2023: Innenstadt Dashboard und digitale Displays
Mit dem Projekt „Innenstadt-Dashboard und digitale Displays“ wurden digitale Informationsangebote in der Oldenburger Innenstadt sichtbar gemacht. Ziel war es, Daten und Hinweise für Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher sowie Touristinnen und Touristen zentral bereitzustellen.
Im Rahmen des Projekts wurden Live-Daten aus der Innenstadt aufbereitet und über digitale Displays dargestellt. Außerdem wurden klassische Aushänge durch digitale Informationsangebote ersetzt. So können unter anderem Hinweise zu Wochenmärkten, städtischen Dienstleistungen, Stellenangeboten oder digitalen Meldewegen zeitgemäß angezeigt werden.
Die digitalen Displays wurden am Alten Rathaus und beim Bürgerbüro Mitte installiert. Gefördert wurde das Vorhaben über REACT-EU-Mittel der Europäischen Union und das Landesprogramm „Perspektive Innenstadt“.
2018 bis 2023: Energetisches Nachbarschaftsquartier Helleheide
Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ) war ein Forschungsprojekt auf dem Oldenburger Fliegerhorst. Ziel war die Entwicklung eines klimafreundlichen und zukunftsweisenden Energiekonzepts für das Quartier Helleheide.
Unter dem Motto „Energie von Nachbarn für Nachbarn“ wurde ein Konzept entwickelt, bei dem lokal erzeugte Energie möglichst direkt im Quartier genutzt, gespeichert oder umgewandelt wird. Dabei standen erneuerbare Energien, Ressourcenschonung, Nachbarschaft und gemeinschaftliche Nutzung im Mittelpunkt.
Das Projekt machte Helleheide zu einem wichtigen Smart-City- und Reallaborstandort in Oldenburg. Die gewonnenen Erfahrungen sollen helfen, nachhaltige Energie- und Quartierskonzepte auch auf andere Bereiche zu übertragen. Das Projekt wurde Ende 2023 abgeschlossen.
Zukunftsfähiges und klimafreundliches Energiekonzept
Das Projekt hat sein Ziel erreicht: Die Entwicklung eines klimafreundlichen und zukunftsweisenden Energiekonzepts für das Quartier Helleheide. Im Rahmen des Projekts entstand das Konzept der „Energetischen Nachbarschaften“, in dem Erzeugerinnen, Erzeuger und Verbraucherinnen sowie Verbraucher in räumlicher Nähe zusammengeführt werden. Überschüssige Energie wird effizient genutzt und in andere Formen umgewandelt oder gespeichert, um sie unmittelbar der Nachbarschaft zur Verfügung zu stellen. Dies fördert nicht nur die lokale Energieeffizienz, sondern auch die Bildung von Gemeinschaften und die Stärkung der Eigenversorgung.
Unter dem Motto „Energie von Nachbarn für Nachbarn“ wurde ein innovatives Versorgungsnetz geschaffen, das auf lokaler Energieerzeugung und -nutzung basiert. Wenn gewünscht können sich die Bewohnerinnen und Bewohner am Energiesystem beteiligen – sowohl im Großen durch das Modell des Mieterstroms als auch im Kleinen durch die Installation von Balkonkraftwerken.
2021: Urban Data Labs und Civic Data Labs für die Smart City
Mit den „Digitalen Lernlaboren“ wurden neue Formen digitaler Beteiligung und Kompetenzförderung erprobt. Das Projekt bestand aus dem Civic Data Lab und dem Urban Data Lab und wurde durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert.
Das Civic Data Lab beschäftigte sich mit der Frage, wie digitale Kompetenzen in der Stadtgesellschaft gestärkt werden können. Dazu wurden verschiedene Formate umgesetzt, darunter digitale Beteiligungsangebote, Veranstaltungen, Hackathons und Projekte mit Partnerinnen und Partnern aus Stadtgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Verwaltung.
Das Urban Data Lab befasste sich mit digitalen Werkzeugen für Stadtplanung und Beteiligung. Im Fokus standen unter anderem 3D-Modelle, interaktive Darstellungen und Augmented-Reality-Anwendungen, mit denen städtebauliche Planungen anschaulicher und besser erfahrbar gemacht werden können.
2017 bis 2019: Modellkommune Open Government
Open Government hält Einzug in Oldenburg
Um dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Transparenz und auch Beteiligung gerecht zu werden, soll auch das sogenannte Open Government eingeführt und standardisiert werden.
Open Government hat zum Ziel, die Zusammenarbeit von Verwaltungen, in diesem Fall der Stadt Oldenburg, mit Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft (Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen) zu verbessern und Verwaltungshandeln in Zukunft noch offener, transparenter und arbeitsteiliger zu gestalten, um insbesondere die Teilhabemöglichkeiten für die Zivilgesellschaft zu stärken.
Im Förderprojekt Modellkommune Open Government möchte die Stadt Oldenburg die konzeptionellen Grundlagen für einen praxisnahen Baukasten von Open Government-Werkzeugen schaffen und erproben. Dabei sollen standardisierte Werkzeuge und Prozesse für Open Data, Open Participation und Open Collaboration untersucht werden.
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026
