Nach dem Abschluss der Stadtgärten am Sonntag, 9. August 2026, beginnt in der Innenstadt der Abbau der temporären Gartenlandschaften. Die Flächen werden für das Stadtfest mit Bühnen, Gastronomie- und Veranstaltungsbereichen benötigt. Ein Teil des Stadtgrüns bleibt jedoch erhalten und bekommt einen neuen Standort: Bereits in der kommenden Woche werden zahlreiche bepflanzte Baumkästen auf den Bahnhofsvorplatz umgesetzt. Die Pflanzkübel, die ursprünglich auf dem Waffenplatz positioniert und am 30. Mai 2026 im Rahmen eines Verschiebe-Events („Wanderwald“) an verschiedenen Orten im Stadtgebiet aufgestellt worden waren, werden in der 33. Kalenderwoche eingesammelt und auf der Fläche vor dem Hauptbahnhof neu angeordnet.
Wanderbäume sind mehr als eine Zwischenlösung
„Die Wanderbäume sind mehr als eine Zwischenlösung. Sie geben schon heute einen Eindruck davon, wie ein grünerer Bahnhofsvorplatz künftig aussehen und wirken kann. Gleichzeitig machen sie erlebbar, welchen Beitrag mehr Stadtgrün für das Stadtklima und die Aufenthaltsqualität leisten kann“, sagt Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht.
Ausblick auf geplante Umgestaltung
Der neue Standort gibt einen Ausblick auf die geplante Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dieser soll in den kommenden Jahren klimaangepasst und verkehrlich neu organisiert werden. Geplant sind zusätzliche Baumpflanzungen, die Entsiegelung befestigter Flächen sowie offene Versickerungs- und Entwässerungsbereiche, die Regenwasser zurückhalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten. Ziel ist es, den Bahnhofsvorplatz als Eingangstor zur Stadt attraktiver, grüner und lebenswerter zu gestalten.
25 Großgehölze bleiben dauerhaft in der Innenstadt
Nach dem Ende der Stadtgärten bleiben noch weitere einzelne Elemente erhalten: Der Garten am Büsingstift sowie die Pflanzkästen in der Haarenstraße stehen bis Ende September 2026. Zudem werden 25 Großgehölze in Holzkübeln dauerhaft in der Innenstadt und im Heiligengeistpark aufgestellt.
Zuletzt geändert am 7. August 2026