Auf dieser Seite finden Sie Berichte, Projekte und Begegnungen aus dem Jahr 2026, die Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Oldenburg und Groningen geben. Die Beiträge zeigen verschiedene Facetten des grenzüberschreitenden Austauschs in den Bereichen Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Kultur und dokumentieren aktuelle Aktivitäten im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft.
Trauer um Jacques Wallage
Mit großer Betroffenheit hat die Oldenburger Stadtverwaltung vom Tod des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Groningen, Jacques Wallage, erfahren. Mit Jacques Wallage verliert Groningen eine herausragende Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise für ihre Stadt und für die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eingesetzt hat. Mehr zum Thema Trauer um Jacques Wallage.
Groningens neue Bürgermeisterin zu Gast bei OFFIS und IQON
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Donnerstag, 4. Juni 2026, seine Amtskollegin aus Groningen erstmals im Alten Rathaus in Oldenburg empfangen. Roelien Kamminga steht seit dem 30. Juni 2025 an der Spitze der Stadtverwaltung. Die 47-Jährige wurde nach ihrer Wahl durch den Groninger Stadtrat und der Bestätigung durch das Kabinett per königlichem Dekret zur Bürgermeisterin ernannt. Sie gehört der liberal-konservativen „Volkspartij voor Vrijheid en Democratie” (VVD) an.
Nach einem Gespräch im Alten Rathaus zu den gegenwärtigen Entwicklungen beider Städte und einem Eintrag in das Gästebuch der Stadt Oldenburg folgte eine Besichtigung beim Informatikinstitut OFFIS und dem Innovationsquartier IQON. Auch die OFFIS-Vorständin Prof. Dr.-Ing. Astrid Nieße und der IQON-Geschäftsführer Jürgen Niehaus nahmen an der Runde teil und tauschten sich mit Krogmann und Kamminga aus. Neben der Vorstellung verschiedener innovativer Projekte erfolgte ein Überblick über die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im Quartier.
Zu Bürgermeisterin Kamminga
Roelien Kamminga studierte Internationale Beziehungen an der Universität Groningen und war bis 2021 in verschiedenen Funktionen für die niederländische Regierung tätig. Begonnen hatte sie ihre Karriere im Außenministerium als Beraterin bei der Ständigen Vertretung der Niederlande bei den Vereinten Nationen. 2005 wechselte sie in den Dienst des Innenministeriums, wo sie unter anderem Leiterin der Abteilung für öffentliche Ordnung, Nachrichtendienste und Sicherheit sowie Leiterin des Programms „Groningen – Stärkung und Perspektive“ war. Von 2021 bis 2025 war sie für die VVD Mitglied des niederländischen Parlaments.
Einblicke in Groninger Arbeitsbedingungen
Die Stadt Oldenburg entwickelt ihre Arbeitswelt kontinuierlich weiter. Ziel ist es, moderne, flexible und bedarfsgerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung zu stärken. Um von den Erfahrungen anderer Kommunen zu profitieren, reiste eine rund 20-köpfige Delegation aus Führungskräften und Projektbeteiligten in die niederländische Partnerstadt Groningen.
Nach der Begrüßung durch Tim Schuurman, Direktor für Recht und Dienstleistungen der Stadt Groningen, erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Facility- und Gebäudemanagement sowie dessen organisatorische Einbindung in die Gesamtverwaltung und das Shared Service Center.
Mobile Arbeitswelten in Groningen und Oldenburg
Ergänzend stellten die zwei projektzuständigen Mitarbeitenden Begüm Savas und Marco Mennebäck von der Stadt Oldenburg die mobile Arbeitswelt der Stadtverwaltung vor. Die Präsentation bot eine Grundlage für den anschließenden Austausch über unterschiedliche Herangehensweisen und aktuelle Entwicklungen in beiden Städten. Im Mittelpunkt standen das Strategic Workplace Concept (SWC) der Stadt Groningen sowie GroW – Groninger Werken, das die moderne Arbeitsweise der Verwaltung beschreibt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Bei einer Führung durch das Verwaltungsgebäude am Harm Buiterplein erhielt die Delegation praxisnahe Einblicke in das Activity-Based-Working-Konzept mit unterschiedlichen Arbeits-, Kommunikations- und Rückzugsbereichen.
Zuletzt geändert am 27. August 2026



