prozent der gesamten Rohstoffnutzung sehr hoch. Und gleichzeitig macht dieser Bereich den Großteil des deutschen Abfallaufkommens aus (230 Millionen Tonnen, einschließlich Straßenaufbruch).


Sprechen Sie uns gerne an.
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Zuletzt geändert am 28. Februar 2024