Unser Auftrag:
Das Kulturzentrum Rennplatz versteht sich als interkultureller Treffpunkt und Nachbarschaftshaus für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Jung und Alt haben die Möglichkeit, den offenen Bereich des Hauses zu nutzen, Veranstaltungen und Gruppen zu besuchen und selbst zu gestalten, Kontakte zu knüpfen oder bei persönlichen Schwierigkeiten Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.
Unsere Ziele:
- Treffpunkt sein für alle Altersgruppen und Nationalitäten
- Initiativen aus dem Stadtteil aufgreifen
- Kontakte vermitteln zwischen Menschen mit gleichen Interessen
- Lösungen und Ideen zur Verbesserung der Lebensperspektiven entwickeln
- uns parteilich für stadtteilorientierte Themen einsetzen
Schaut doch einfach mal herein!
Die Geschichte des Kulturzentrum Rennplatz
Ein Ort mit bewegter Geschichte
Das heutige Kulturzentrum Rennplatz hat eine lange wie auch dynamische und turbulente Geschichte aufzuweisen.
Die Einrichtung – als eine umfangreich gestaltete Gemeinwesenarbeit – begann ab 1964 mit der Bezeichnung Lettisches Jugend- und Kulturzentrum, und wurde von dem lettischen Pastor der Lettischen ev. luth. Kirchengemeinde in Oldenburg, Paulis Urdze gegründet.
1994 wird die Einrichtung nach 24 Jahren ihres Bestehens in Kulturzentrum Rennplatz e.V. umbenannt.
Seit 1999 wird das Haus mit einem umfangreichen und vielseitigen Programmangebot gänzlich von der Stadt Oldenburg verwaltet und betrieben und nennt sich seit dem Kulturzentrum Rennplatz.
Günter Heuzeroths Dokumentation über das Kulturzentrum Rennplatz
In der hier veröffentlichten Arbeit dokumentiert der Verfasser Günter Heuzeroth unter anderem Weg und Anfang des Kulturzentrum Rennplatz. Sichtbar wird hier, wie es überhaupt zu dieser für Oldenburg damals wie heute wichtigen Einrichtung gekommen ist. Wenn man so will, begann alles mit dem Ende des verhängnisvollen Zweiten Weltkrieges:
Menschen aus dem Baltikum – hier im Wesentlichen aus Lettland – flüchten 1944/45 vor der Roten Armee. Eine Vielzahl von ihnen findet in dem ehemaligen Ostarbeiter-Durchgangslager am Rennplatz in Ohmstede eine erste dürftige Unterkunft. Wie sie hier lebten, welche Erfahrungen sie machten, und vor allem auch welche Initiativen sie ergriffen, spiegelt diese Dokumentation wieder. Die Dokumentation macht deutlich, wie das heutige Kulturzentrum Rennplatz in der aktuellen Form untrennbar mit der Geschichte der ehemaligen Lettischen Kolonie am Rennplatz in Ohmstede verbunden ist.
Hier finden Sie die Dokumentation (PDF, 26 MB) von Günter Heuzeroth.
Kontakt
Öffnungszeiten
Bürozeiten:
Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
Beratung:
Beratung findet aktuell nur nach vorheriger Terminabsprache dienstags und freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr statt.
offener Jugendtreff:
Montag bis Donnerstag von 15 bis 18 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 18 bis 21 Uhr (ab 14 Jahre)
Ansprechpersonen
- Mareike Groß Kampen, Leitung und Koordination
- Vanessa Koehn, Stadtteilkonferenz, Beratung und Projekte der Gemeinwesenarbeit
- Marina Braun, interkultureller Frauentreff, Beratung und Projekte der Gemeinwesenarbeit
- Ursula Lorey, Elterncafé und Ansprechpartnerin der Gartengruppe
- Benjamin Behnel, offene Kinder- und Jugendarbeit
- Birgit Witt, Hauswirtschaft
- Janis Varnhorn, Berufsanerkennungsjahr
- Dler Dakil, FSJ
Zuletzt geändert am 28. Juli 2026
