Wegweiser für den Radverkehr
In Oldenburg findet der Radverkehr ein engmaschiges Wegestreckennetz vor. Dieses Netz verbindet wichtige Ziele für den Radverkehr, wie beispielsweise Wohngebiete und Bildungseinrichtungen oder die Innenstadt, miteinander. Es besteht aus einem Haupt- und Alternativnetz. Die Strecken des Hauptnetzes orientieren sich überwiegend an den Hauptverkehrsstraßen. Das Alternativnetz verläuft dagegen zumeist auf untergeordneten Straßen oder auf selbständig geführten Radwegen. Zu weilen führen diese durch landschaftlich attraktive Bereiche. Zusammen ergeben beide Netze so eine Vielzahl an Möglichkeiten für den Radverkehr. Zukünftig wird das bestehende Netz durch Radrouten für den Alltagsradverkehr ergänzt. Diese stellen schnelle Hauptverbindungen von der Innenstadt zu den Stadtteilen her und sollen auch bis in die Nachbargemeinden geführt werden. Auf der Fahrradkarte Oldenburg (PDF, 3,43 MB) ist das gesamte Radverkehrsnetz Oldenburgs bestehend aus Hauptnetz, Alternativnetz und Primärnetz dargestellt.
Radwegweiser auf neuesten Stand
Die Radwegweiser für den Alltagsradverkehr, erkennbar an den weißen Schildern mit grüner Umrandung, führen den Radverkehr wie bisher an den Hauptstraßen entlang. Aber warum war eine Erneuerung notwendig? Dazu sagt Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität: „Unsere Radwegweiser waren in die Jahre gekommen. Jetzt sind diese mit einem Netz von 158 Kilometern wieder auf dem neuesten Stand – und digitalisiert. Besonders freue ich mich darüber, dass die Stadtverwaltung mit der Einrichtung des Knotenpunktsystems in Oldenburg einen lang gehegten Wunsch der Touristik erfüllen konnte.“
Knotenpunktnetz innerhalb Oldenburgs rund 82 Kilometer lang

Das Knotenpunktsystem, das vor allem für den Radtourismus als Orientierung dient und an den grünen Schildern mit einer weißen Ziffer erkennbar ist, basiert auf den Straßen der Route um Oldenburg. Im Stadtgebiet führen Strecken, die wie die Speichen eines Rads um Oldenburg herum verlaufen, auf die touristische Route zu.
Dabei müssen sich die Oldenburgerinnen und Oldenburger auf eine Neuerung einstellen, erklärt Gabriele Duwe: „Statt Ortsnamen werden Nummern verwendet. Das ist für Einheimische vielleicht ungewohnt, aber für Gäste und bei Ausflügen sehr praktisch. Das geht schnell, ist flexibel und man muss keine Karten mehr lesen.“ Duwe hat das Projekt im Auftrag der OTM begleitet und das Amt für Klimaschutz und Mobilität bei der touristischen Planung unterstützt.
Mit dem neuen Netz ist somit Oldenburg nun auch nahtlos mit dem Radwegenetz der Nachbarlandkreise verbunden. Die Länge des Knotenpunktnetzes innerhalb der Stadt Oldenburg, das insgesamt 20 Knotenpunkte umfasst, beträgt rund 82 Kilometer.
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026