Unsere Lehrkräfte sind das Herzstück der Musikschule der Stadt Oldenburg. Mit fachlicher Kompetenz, langjähriger Erfahrung und großer Begeisterung für Musik begleiten sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem musikalischen Weg. Lernen Sie hier die Menschen kennen, die unsere Musikschule mit Engagement und Persönlichkeit gestalten.
Arndt, Philipp
studierte Klassisches Schlagwerk im Studiengang Künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Hannover. Parallel zum Studium absolvierte er Praktika in verschieden Orchestern, unter anderem an der Hamburger Staatsoper. Sein Postgraduate Studium absolvierte er anschließend durch eine zweijährige Akademiezeit beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er weltweit konzertierte und 2006 einen Grammy Klassik gewann.
Nach einem Jahr an der Essener Oper kam er 2007 an das Oldenburgische Staatstheater als 1. Schlagzeuger. Hier ist er in Opern, Sinfonie- und Kammerkonzerten sowie Produktionen für Kinder und Jugendliche zu hören. Darüber hinaus spielt er regelmäßig in namhaften deutschen Orchestern wie dem HR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie oder dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.
Seit 2011 unterrichtet er an der Musikschule der Stadt Oldenburg Klassisches Schlagwerk. Momentan studieren drei seiner ehemaligen Schüler an den Musikhochschulen Hannover sowie der Hans Eisler in Berlin.

Asanov, Arsen
ist Gitarrist und Komponist, Preisträger internationaler Gitarrenwettbewerbe, Absolvent der Universität Mozarteum Salzburg und Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sein erstes Masterstudium absolvierte er im Jahr 2009 an der Kunstfakultät der Staatlichen Pädagogischen Universität in Melitopol. Im Jahr 2012 absolvierte er die Iwan Petrowytsch Kotljarevskyj Nationaluniversität für Künste in Charkiw. Von 2008 bis 2011 arbeitete er als Lehrer an der Kunstfakultät der Staatlichen Pädagogischen Universität und an der Fachschule für Kultur in Melitopol.
Im Oktober 2012 kam er nach Österreich, um beim renommierten Gitarristen Marco Tamayo an der Universität Mozarteum Salzburg zu studieren. Nach vier Jahren schloss er das Konzertfach Master und Postgraduate Studium mit Auszeichnung ab. Als Stipendiat des „Deutschen Akademischen Austauschdienst“ führte er das Masterstudium im Bereich Kammermusik bei Professor Jens Wagner an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.

Asanov, Dariya
ist klassische Gitarristin, Preisträgerin internationaler Gitarrenwettbewerbe und Festivals, Absolventin der Universität Mozarteum und HfMT Hamburg. Sie wurde 1989 in einer Musikerfamilie geboren und fing mit Gitarre und Klavier im Alter von sieben Jahren an, zwei Jahre später gewann sie ihren ersten Regional-Wettbewerb. Nachher studierte sie an der Fachhochschule für Kunst und Kultur und im Jahr 2012 schloss die Staatliche Pädagogische Universität M.P. Dragomanov zu Kiew mit ausgezeichnetem Diplom ab. Während des Studiums in der Ukraine nahm sie Unterricht bei Yuriy Fomin, der den größten Einfluss auf ihre Entwicklung hatte. 2016 schloss sie Masterstudium in der Klasse von Marco Tamayo an der Universität Mozarteum Salzburg, Österreich ab und als Stipendiatin des DAAD, führte sie das Masterstudium im Bereich Kammermusik in der Klasse von Professor Jens Wagner an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.
Seit 2014 Jahren konzertiert sie erfolgreich mit Duo Sempre in West- und Osteuropa. Das Duo hat mehrere CDs und Videos produziert. „Mit zwei Gitarren bieten sie ein faszinierendes Zusammenspiel. Ihre Interpretationen sind dynamisch, sensibel und hoch virtuos.“
Dariya Asanov verfügt über die hohe pädagogische und künstlerische Kompetenz und erteilt Gitarrenunterricht bis hin zur Vorbereitung auf ein Musikstudium.

Belzunegui, Alberto

Bergmann, Stella

Burkard, Manuel

Cham, Natascha
Natascha Cham ist seit Januar 2020 an der Musikschule der Stadt Oldenburg im Elementarbereich tätig.
Nach ihrer beruflichen Ausbildung zur Bühnendarstellerin in Hamburg zog sie nach Köln und arbeitete von dort aus als Schauspielerin, Sängerin und Sprecherin.
Als Mutter eines Kindes orientierte sie sich um und ließ sich in verschiedensten Modulen und Lehrgängen in der elementaren Musikpraxis (EMP) berufsbegleitend ausbilden.

Chica Villa, Sebastian
wurde 1982 in Bogota (Kolumbien) geboren. In der Musikakademie La Escala erhielt er Klavierunterricht bei Maria Teresa Valencia, Julio Reyes und Andrés Franco. 1999 trat er in die Klavierklasse von Prof. Radostina Petkova an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogota ein, wo er 2004 sein Studium im Hauptfach Klavier abschloss. Seit 2006 studierte er in der Klavierklasse von Prof. Kurt Seibert an der Hochschule für Künste Bremen, wo er 2010 sein Studium mit dem Diplom erfolgreich beendete.
Als Preisträger des Wettbewerbes Músicos Javerianos spielte er 2001 als Solist mit dem Orquesta Sinfónica Javeriana das erste Klavierkonzert op. 15 von L.V. Beethoven. Er tritt in verschiedenen Konzertsälen wie dem Museo Nacional oder Teatro Colón in Bogota sowie bei verschiedenen Projekten der HfK Bremen, im Haus der Wissenschaft, Haus im Park und bei Steingraeber & Söhne in Bayreuth auf.
Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt im Klavierduorepertoire. Zusammen mit seiner Kollegin Marina Kondraschewa konzertiert er regelmäßig als das Klavierduo KONDRASCHEWA/CHICA in Deutschland, Europa und Südamerika.
Er lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in Bremen und ist als freiberufliche Klavierlehrer und Pianist tätig.

Cordes, Chantal

Denckmann, Izabella

Ense, Ruth
ist seit Juni 2001 als Fachlehrerin für Klavier an der Musikschule der Stadt Oldenburg tätig. Im Juni 2013 übernahm sie die Leitung der Fachgruppe „Tasten“. Außerdem unterrichtet sie im Elementarbereich die Fächer „Musikalische Früherziehung“ und „Musik und Bewegung“. Instrumentalschüler und -schülerinnen begleitet sie regelmäßig als Korrepetitorin beim Proben und im Konzert.
Im Klavierunterricht musiziert sie in der Gruppe oder einzeln mit Schülerinnen und Schülern zwischen 4 und 80 Jahren. Besonders das Begleiten der Kinder und Jugendlichen im wöchentlichen Unterricht über viele Jahre hinweg – häufig bis zum Schulabschluss – versteht sie als einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit. So gestaltet sie den Unterricht individuell flexibel und lebensnah. Außerdem liegt ihr die pianistische und musikalischen Förderung jedes Einzelnen sehr am Herzen wie der Aufbau einer natürlichen Klaviertechnik, die zu einem intensiven und phantasievollen Ausdruck auf dem Instrument befähigt. Darüber hinaus ist das Ensemblespiel ein wichtiger Bestandteil im Unterricht. So initiiert sie für ihre Schüler und Schülerinnen regelmäßig die Möglichkeit zu mehrhändigen Klavierspiel und/oder zum gemeinsamen Musizieren mit anderen Instrumentalisten.
Neben dem wöchentlichen Unterricht lädt Ruth Ense ihre Schülerinnen und Schüler zu gemeinsamen Gruppenstunden und Vorspielstündchen ein, um ihnen zusätzlich zu den vielen öffentlichen Veranstaltungen der Musikschule unterschiedliche Foren zum Musizieren anzubieten.
Außerhalb ihrer pädagogischen Arbeit spielt Ruth Ense als Pianistin in verschiedenen Ensembles. Zusammen mit ihrer Kollegin Anke Roßner (Querflöte) formt sie schon seit Jahren ein Duo, das im Konzert mit nahezu allen Facetten der Querflötenliteratur zu hören ist. Ursula Schmidt (Percussion) erweitert das Ensemble zum Trio „Fluvio“, welches sich neben der traditionellen Literatur auch mit experimentellen Elementen der Musik befasst. Ihrer Leidenschaft für das mehrhändige Klavierspiel geht Ruth Ense mit dem Pianistenensemble „Tastissimo“ nach, das sich 4-, 6- und 8- händiger Klavierliteratur widmet.
Ausbildung, Beruf und Fortbildungen
- 1996 Abschluss des Instrumentalpädagogikstudiums mit dem Hauptfach Klavier am Conservatorium der Hogeschool Enschede („docerend musicus“)
- 1998 Abschluss des Musiktherapiestudiums am Conservatorium der Hogeschool Enschede
- 2001 Abschluss der Künstlerischen Reifeprüfung im Fach Klavier („uitvoerend musicus“)
- 1995 bis 2001 umfassende Unterrichtstätigkeit an der Städtischen Musikschule in Rheine
- 2003 bis 2013 verschiedene Fortbildungen im Elementarbereich unter anderem bei Thomas-Holland Moritz, Juliane Ribke, Werner Beidinger, Jule Greiner, Sabine Hirler, Ulrich Moritz
- 2007 bis 2013 mehrjähriges Projekt „Zahara“: ein Ensemble für westafrikanische Musik (Djembe, Dundun, Sangban, Kinkeni.....) unter der Leitung von Puma Hoberg, Worpswede
- 2012 Abschluss des zweijährigen berufsbegleitenden Lehrgangs „Klavier aktuell“ an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen (Inhalte sind unter anderem Unterrichtsmethoden, Komposition, Improvisation, Jazz, Rock, Pop)

Flindt, Martin
ist ein vielseitiger Gitarrist aus Oldenburg. Von 1994 bis 1999 studierte er an der niederländischen „Hoogeschool voor de Kunsten“ in Arnheim E-Gitarre im Fachbereich Jazz- und Popularmusik. Danach folgte ein Jahr am Konservatorium in Hilversum/Amsterdam mit Unterricht bei Jesse van Ruller und Marten van der Grinten. Danach hat er als Gitarrenlehrer an der KMS-Vechta und an der Hochschule in Bremen gearbeitet. Seit 2018 ist er an der Oldenburger Musikschule angestellt und unterrichtet E- und Akustik-Gitarre mit dem Schwerpunkt Popularmusik.
Neben seiner Tätigkeit als Lehrer ist Martin Flindt auch ein vielbeschäftigter Musiker: Von seinem Trio „Flindts Tones“ ist im Jahr 2008 die CD „Playground“ (Jardis JRCD 20852) erschienen, er spielt im Duo mit dem Vibraphonisten Florian Poser (CD „Crossing Minds“ erschienen bei Acoustic Music Records), dem Trio „Continuum“ mit den Brüdern Dirk Piezunka-Saxophon und Jens Piezunka-Kontrabass (bereits 4 CDs beim Label „Berthold Records“ erschienen) und im Raimund-Moritz-Trio mit dem Saxophonisten Raimund Moritz und dem Bassisten Hervé Jeanne. Außerdem arbeitet er als Musiker für verschiedene Theater, wie das Oldenburger Staatstheater, die Landesbühne in Wilhelmshaven und die Kulturetage Oldenburg.
Folch-Bönisch, Ulrike
wurde 1966 geboren und wuchs in Hamburg und Oldenburg auf. Als Schülerin war sie mehrfach Preisträgerin bei Wettbewerben „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur studierte sie in Hamburg, wechselte danach an die Alanus-Hochschule bei Bonn, um 1989 mit dem Diplom im Hauptfach Blockflöte abzuschließen. Bei dem sich anschließenden Studium an der Hochschule für Musik in Köln erlangte sie 1992 den Abschluss zur staatlich geprüften Musikerzieherin. Mit verschiedenen Meisterkursen rundete sie ihre Ausbildung ab.
Während eines 5-jährigen Auslandsaufenthalts in Spanien konzertierte Ulrike Folch in Barcelona, Valencia und Segorbe. 2003 kehrte sie zurück nach Deutschland und widmet sich seither wieder verstärkt der lehrenden Tätigkeit.
Seit 2009 arbeitet sie als Lehrkraft für Blockflöte an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Neben der Arbeit mit Kindern ist die Erwachsenenbildung ein weiterer Schwerpunkt. Es ist ihr eine große Freude, der hohen Motivation Erwachsener mit Geduld und Geschick zu begegnen und die Begeisterung am Blockflötenspiel zu vermitteln.
Eine späte Gesangsausbildung ermöglicht es Ulrike Folch ihre Konzerte vielseitig zu gestalten. Als Solistin tritt sie im Rahmen vieler Oldenburger Veranstaltungen auf, unter anderem mit dem Kammerorchester St. Anna Bardenfleth.

Goraj, Mateusz
geboren 1984 und aufgewachsen im südpolnischen Tychy, gehört zu den versiertesten Gitarristen seiner Generation. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. in Österreich, Tschechien, Polen und Deutschland.
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, zeigte Mateusz Goraj schon im Alter von sechs Jahren sein großes Talent und gewinnt Preise bei nationalen Wettbewerben in Polen. Schnell erlangt er Anerkennung auf internationaler Ebene. Dabei hat er von Beginn seiner Karriere das Glück, von den großen Meistern der Gitarre - darunter Oscar Ghiglia (Italien), Carlo Marchione (Italien), Pavel Steidl (Tschechien), Roland Dyens (Frankreich) und Marcin Dylla (Polen) - zu lernen.
Mateusz Goraj studiert in drei Ländern und erwirbt dabei die folgenden Titel: Magister in der Klasse von Prof. Wanda Palacz (Kattowitz, Polen), Master of Arts mit Auszeichnung in der Klasse von Prof. Leo Witoszynski und Prof. Stefan Fuchs (Graz, Schweiz) und Master of Arts Summa cum Laudae in der Klasse von Prof. Thomas Kirchhoff (Detmold, Deutschland). Außerdem absolviert er mit Auszeichnung in der Klasse von Oscar Ghiglia an der Accademia Chigiana im italienischen Siena.
Eine Unterstützung in Form von Stipendien erhält er vom polnischen Kinderfonds der Stadt Tychy, von der Bundesrepublik Österreich, der Accademia Chigiana in Siena und von den europäischen Austauschprogrammen Socrates - Erasmus und CEEPUS.
Gorajs Auftritte werden im TV und im Radio veröffentlicht. Er besucht Festivals in ganz Europa, wo er mit international renommierten Musikern konzertiert.
Mateusz Goraj spricht Polnisch, Deutsch und Englisch. Er ist verheiratet mit der Violinistin Agnieszka Izdebska-Goraj und Vater von zwei Söhnen. Mit seiner Familie lebt er im norddeutschen Oldenburg. Neben den eigenen musikalischen Projekten unterrichtet er Kinder und Erwachsene im Gitarrenspiel. Außerdem plant er neue Arrangements für Gitarre solo und Gitarrenkammermusik. Gleichzeitig promotet er seine aktuelle CD „Mateusz Goraj Guitar“.

Haas, Karina

Hagedorn, Katharina

Heinemann, Astrid
erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Remscheid bei Roswitha Heitmann. Als Jugendliche wanderte sie mit ihren Eltern nach Caracas, Venezuela, aus und wurde dort von dem polnischen Geiger Janusz Kucharski auf das Musikstudium vorbereitet, das sie 1989 an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Lukas David begann und später bei Prof. Eckhard Fischer fortsetzte. Sie erhielt dort sowohl den Abschluss in Instrumentalpädagogik als auch den künstlerischen Abschluss.
Schon mit sieben Jahren begann Astrid Heinemann mit dem Orchesterspiel, zunächst in diversen Ensembles der Musikschule, später dann im „orchesta juvenil de Caracas“, während ihres Studiums unter anderem im Bundesstudentenorchester. Sowohl im solistischen als auch im kammermusikalischen Bereich war sie mehrfach Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.
2016/2017 nahm sie an einer Fortbildung zur Musikvermittlung an der Hochschule für Musik und Künste in Bremen teil. Dieser Bereich hat einen großen Stellenwert in ihrer musikalischen Tätigkeit. Seit 1995 ist Astrid Heinemann Geigerin im Orchester des Oldenburgischen Staatstheaters. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

John, Annette
studierte zunächst Musikerziehung mit Hauptfach Blockflöte an der Hochschule für Musik Würzburg und legte anschließend die künstlerische Reifeprüfung sowie das Konzertexamen („mit Auszeichnung“) an der Abteilung für Alte Musik der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Han Tol ab.
Ihr Interesse gilt sowohl der historischen Aufführungspraxis Alter Musik als auch der Interpretation zeitgenössischer Werke.
Als Solistin konzertierte sie im In- und Ausland, war mehrfache Preisträgerin bei Kammermusikwettbewerben und spielte CD- und Rundfunkproduktionen ein.
Sie ist Mitglied verschiedener Ensembles für Alte und Neue Musik, unter anderem „Weserrenaissance“, „Trio Viaggio“ und „Ensemble Passaggiata“.
Seit Mai 2001 unterrichtet sie an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Neben dem instrumentalen Hauptfachunterricht im Fach Blockflöte liegt der Schwerpunkt ihrer pädagogischen Tätigkeit auf der Ensemblearbeit. Annette John leitet die Fachgruppe Blockflöte.

Jürgens, Gerke
1985 in Oldenburg geboren, machte Gerke Jürgens bis zum Abitur vielseitige musikalische Erfahrungen: Sie sang in Chören, spielte E-Bass in einer Rockband, Saxophon in Big-Band und Blasorchester, begleitete die Schulchöre auf dem Klavier, spielte Cello im Landesjugendorchester Niedersachsen et cetera. Kurz vor dem Abitur fand sie ihre Hauptinstrumente und wechselte daraufhin mit dem Cellounterricht zu Prof. Klaus Heitz in Hannover und mit dem Klavierunterricht zu Heinz Gassenmeier an die Musikschule der Stadt Oldenburg.
Seit 2005 studierte Gerke Jürgens an der Folkwang Universität der Künste in Essen Musikpädagogik. Dabei belegte sie die Hauptfächer Violoncello (Prof. Alexander Hülshoff), Klavier (Wolfgang Klein-Richter) und Allgemeine Musikerziehung (Prof. Werner Rizzi). Zusätzlich nahm sie Unterricht auf dem Barockcello bei Markus Möllenbeck. Sie erhielt von der Hochschule zwei Stipendien für besondere Leistungen und beendete ihr Studium im Jahr 2010 mit dem Diplom. Es folgte die künstlerische Ausbildung auf dem Barockcello an der „Hochschule für Künste“ in Bremen (Prof. Viola de Hoog), die sie 2013 mit dem Diplom abschloss.
Darüber hinaus sammelte sie vielfältige künstlerische und pädagogische Erfahrungen. Sie besuchte Meisterkurse (unter anderem bei Prof. Bernhard Gmelin und Prof. Jesper Christensen) und spielt als Cellistin in verschiedenen Orchestern, zum Beispiel „Concerto Bremen“, „Kammersinfonie Bremen“ und dem Barockorchester des Oldenburgischen Staatstheaters. Auch konzertiert sie mit verschiedenen Kammermusikensembles und erhielt mit einem von ihnen 2013 den 2. Förderpreis des Saarländischen Rundfunks. Mit dem Ensemble „Mania del gioco“ gewann sie den 1. Preis beim Biago-Marini-Wettbewerb 2012.
Seit 2001 gibt Gerke Jürgens Klavier- und Cellounterricht. Außerdem absolvierte sie verschiedene Fortbildungen und Praktika, besonders im Bereich der Kinderstimmbildung. Sie war Lehrkraft der Projekte „Singen mit Kindern“ an Essener Kindertagesstätten und „Jedem Kind ein Instrument“. An der Musikschule unterrichtet Gerke Jürgens in den Elementarfächern, leitet den Kinderchor sowie eine Singklasse und gibt Klavier- und Violoncellounterricht. Seit 2015 leitet sie die Fachgruppe der Streichinstrumente.

Kelemen, Christel
geboren in Klausenburg, Siebenbürgen, studierte Klavier an der Hochschule der Künste in Berlin bei Professor Georg Sava. Sie unterrichtete als selbständige Klavierlehrerin unter anderem in Berlin-Kreuzberg und Rastede und derzeit an den Musikschulen in Wilhelmshaven und Oldenburg. Im Jahr 2000 schloss sie die Ausbildung zur nebenamtlichen Organistin mit der C-Prüfung bei Johannes von Hoff ab. Im Rahmen des C-Kurses hat sie auch die Ausbildung in Chorleitung abgeschlossen. An den Musikschulen Friesland-Wittmund und Wilhelmshaven unterrichtete sie lange Jahre auch Musikalische Früherziehung.
Seit August 2009 ist sie Mitglied der Fachgruppe Tasten an der Musikschule der Stadt Oldenburg.
In der Jugendzeit war sie selber Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, nun sind auch ihre Schülerinnen und Schüler in diesem Wettbewerb mit Preisen auf Regional und Landesebene erfolgreich.

Keßler, Reinald
legte eine solide Grundlage für seine künstlerische Laufbahn als Posaunist durch das Studium im Bereich des klassischen Posaunenspiels an der WWU Münster und durch den Studiengang Jazzposaune an der Hogeschool Enschede (NL) und an der Hochschule für Künste in Bremen. Er vertiefte sein Können unter anderem durch Unterricht bei Bart und Erik van Lier, Robin Eubanks, Julian Priester, Marc Godfroid, Nils Landgren, Joe Gallardo und Malte Burba. Ferner folgten Studien bei Phil Wilson (Berklee College of Music/Boston). Durch die Engagements in verschiedenen Big Bands (unter anderem Werder Bremen Big Band, Nord West Big Band, Millenium Jazz Orchest, Blechschaden, Bremer Stadtmusikanten) arbeitete er mit Größen des Jazz wie Deborah Brown, Clark Terry, Benjamin Herman, Bert Joris, Ark van Royen, Nils Landgren und Dick de Graaf zusammen und spielte mit bekannten Künstlern der Unterhaltungsmusik wie Bill Ramsey oder Peter Petrel.
Mit der münsteraner Soulband „Jimmy Juice And His Original 77 Sunset Orchestra“ (Atze Schröder Tour 2007) spielt er auch „Popmusik“. Er wirkte als Posaunist unter anderem an den Musicals „Kiss Me Kate“ (Freilichtbühne Tecklenburg), „Hair“ (Musicaltheater Bremen), „Fame“ (Stadttheater Bremerhaven) und „Dreigroschenoper“ (Landesbühne Nord) mit. Mit dem Gitarristen Oliver Kuiper zusammen bildet er das Duo Twombonita, dass sich dem Bossa Nova und dem akustisch swingenden Jazz verschrieben hat.
In verschiedenen Kirchen des Oldenburger Landes ist er immer wieder als Solist für barocke Posaunenmusik zu hören. Er ist als Instrumentalpädagoge an der Städtischen Musikschule Oldenburg für das Fach Posaune und an der Peter-Ustinov-Schule, Oberschule mit gymnasialem Zweig in Hude angestellt. Er ist verheiratet und Vater zweier Söhne.

Knaus, Aurika
wurde in Ufa/Russland geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren, zunächst mit dem Instrument Klavier. 3 Jahre darauf wurde sie an der Spezialmusikschule am Konservatorium in Kazan/Russland mit dem Hauptfach Cello angenommen. Nach dem Abschluss dieser Schule ging sie zurück nach Ufa, wo sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule fortsetzte. Schon während ihrer Studienzeit bekam sie die Möglichkeit, die Celloklasse der Spezialmusikschule Ufa für besonders begabte Kinder zu leiten. Sie kombinierte dies mit einer langjährigen Tätigkeit im Kammerorchester „Bashkiria“, mit dem sie Konzertreisen unternahm und Schallplatten aufnahm.
1991 emigrierte die Familie nach Deutschland, wo Aurika Knaus in ihrer zweiten Heimat Oldenburg ihre künstlerische Laufbahn aufs Neue aufbaute. Sie spielte im Orchester des Oldenburgischen Staatstheaters, unterrichtete an der Musikakademie „HEFATA“ in Bremen, ebenso an der Klavierschule im Pianohaus Rosenkranz in Oldenburg.

König, Natalie
Jahrgang 1966, studierte die Fächer Oboe und allgemeine Musikerziehung (AME) an der Musikhochschule in Düsseldorf und unterrichtete 11 Jahre an der Musikschule Leverkusen.
Mit der Geburt ihrer ersten Tochter wechselte sie an die Musikschule der Stadt Oldenburg und begann dort 1999 mit dem Aufbau einer Oboenklasse.
Als Befürworterin des frühinstrumentalen Unterrichtes schrieb sie die bisher einzige Oboenschule für Kinder im Grundschulalter: „Heximex und Gruseltango“, erschienen bei Zimmermann. Sie unterrichtet Kinder ab sechs Jahren mit speziellen Kinderoboen. Die Oboenschülerinnen und -schüler ihrer Oboenklasse spielen in diversen Orchestern und Ensembles und natürlich auch im Jugendorchester JOO der Musikschule.
Als ihre zweite Tochter 1 1/2 Jahre alt war, gründete sie die „Krabbelmusikanten“ (Eltern-Kind-Gruppen für Kinder ab 1 Jahr). Dafür entwickelte sie ein eigenes Konzept, denn es ist ihr ein Anliegen, Kindern schon ganz früh die Freude an der Musik und die damit verbundenen Vorteile für die kindliche Entwicklung (körperlich, geistig und emotional) zu vermitteln.
Im Jahre 2006 gründete sie mit ihrem Kollegen Roland Buchholz zusammen die Kinder-Musiktheatergruppe „Theatrix". Zusammen schrieben sie Texte und Musik für die erfolgreich aufgeführten Kindermusicals „Der Apfelkönig“, „Die Weihnachtswichtel“, „Der Kalif Storch“, „Wirbel am Waldsee“ und „Ein Haydnspaß im Museum“.
Zusammen mit ihrer Musikschulkollegin Rita Meiners entwickelte sie das Oldenburger Kita-Musik-Modell „MuvO“ (Musikalisierung vor Ort) zur Umsetzung der niedersächsischen Musikalisierungsinitiative „Wir machen die Musik“.
Neben den vielen pädagogischen Aufgabengebieten spielt sie in (Sinfonie-) Orchestern mit und ist so als Oboistin bei Konzerten in Oldenburg und Umgebung zu hören.

Korte, Jens

Kröger, Silke
unterrichtet seit 1999 mit Beginn der Bläserklasse an der IGS Flötenteich die Querflöte. Im Laufe der Zeit kamen dann weitere Schulen in Oldenburg dazu, wo sie das Fach Querflöte innerhalb der Bläserklassen lehrt. Neben der Querflöte engagiert sich Silke Kröger in den Fächern Gesang, Traversflöte, Klarinette und Klavier in Aus- und Weiterbildungen.

Kurpas, Grazyna
ist in Polen geboren. Sie wuchs in einer Musikerfamilie auf und absolvierte ihre musikalische Ausbildung im Hauptfach Violine am staatlichen Konservatorium in Oberschlesien. Ihren Violinunterricht erhielt sie bei Eugeniusz Pawelek. Schon während des Musikstudiums war sie als 1. Violine in der Philharmonie Rybnik tätig. Kurz nach dem Abschlussdiplom siedelte sie nach Deutschland über.
Sie arbeitete zuerst als freiberufliche Geigenlehrerin. Seit 2006 ist sie als Fachlehrerin für Violine an der Musikschule der Stadt Oldenburg tätig, wo sie mit viel Enthusiasmus und Engagement ihre Schüler unterrichtet. Dank ihrer motivierenden und zielgerichteten pädagogischen Arbeit konnten sich bereits viele ihrer Schülerinnen und Schüler über Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ bis hin zur Landesebene freuen. Sie spielte in zahlreichen Orchestern, unter anderem im Oldenburgischen Staatsorchester, der Oldenburger Ratsmusik und verschiedenen Kammerensembles mit Auftritten in Europa sowie in New York und Washington. Seit 1995 unterstützte sie als Konzertmeisterin das Universitätsorchester in Oldenburg und wechselte dann 2002 als 1. Violine in die klassische Philharmonie NordWest.
Zu ihrer Orchestermitwirkung zählen mehrere Uraufführungen, CD Aufnahmen, sowie Live -TV-Auftritte. Seit 2016 als Mitglied der Neuen Philharmonie Frankfurt begleitet sie den Stargeiger David Garrett auf seiner Tournee.

Lee, Hsin
wurde in Pingtung, Taiwan, geboren. Im Alter von 6 Jahren fing sie an Klavier zu spielen und war Preisträgerin bei verschiedenen Wettbewerben sowohl mit Klavier Solo als auch mit Kammermusik. Den ersten Schlagzeugunterricht erhielt sie im Alter von 10 Jahren. Sie studierte an der National Taiwan Normal University bei Herrn Kuang-Yuan Guo und Cher-Hui Chen und schloss danach ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Olaf Tzschoppe mit Auszeichnung ab. Sie war Mitglied im Sin-Chuan Percussion Ensemble in Kaohsiung und spielte mit dem Shin-Ing-Yue Ensemble, einem Ensemble für zeitgenössische Musik in Taipeh.
Neben Soloauftritten, Solokonzerten mit Orchester (unter anderem mit dem Concerto Constanz) und Aushilfe bei Musiktheaterproduktion (unter anderem Bremer Philharmoniker, Orchester der Oper an der Leine), spielte sie viele Kammermusikproduktionen (unter anderem Ensemble Experimental des Experimentalstudios des SWR; Festival Musica, Straßburg; Warschauer Herbst, Warschau; Festival der PGNM, Bremen; WERFT/Kölner Ensemble-Festival für Neue Musik, Köln). Sie nahm mehrere CDs in Kooperation mit dem SWR und Radio Bremen auf. Seit 2014 ist sie Mitglied des Ensemble New Babylon und unterrichtet seit März 2017 an der Musikschule der Stadt Oldenburg.

Leers, Wiebke
Madsen Koefoed, Signe

Maresch, Matthias
ist gebürtiger Kölner und spielt seit seiner Kindheit mit Leidenschaft Gitarre. Er besuchte ein Gymnasium mit Musikzweig und begann danach ein Studium der Jazzgitarre am Konservatorium Amsterdam, an welches sich ein Studium der Musikerziehung mit Schwerpunkt Jazzgitarre am Institut für Musik in Osnabrück anschloss. Zwischenzeitlich studierte er in Köln Musikwissenschaft und Geschichte und arbeitete als Journalist.
Unterricht hatte er unter anderem bei Maarten van der Grinten, Wayne Krantz, Werner Neumann, Tobias Hoffmann, Frank Wingold, Pablo Held und besuchte Masterclasses bei Dave Liebman, Kurt Rosenwinkel und Scott Henderson. Seit seiner Schulzeit spielt er in verschiedenen Bands und Big Bands. Matthias Maresch unterrichtet in Wallenhorst bei Osnabrück und seit 2019 an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Sein Schwerpunkt liegt im Jazz-, Rock- und Bluesbereich.

Martens, Dagmar
studierte zunächst Sprach- und Musikwissenschaften in Hamburg, danach Musik und Germanistik in Oldenburg. Seit 1988 unterrichtet sie Saxophon und Klarinette, zuerst an der Musikschule Bad Zwischenahn, später an der Musikschule Kreis Herzogtum Lauenburg. Für die Musikschule der Stadt Oldenburg arbeitet sie seit 1999.
Mit ihren Instrumenten Klarinette, Bassklarinette, Saxophone und Querflöte wirkte sie bei zahlreichen Theaterproduktionen mit, unter anderem am Staatstheater Oldenburg, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Staatstheater Braunschweig. Als Studiomusikerin spielte sie für verschiedene CDs, Filmmusiken und Werbung die Klarinettenparts ein. Konzertante Auftritte spielt sie sowohl mit ihren festen Ensembles („Tri-au-Lait“ aus OL, „Duo Soñol“ aus OL und „Die Liberos“ aus Hamburg) als auch mit wechselnden Besetzungen. Dabei reicht das Repertoire von Klassik über Gospel, Jazz und Pop bis hin zu Folklore.

Meiners, Rita
Jahrgang 1969, studierte Pädagogik und Musik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Seit 2004 unterrichtet sie an der Musikschule der Stadt Oldenburg als Lehrkraft im Elementarbereich, das heißt Vor- und Grundschulkinder, die mit dem Musizieren beginnen. Das gemeinsame musikalische Erlebnis ist ihr in ihrem Unterricht besonders wichtig: „Gemeinsam singen, tanzen und spielen wir, entdecken Musik aus verschiedenen Ländern, lernen Instrumente kennen und darauf spielen. Wir vertonen Geschichten, denken uns Musik aus und überlegen, wie wir sie notieren können. Wir lernen Musik mit allen Sinnen kennen und umsetzen.“
Mit der „Rappelkiste“ bietet sie einen Schnupperkurs für Kinder an, denen Trommeln und Rhythmus gefällt und die sich auch am Schlagzeug einmal ausprobieren wollen. Seit 2008 geht sie ihrer „alten Liebe“, dem Spiel auf der Blockflöte nach und unterrichtet Schnupperkurse für Kinder im Anfangsunterricht. Sie entwickelte gemeinsam mit ihrer Musikschulkollegin Natalie König das Oldenburger Kita-Musik-Modell „MuvO“ (Musikalisierung vor Ort) zur Umsetzung der niedersächsischen Musikalisierungsinitiative „Wir machen die Musik“.

Mosebach, Jonas
Jonas Mosebach ist 1988 in Bremen geboren und fing in jungen Jahren mit dem Klavierspiel an. In etlichen Musikprojekten entdeckte er ab dem Jahr 2004 als Pianist, Sänger, Bandleader, Cajonist, Schlagzeuger, Arrangeur und Komponist seine Leidenschaft für das Musizieren – sowohl solistisch als auch in verschiedensten Ensembles und in einer großen Bandbreite an Stilistiken.
Seit 2010 lebt Jonas Mosebach mit Frau und Kindern in Oldenburg, absolvierte hier 2018 sein Musikstudium und machte sich 2019 im Anschluss an seine Elternzeit als hauptberuflicher Pianist und Sänger selbständig. Ebenso hat er solistisch besetzte Musikwerke veröffentlicht – teils instrumental, teils mit Gesang sowie teils solo, teils mit seiner Soul- und Funkband „Jstyle“.
Neben seinem künstlerischen Schaffen liegt ihm die Musikvermittlung am Herzen, weshalb er seit 2013 als Klavierlehrer aktiv ist. Besonders wichtig ist ihm, Schülerinnen und Schüler in einer wertschätzenden Atmosphäre und aus unterschiedlichen Blickwinkeln an die Musik heranzuführen, um ihnen zu einem eigenen Musikprofil und möglichst tiefgehenden Verständnis von Theorie und Praxis zu verhelfen. Mit dem Jahr 2021 stieß er zum Team der Musikschule der Stadt Oldenburg hinzu und arbeitet immer wieder mit anderen Lehrkräften zusammen, um seinen Schülerinnen und Schülern die wertvolle Erfahrung zu ermöglichen, mit anderen zusammen Musik zu machen.
Jonas Mosebachs persönlicher musikalischer Schwerpunkt liegt in der Pop-, Soul- und Jazzmusik. Mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung als Sänger, Pianist und Keyboarder auf hunderten von Bühnen bringt er einen reichen Erfahrungsschatz mit, den er sehr gern mit seinen Schülerinnen und Schülern teilt.

Niemann, Eike
ist gebürtiger Oldenburger und hat nach einer kurzen Schlagzeugphase im frühen Kindesalter vor allem das Arrangieren und Verändern von bestehender Musik für sich entdeckt. Das erste DJ Werkzeug, bestehend aus zwei Plattenspielern und einem analogen Mixer, erwarb er im Alter von 17 Jahren und spätestens ab diesem Moment war das DJing in allen erdenklichen Formen und Ausprägungen seine große Leidenschaft. Fortan sammelte er sowohl regional als auch überregional Erfahrungen als Discjockey auf Veranstaltungen, Eröffnungen, beim Auflegen in Bars, Clubs und Discotheken. Darüber hinaus entwickelte er sich, im Kontext von Bandprojekten oder als musikalisches Rückgrat bei Liveauftritten von anderen Künstlern, als Livemusik-DJ weiter. Zusätzlich etablierte er sich als Discjockey im Studio durch die Mitwirkung in zahlreichen Projekten unterschiedlicher Künstler, von Songwriting bis Hip Hop. Um das Spektrum zu erweitern, ist Niemann außerdem seit 2010 Verantwortlicher seiner eigenen Radiosendung Hip Hop Hurra auf dem Lokalsender Oldenburg Eins. Im Kontext der Sendung arbeitet er regelmäßig mit Künstlern unterschiedlichster Musikrichtungen zusammen.

Nill, Simone
geboren 1971, studierte Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Siri Rovatkay-Sohns mit Abschlüssen in den Studiengängen Musikerziehung, Künstlerische Ausbildung und Soloklassen (Konzertexamen). Meisterkurse bei Han Tol, Marion Verbruggen und Walter van Hauwe begleiteten ihren musikalischen Werdegang. Von 1991 bis 1996 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Als Solistin und im Ensemble ist Simone Nill Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem beim Wettbewerb für Alte-Musik-Ensembles Utrecht und beim Concours Musica Antiqua Brugge. Sie konzertiert im In- und Ausland (unter anderem Festival van Flaanderen, Weltmusiktage Luxemburg, Kissinger Sommer, Ludwigsburger Schlossfestspiele) und hat diverse Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingespielt.
Seit über 20 Jahren unterrichtet Simone Nill mit Begeisterung Kinder und Erwachsene mit kleinen und großen Blockflöten in der Gruppe, einzeln und im Ensemble. Ihr ist es ein wichtiges Anliegen, mit ihren Schülern die Freude am Musizieren als Grundlage für das Erlernen eines Instruments zu entdecken und zu erhalten und der Individualität jedes Einzelnen Raum zu geben. Die Entwicklung ihrer Schüler zu erleben, ist hierbei für sie selbst eine immer wieder neue Motivation.
Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen und unterrichtet seit Oktober 2013 Blockflöte an der Musikschule der Stadt Oldenburg.

Ort, Tatjana
wurde in Omsk (Russland/Sibirien) geboren und begann schon früh, sich für Musik zu interessieren. Mit neun Jahren bekam sie ihren ersten Akkordeonunterricht.
Nach ihrer Schulzeit besuchte sie vier Jahre lang die Musikhochschule „Lisa Tschaikina“ in Omsk und studierte Musikerziehung mit Schwerpunkt auf dem Elementar- und Mittelstufenbereich – ihr Akkordeon begleitete sie dabei; sie schloss ihre Ausbildung als Musiklehrerin für Grund-, Real- und Musikschulen ab und begann ab 1990 in einer Gesamtschule zu unterrichten.
1994 siedelte sie nach Bad Zwischenahn über. Hier absolvierte sie eine weitere Ausbildung als Erzieherin im Kindergarten und ein privates Orgelstudium bei Hartmut Fiedrich.
Von 1996 bis 2009 spielte sie regelmäßig Orgel in den Kirchengemeinden in Bad Zwischenahn. Seit dieser Zeit unterrichtet sie auch an der Musikschule der Stadt Oldenburg im Bereich Musikalische Grundausbildung, Früherziehung, Krabbelmusikanten.

Ottomeier, Jule

Palet, Andrea
geboren in München, studierte sie Querflöte und Instrumentalpädagogik an den Musikhochschulen Stuttgart bei Jean-Claude Gérard und Detmold bei János Bálint.
Als freischaffende Musikerin unterrichtet sie (seit 2009 in Oldenburg) hauptsächlich Kinder und Jugendliche im Fach Querflöte. Das gemeinsame Musizieren auch mit anderen Instrumenten, die Spielfreude und die Möglichkeit sich mit Musik selbst auszudrücken, sind ihr dabei besonders wichtig.
Sie leitet mehrere Kammermusikformationen, unter anderem ein Querflötenensemble und ein Wohnzimmerorchester, für das sie Stücke arrangiert und auch selbst komponiert. Jedes Jahr bereitet sie zahlreiche Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichsten Formationen auf den Wettbewerb „Jugend musiziert“ vor. Viele von ihnen sind mehrfache 1. Preisträger beim Regional- und Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ und erlangten 2. und 3. Preise auf Bundesebene.
Andrea Palet Sabater ist verheiratet und Mutter von einem Sohn und drei Töchtern.

Palet, Joaquim
Der 1974 geborene Katalane Joaquim Palet studierte Horn, Instrumentalpädagogik und Naturhorn in Barcelona, München und Leipzig. Er war Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Bundespräsidenten, und der Fundació Güell. Verschiedene Preise gewann er mit dem Bläserquintett Lipsia und als Solist am Konservatorium in Barcelona. Im Bereich Kammermusik wurde er mit dem 1. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb und dem 2. Preis des Preußischen Kulturbesitzes im Fach Bläserquintett ausgezeichnet.
Stationen seiner Orchesterlaufbahn waren u.a. die Junge Deutsche Philharmonie, das Orchester des Gran Teatre del Liceu de Barcelona und das Philharmonische Orchester Halle. Als Solist trat er unter anderem mit dem WDR Sinfonieorchester und der Staatskapelle Schwerin auf. Zu seinen aktuellen Projekten zählen unter anderem die Bläserkammermusik insbesondere mit dem Deutschen Hornensemble, die Mitwirkung bei der Kammerphilharmonie Bremen und seine Lehrtätigkeit für Horn und Historische Horninstrumente. Seit 2004 ist Joaquim Palet Solohornist am Oldenburgischen Staatstheater.
Im Jugendorchester Oldenburg betreut Joaquim Palet die Blasinstrumente. Außerdem leitet er die piccola banda, ein Ensemble für junge Bläserinnen und Bläser. Seit 2025 leitet er darüber hinaus die Fachgruppe der Blasinstrumente.

Pereira, Paulo
Jahrgang 1967, Saxophone, Flöte, Klarinette, Piano, Drums, absolvierte 1995 das Staatsexamen in Musik und Germanistik in Oldenburg und studierte 1997 als Stipendiatsträger am Berklee College of Music/Boston Saxophon, Arrangement und Komposition. Unterricht unter anderem bei Jerry Bergonzi, Dino Govoni, Walter Beasley, Dave Liebman, Charlie Mariano.
Von 1992 bis 2005 war er Mitglied der Musicalband des Oldenburgischen Staatstheaters und Gast des Staatsorchesters Oldenburg. Seit 2001 lebt und arbeitet Paulo Pereira in Hamburg als Saxophonist und Arrangeur, unter anderem bei Soulounge feat. Roger Cicero und Lamont Dozier, Filmorchester Babelsberg. Er spielte unter anderem Konzerte auf dem Jazzfestival Archangelsk (1989), Montreux Jazzfest (2003), Jazzfest Aalen (2004, 2005). 2002 gründete er ein Duo mit dem Pianisten Joe Dinkelbach (CD Easy Does It, DJM 006) und 2006 das Paulo Pereira Quintett mit Musik aus eigener Feder (CD Nobresa Silenciosa, DJM 010). Vier der Kompositionen wurden 2009 im German Book, Vol.I (nil Edition) veröffentlicht. Seit 2011 Autor von Unterrichts- und Konzertliteratur beim Fachverlag für Saxophon Chili Notes.
Seit 1992 ist Paulo Pereira Dozent an der Musikschule für Saxophon, Jazztheorie, Improvisation und Leiter der Big Band Windstärke 12.

Petersen, Boy
ist seit Anfang der 1990er Jahre auf Bühnen unterwegs. Nach anfänglichem Unterricht in den Fächern Klarinette und Saxophon begann er mit 13 Jahren E-Bass zu spielen. Während seiner Schulzeit tourte er mit diversen Big Band und Musical Projekten durch Europa und nahm mit Chören als Sänger im In- und Ausland an Festivals und Wettbewerben teil.
Während seines Lehramtsstudiums in Oldenburg begann er früh an privaten Musikschulen und in der Orchesterklassenausbildung zu unterrichten. Neben seiner Unterrichtstätigkeit ist er in vielen Ensembles verschiedenster Musikrichtungen tätig, zuletzt auch mit diversen Engagements an der Landesbühne Nord und am Theater Bremen.
Zusätzlich zu seinen festen Tätigkeiten ist Boy Petersen ein gefragter Sideman und Gastmusiker in Norddeutschland.
Pfaff, Jens
erhielt seinen ersten Fagottunterricht an der Musik- und Jugend-Kunstschule in seiner Heimatstadt Nürtingen. Nach zahlreichen 1. Preisen bei „Jugend musiziert“ in den Wertungen „Bläserquintett“ und „Solo“ wechselte er als Vorstudent an die Staatliche Hochschule für Musik in Karlsruhe. Weiterführende Studien bei den Professoren Matthew Wilkie und Volker Tessmann an den Musikhochschulen in Frankfurt und Lübeck führten ihn 2003 als Solo(-Kontra)-Fagottist ins Oldenburgische Staatsorchester.
Neben regelmäßigen solistischen, sowie kammermusikalischen Auftritten zwischen Nord- und Bodensee bereichern zahlreiche Aufgaben als Instrumentallehrer, Juror und Dozent seine musikalische Arbeit. Nach dem Aufbau einer Fagott-Klasse an der Kreismusikschule Leer betreut Jens Pfaff seit 2008 in Oldenburg eine der größten Fagott- und Fagottino-Klassen Norddeutschlands.
Immer häufiger kann man den dreifachen Familienvater auch neben der Bühne auf Fußballplätzen und Laufstrecken zwischen Bürgerbusch und Bornhorster Seen antreffen.

Pförtner, Tim
wurde in Frankfurt am Main geboren und kam als Kind durch musikalische Früherziehung, Blockflöten- und Schlagzeugunterricht auf musikalische Pfade. Richtungsweisend für seine künstlerisch-pädagogische Entwicklung war die zweijährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg, wo er neben dem Schlagzeugunterricht bei Eckhard Kopetzki beim Dirigier-, Gesangs- und Klavier- und Tanzunterricht, und nicht zuletzt durch Harmonielehre und Musikgeschichte viele weitere Facetten der Musik kennenlernen durfte.
2011 begann er sein Studium der elementaren Musikpädagogik an der Musikhochschule Stuttgart mit Hauptinstrument Jazz-/Popschlagzeug bei Eckhard Stromer und Manfred Kniel. Seitdem hat er vielfältige Unterrichtserfahrung gesammelt, von der Eltern-Kind-Gruppe über geflüchtete Jugendliche bis hin zur Demenzstation. Dabei erlebt er gemeinsames Musizieren in all seinen Facetten immer wieder als sinnstiftende Kunst- und Lebensform.

Piezunka, Jens
geboren 1967 in Bremen, erhielt als Kind Cellounterricht und lernte später Konzertgitarre (Studium an der Universität Oldenburg). Inspiriert durch osteuropäische Folklore und Jazz, wechselte er zum Kontrabass und zur Popularmusik und studierte schließlich Jazzbass am Hilversum Conservatorium (NL) und an der Hochschule für Künste Bremen.
Jens Piezunka ist Mitglied verschiedener Formationen zwischen Jazz und „Weltmusik“. Er spielte als Theatermusiker u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Oldenburger Staatstheater und am Theater Bremen. CD-Aufnahmen entstanden unter anderem mit dem „Trio Kali Gari“, „Csokolom“, „Tri-au-Lait“, „Jazz´N`Spirit“ und „String Thing“.
Seit 2001 ist er Bassist vom Jazz-Streichquartett String Thing, mit dem er Konzerte in Westafrika, China und Japan gab sowie zahlreiche Workshops und Fortbildungen leitete, unter anderem im Auftrag der European String Teacher Association (ESTA), der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt, für das Bundesjugendorchester und das National Symphony Orchestra of Ghana.
An der Musikschule unterrichtet Jens Piezunka seit 2008 das Fach Kontrabass und leitet das Groove Orchestra Oldenburg.

Pumplün, Philipp
wuchs im Kreise einer musikbegeisterten Familie in Emden auf und begann im Alter von sechs Jahren Klavier, und mit 12 Jahren Schlagzeug zu spielen. Er sammelte von Beginn an Erfahrungen in verschiedenen Bands und entschloss sich 1995 für ein Musik- und Kunststudium an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg. Hier machte er Bekanntschaft mit der hiesigen Jazzszene und entschloss sich daraufhin 1999 für das Studium Jazzschlagzeug und Komposition bei Hans Dekker und Joan Reinders am Konservatorium in Enschede.
In den letzten Jahrzehnten bestritt er Konzerte im In- und Ausland mit internationalen Größen und Bands, unter anderem Bert Joris, Deborah Brown, Joy de Francesco, Philipe Catherine, Glenn Miller Orchestra, Hr-Bigband und vielen anderen. Er ist unter anderem Mitbegründer der Nordwest Bigband, der Nordwest Concertband, des Wilhelm13 in Oldenburg und Mitglied im Vorstand der Jazzmusikerinitiative Oldenburg. Seit 2008 ist er Schlagzeuglehrer an der Musikschule der Stadt Oldenburg, wo er auch Leiter der Bigband „M-Band“ ist.

Renz, Cornelia
begann ihr Musikstudium 1984 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt mit den Hauptfächern Violine und Klavier und machte hier ihre Abschlüsse als „Staatlich geprüfte Musikpädagogin für Violine“ und als „Staatlich geprüfte Musikpädagogin für Klavier“. 1991 setzte sie ihre Ausbildung im Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik in Frankfurt/Main fort. Hier studierte sie Violine bei Prof. Walter Forchert, hatte unter anderem intensiven Kammermusikunterricht bei Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) und Reiner Hoffmann sowie Methodikunterricht bei Prof. Ida Bieler (Suzuki-Methode, Gruppenunterricht) und Prof. Susanne Stoodt. 1995 machte sie in Frankfurt ihren Abschluss als „Diplom-Musikerin“, 1997 als „Diplom-Musiklehrerin“.
Von 2000 bis 2005 war sie in fester Anstellung als Dozentin für Violine, Kammermusik und Orchester an der Kreismusikschule Norden-Aurich tätig. Seit 2005 ist sie als hauptamtliche Lehrkraft für Violine und Ensemblespiel sowie Fachbereichsleiterin „Streicher“ an der Musikschule Delmenhorst tätig. Seit 2011 unterrichtet sie an der Musikschule der Stadt Oldenburg, seit 2013 hat sie die Fachgruppenleitung „Orchester und Kammermusik“ inne.
Schon seit Beginn ihres Studiums 1984 widmet sie sich mit besonderem Interesse der musikpädagogischen Arbeit. Neben einer kontinuierlichen Unterrichtstätigkeit in den Fächern Violine und Klavier sowie der Leitung von Kammermusikensembles und Orchestern bereitet sie auch regelmäßig Schüler auf die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert" vor. Zudem initiiert und leitet sie seit 2007 jährlich Orchesterfreizeiten und regte in jüngster Zeit eine Kooperation der Musikschule Delmenhorst mit einem Juniororkest aus Groningen/NL an.
Da sie ihre musikpädagogische Arbeit als einen kreativ wachsenden Prozess ansieht, legt sie großen Wert auf Inspiration von außen und eine kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung durch die Teilnahme an Fortbildungen und Workshops zu musikpädagogischen Themen. So absolvierte sie zum Beispiel 2004/05 die Zusatzausbildung „Klassenmusizieren mit Streichinstrumenten“ nach Paul Rolland an der Akademie für Musikpädagogik Wiesbaden. Seit vielen Jahren besucht sie regelmäßig Fortbildungen im Bereich „Singen mit Kindern“. 2011 schloss sie ein weiteres Studium mit dem "Master of Education" in den Fächern Musik und Mathematik an der Ossietzky-Universität Oldenburg ab.
Neben ihrer musikpädagogischen Arbeit widmete sie sich auch immer dem Orchesterspiel. So spielte sie seit 1984 in verschiedenen Orchestern, unter anderem: Junge Deutsche Philharmonie, Ensemble Resonanz, Ensemble Modern, Staatsorchester Darmstadt, Klassischen Philharmonie Bonn, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Bremer Philharmoniker, Staatsorchester Oldenburg.
Cornelia Renz ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Oldenburg.

Riegler, Nina
geboren 1979 in Hamburg, lernte in ihrer Schulzeit diverse Instrumente. Mit der Blockflöte war sie Preisträgerin und Finalistin bei den Wettbewerben Jugend Musiziert, Internationaler Blockflötenwettbewerb Engelskirchen und Open Nederlandse Blokfluitdagen Utrecht.
Sie studierte am Konservatorium in Rotterdam und an der Hochschule für Künste Bremen. Ihre Lehrer waren Prof. Han Tol und Maurice van Lieshout. Bereits im Studium spezialisierte sie sich auf die Consort Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts. Mit ihren Ensembles sowie als Solistin und Orchestermusikerin mit Blockflöte und historischem Fagott spielte sie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.
Ein wichtiges Anliegen seit ihrer Jugend ist auch die Aufführung und Vermittlung Neuer Musik.

Ruhl, Marina
wurde in Kasachstan geboren und lebt seit 1996 in Deutschland. Sie studierte Musik und Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg. Nach dem Studium ist sie als freiberufliche Instrumentalpädagogin tätig und unterrichtet Akkordeon und Klavier.
Seit 2011 ist sie begeisterte Sängerin im Extra-Chor im Staatstheater Oldenburg und wirkt jährlich in mehreren Opernproduktionen mit. Seit dem Jahr 2015 ist sie außerdem Mitglied des Ensembles des Theater k der Kulturetage Oldenburg. Sie komponiert Musik für Theateraufführungen wie beispielsweise „Kaschmirgefühl“ von Bernhard Aichner und Florian Eisler oder „Judas“ von Lot Vekemans. Mit Schauspielerin Franziska Vondrlik veranstaltet sie jährlich unterschiedliche literarische Lesungen, zu denen sie ebenfalls Musik komponiert. Darüber hinaus wirkt sie als Musikerin jährlich in mehreren Projekten der Kulturetage sowie dem Kultursommer mit.
Seit Januar 2023 unterrichtet sie Akkordeon an der Musikschule Stadt Oldenburg.

Rusnak, Adrian
wurde 1986 in Kiew geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Den ersten Klavierunterricht bekam er mit zehn Jahren bei Frau Kikuko Harako und später bei Christian Biclea an der Musikschule Bremerhaven. Als Klaviersolist und Begleiter erhielt Adrian Rusnak mehrere erste Preise bei „Jugend musiziert“. Seit Jahren gibt er als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter deutschlandweit Konzerte. Mehrfache Auszeichnungen und Stipendien von den Volksbanken Bremerhaven und Cuxhaven, Sparkasse Bremerhaven, Rotary Club und Lions Club zeugen von seinem früh erkannten Talent.
Von 2001 bis 2005 war er Meisterschüler bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Im Jahr 2005 wurde Adrian Rusnak als Jungstudent bei Prof. Patrick O´Byrne an der Hochschule für Künste in Bremen aufgenommen. Nach seinem Abitur begann er als Regelstudent seine Ausbildung bei Prof. O'Byrne, die er 2012 als diplomierter Konzertpianist abschloss. 2008 ging er als Preisträger aus dem Bundeswettbewerb „Geist begeistert“ hervor. Adrian Rusnak nahm an Meisterkursen bei Wolfram Schmitt-Leonardy, Karl-Heinz Kämmerling, Volker Banfield, Konrad Elser, Bernhard Wetz und Dimitri Bashkirov teil.
In 2014 beendete Adrian Rusnak sein Masterstudium „Elementare Musikpädagogik“ bei Prof. Dr. Barbara Stiller und die „Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung“ mit dem Hauptfach Klavier bei Prof. Patrick O'Byrne an der Hochschule für Künste Bremen. Zudem gewann er den Förderpreis beim „Deutschen Hochschulwettbewerb Musikpädagogik 2013“ im Rahmen der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen. Seit 2005 unterrichtet er seine Klavierschüler sowohl privat als auch in Musikschulen in Delmenhorst und Bremen.

Saad, André
stammt aus einer Musikerfamilie. Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte der Cellist im Musikschulorchester, im Landesjugendorchester und im Rias-Jugendorchester. Während dieser Zeit gewann er einen 2. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und machte sein Abitur. Er absolvierte sein Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Markus Nyikos und Michael Sanderling. Wichtige Erfahrungen als Orchestermusiker sammelte er im Rahmen eines Ferenc-Fricsay-Stipendiums beim Deutschen Symphonieorchester sowie beim RSB Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und an der Deutschen Oper Berlin.
Die Gotthard-Schierse Stiftung zur Förderung junger begabter Musiker ermöglichte es ihm 1999 als Kammermusiker zu debütieren, im Jahr darauf wurde er im Konzerthaus Berlin als Solist engagiert. Als Studio-, Kammer- und Orchestermusiker arbeitete der vielseitige Cellist unter anderem mit Christian Thielemann, Gerd Albrecht, Vladimir und Dimitri Ashkenazy, Nigel Kennedy, David Garrett und Udo Jürgens zusammen.
Seit 2001 ist André Saad Solo-Cellist des Oldenburgischen Staatsorchesters. Daneben ist er als Dozent an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg tätig und gründete 2007 mit seinen Orchesterkollegen Lev Gelbard, Birgit Rabbels und Christoph Rabbels das Ventapane Quartett, das zu den herausragenden Quartettformationen im norddeutschen Raum zählt.

Sahler, Nikolas
geboren 1976 in Stuttgart, studierte Viola in Freiburg, Karlsruhe und Lyon. Nach Stationen im Theater Freiburg und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe spielt er seit 2004 im Orchester des Oldenburgischen Staatstheaters. Neben der Orchestermusik beschäftigt er sich viel mit Kammermusik und gibt mit verschiedenen Ensembles regelmäßig Konzerte in Oldenburg und der Region.
Von 2005 bis 2015 war er als Lehrkraft für Violine und Viola an der Ammerland Musikschule Westerstede tätig und wechselte von dort 2015 an die Musikschule der Stadt Oldenburg.

Schlüchtermann, Philipp
erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von 9 Jahren bei Annegret Daus an der Musikschule der Stadt Bergkamen. Im Alter von 15 Jahren wechselte er in die Klasse von Burkhard (Buck) Wolters. In dieser Zeit war er in der Solowertung auch erster Bundespreisträger des renommierten Wettbewerbes „Jugend musiziert“. Von 2012 bis 2018 studierte er das künstlerische Hauptfach Gitarre mit dem Profil Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln/Wuppertal. Dort legte er sein Bachelor und Master Examen bei den Professoren Gerhard Reichenbach und Alfred Eickholt ab. Nahezu während seiner gesamten Ausbildung spielte er in Ensembles und Orchestern der Zupfmusik und in sehr ambitionierten Kammermusikprojekten.
Der Besuch verschiedener Masterclasses unter anderem bei Marcin Dylla, Judicael Perroy oder Evgeny Finkelstein ergänzten seine künstlerische Ausbildung.
Neben zahlreichen Konzerten in Deutschland gastierte er in verschiedenen europäischen Ländern wie beispielsweise in Italien, Frankreich, Polen und andere.
Bereits zu Studienbeginn erwarb er sich er erste Unterrichtserfahrungen an der Musikschule der Stadt Bergkamen, wo er unter anderem in dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“ tätig war und sich eine eigene Gitarrenklasse aufbaute. Später unterrichtete er ebenfalls an der Bergischen Musikschule Wuppertal.
Seit August 2016 unterrichtet Schlüchtermann an der Musikschule der Stadt Oldenburg Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Einzel-, Partner- und Gruppenunterricht. Außerdem leitet er ein Gitarrenorchester und bereitet Schülerinnen und Schüler auf Wettbewerbe sowie Eignungsprüfungen an Musikhochschulen und Universitäten vor. Seit April 2018 leitet er die Fachgruppe Gitarre an der Musikschule der Stadt Oldenburg und übt dort seit August 2019 das Amt des stellvertretenden Schulleiters aus.

Schwäbe, Bianca
studierte sowohl Schulmusik mit Hauptfach Klarinette bei Klaus Flaswinkel als auch Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klarinette bei Werner Rabe in Münster. Nach Abschluss beider Studiengänge nahm sie weiteren Unterricht bei Marco Thomas (Professor für Klarinette an der HfK Bremen). Sie unterrichtete bereits während des Studiums Klarinette und Saxofon in der Musikschule Kulturforum Witten und im Musikschulkreis Lüdinghausen und war Dozentin an der Landesmusikakademie NRW in Heek/Nienborg. Vor ihrer ersten Anstellung im Anschluss an das Studium in der Musikschule des Landkreises Cloppenburg absolvierte sie ein sechswöchiges Praktikum in der Werkstatt für Holzblasinstrumente Müller in Bremen, um auch einen kleinen Einblick in die Reparatur und den Klarinettenbau zu bekommen.
Sie betreute im Rahmen der Musikschularbeit diverse Bläserkurse in allen Schulformen, bevor sie nach dem zweiten Staatsexamen auch als Schulmusikerin die Leitung von Bläserkursen übernahm. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist sie an der KGS Rastede mit den Fächern Musik, Darstellendes Spiel und Werte & Normen.
Ihre künstlerischen Tätigkeiten reichen von der Mitwirkung in verschiedenen Sinfonieorchestern und Musicalproduktionen sowie CD-Aufnahmen hin zu diversen kammermusikalischen Besetzungen, insbesondere Trio d´Anches und Holzbläserquintett.
Besonders wichtig ist ihr im Klarinettenunterricht, dass bereits so früh wie möglich zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern musiziert werden kann, denn vor allem das gemeinsame Musik machen und präsentieren bringt viel Spaß und Motivation.

Seiler, Danielle

Silva, Arturo Figueroa
Sinning, Christoph
begann im Alter von neun Jahren mit dem Hornspiel an der Jugendmusikschule Hameln. Er erhielt mehrere Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, unter anderem einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb 1987 in der Solowertung Horn.
Nach dem Abitur 1988 und Ableistung der Wehrpflicht im Heeresmusikkorps begann er zunächst sein Musikstudium an der Musikhochschule in Hamburg bei Prof. Ab Koster. Dann wechselte er 1994 an die Hochschule für Musik in Köln zu Prof. Erich Penzel. Bereits während des Studiums führten ihn verschiedene Aushilfstätigkeiten unter anderem zur Staatsoper Hamburg und zum Bremer Theater.
Seit 1995 ist er stellvertretender Solohornist am Oldenburgischen Staatstheater. Seit Mitte 2001 unterrichtet er das Fach Horn an der Musikschule der Stadt Oldenburg.

Stegemann, Angelus
ist 1994 im Landkreis Lüchow-Dannenberg geboren und erhielt dort an der Musikschule seinen ersten Cellounterricht bei Ilka Wagener. Teilnahmen am Wettbewerb Jugend musiziert im Ensemble- und Solobereich auf allen Ebenen gehörten über viele Jahre zum festen Bestandteil seiner Ausbildung. Außerdem spielte er über viele Jahre in verschiedenen Celloensembles. Musikschulreisen führten ihn nach Ungarn, Österreich, Italien und die USA. Stegemann war langjähriges Mitglied im Landesjugendorchester Bremen und spielt heute unter anderem im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen oder der Westfälischen Kammerphilharmonie Gütersloh.
Er studierte zunächst in der künstlerisch-pädagogischen Ausbildung Violoncello mit dem Schwerpunkt Instrumentalpädagogik bei Jorin Jorden an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Es folgte ein weiteres Studium bei Professor Alexander Gebert im Studiengang Orchestermusiker an der Hochschule für Musik Detmold. Meisterkurse belegte er bei Professor Johannes Krebs (Bremen/Graz) und Professor Wolfgang Boettcher (Berlin).
Seit April 2022 unterrichtet Angelus Stegemann an der Musikschule der Stadt Oldenburg und legt hier viel Wert auf individuelle Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie das gemeinsame Musizieren im Ensemble.

Stengert, Christine
geboren in Jever, studierte an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf das Hauptfach Klavier mit Nebenfach Gesang und ist Diplommusikpädagogin für Klavier und Allgemeine Musikerziehung. Sie schloss ihre Studien mit der Künstlerischen Reifeprüfung im Fachbereich Liedgestaltung ab.
Am Privatinstitut für Pianistische Studien setzte sie ihre Ausbildung bei Ratko Delorko fort und besuchte Meisterkurse bei Prof. Norman Shetler (Liedgestaltung), Prof. Manfred Heutling (Kammermusik) und Karin Kunde (Gesang).
Seit 1998 unterrichtet die Friesin an der Musikschule der Stadt Oldenburg in den Fachbereichen Klavier und Grundstufe. Sie musiziert im Klavierunterricht mit Menschen aller Altersstufen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben der Vermittlung einer elementaren Klaviertechnik steht die Förderung des musikalischen Ausdrucksvermögens und die Spielfreude im Mittelpunkt des Unterrichts. Dabei berücksichtigt sie die Wünsche ihrer Schülerinnen und Schüler für die verschiedenen Stilrichtungen der Musik und fördert sie gerne im Bereich Ensemblemusik oder auch im vierhändigen Klavierspiel.
Das künstlerische Interesse von Christine Stengert gilt der Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen. Zusammen mit ihrer Kollegin Anja Kämmerling bildet sie das DUO A PIANO, das Musik aus verschiedenen Genres kontrastreich gegenüberstellt.

Strohschnieder, Sven
wurde in Barssel geboren und begann im Alter von sechs Jahren Schlagzeug zu spielen. Als Autodidakt entwickelte er sein Schlagzeugspiel kontinuierlich weiter und sammelte von seinem 13. Lebensjahr an Erfahrungen in zahlreichen Bands. Sein musikalischer Horizont ist breit gefächert und erstreckt sich über Jazz , Rock, Fusion, Metal, bis hin zur elektronischer Musik. Sven Strohschnieder spielte mit unterschiedlichen Bandprojekten sowie als Solokünstler zahlreiche Livekonzerte und sammelte so Bühnenerfahrung.
2003 absolvierte Sven Strohschnieder sein Examen an der Fachschule für Sozialpädagogik und arbeitete als Erzieher in einer stellvertretenden Leitungsposition in der Freizeitstätte Bümmerstede. Dort deckte er vor allem den musischen Bereich (Bandbetreuung, Organisation von Konzerten et cetera) ab. Seit 2015 ist Sven Strohschnieder Erzieher mit verantwortlicher Position beim Jugendhilfeträger „Verein für Kinder“ in der Ganztagsgrundschule Kreyenbrück.

Werhahn, Lisa
erhielt ihre geigerische Ausbildung bei Tomasz Tomaszewski, dem Konzertmeister der Deutschen Oper Berlin. Sie absolvierte im Anschluss ihr Musikstudium bei Isabelle Faust an der UdK Berlin und schloss einen „Master of Performance“ bei Benjamin Schmid an der HKB Bern und ein weiteres Aufbaustudium bei Friedemann Eichhorn an der HfM Weimar jeweils mit Auszeichnung ab. Nach Engagements in der Sächsischen Staatskapelle Dresden in den Jahren 2011 und 2012 sowie langjähriger Tätigkeit als Gastmusikerin im Kammerorchester Basel und dem Scottish Chamber Orchestra konzentriert sich ihr Interesse auf die zeitgenössische Musik und Kammermusik sowohl auf der „modernen“ Geige als auch auf der Barockvioline. Sie ist Mitglied im KNM Quartett, das sich auf die Aufführung zeitgenössischer Werke spezialisiert hat und trat unter anderem beim Huddersfield contemporary music festival, den Berliner Festspielen/Maerz Musik, dem Chamber Music Festival in Taos (USA) und den Klangbrücken Festival in Hannover auf. Tourneen mit verschiedenen Ensembles führten sie ins europäische Ausland, Amerika, Argentinien, Brasilien, Japan, Korea und Indien und in die Ukraine. Mit dem KNM Quartett entstanden unter anderem für den WDR Einspielungen vom ersten Streichquartett von Marco Stroppa, Christophe Bertrand und Younghi Pagh-Paan.

Wiegmann, Olaf
geboren 1965, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Bereits mit 10 komponierte er eigene Stücke und erhielt daraufhin eine Frühförderung der Hochschule für Musik Detmold. Ab seinem 17. Lebensjahr war er Jungstudent in der Kompositionsklasse von Prof. Jürgen Ulrich. Prägend für seine Jugendjahre waren seine Klavierstunden bei der Klavierlegende Hans Richter – Haaser und der Besuch von Meisterkursen des Komponisten György Ligeti.
Nach seinem Abitur studierte Olaf Wiegmann zunächst Tonmeister, zeitgleich auch Klavier bei Edmundo Lasheras und anschließend Dirigieren bei Karl-Heinz Bloemeke an der Hochschule für Musik Detmold. Zu dieser Zeit erhielt er weitere entscheidende künstlerische Anregungen auf Meisterkursen von Tatjana Nikolajewa und Anatol Ugorski (Klavier), Sergiu Celibidache (Dirigieren) und Karlheinz Stockhausen (Komposition). Außerdem war er Klavierbegleiter auf Meisterkursen von Elisabeth Schwarzkopf und Agnes Giebel in Salzburg und Köln. Neben seinem Studium wirkte er von 1993 bis 1996 als Studienleiter des Chores der NordWestDeutschen Philharmonie in Herford.
Von 1996 bis 2011 war Olaf Wiegmann Kapellmeister und Solo-Repetitor am Staatstheater Oldenburg, an dem er über 100 Musiktheaterproduktionen einstudierte und über 40 Opern dirigierte. Zeitgleich leitete er von 1998 bis 2010 das Jugendorchester der Musikschule der Stadt Oldenburg (JOO) und lehrte von 2000-2005 das Fach „Ensembleleitung“ an der Carl von Ossietzky Universität. Darüber hinaus ist er seit 2006 ständiger Klavierbegleiter des Vokalensembles „Il Belcanto“, mit dem er bereits mehrere CD- und Rundfunkproduktionen eingespielt hat und im gesamten deutschsprachigen Raum konzertiert. Seit 2013 obliegt ihm als Dirigent die künstlerische Leitung der Kammersinfonie Oldenburg.
Olaf Wiegmann lebt in Oldenburg, wo er sowohl als freischaffender Pianist, Dirigent und Komponist als auch als privater Klavier- und Kompositionslehrer arbeitet.
An der Musikschule der Stadt Oldenburg unterrichtet Olaf Wiegmann seit 2012 die Fächer Musiktheorie und Gehörbildung im Rahmen der SVA.
Yatsuk, Evgeny
Evgeny Yatsuk ist in Workuta/Russland geboren, wo er sich bereits im Alter von zehn Jahren entschlossen hat, Musiker zu werden. Er studierte an der Staatlichen Musikhochschule Petrosavodsk, dann folgte ein Aufbaustudium am Prins Claus Conservatorium Groningen und an der Hochschule für Künste in Bremen im Fachbereich Alte Musik.
Seine Schülerinnen und Schüler sind mehrmals Preisträger des Wettbewerbs Jugend Musiziert und des Lions Musikwettbewerb geworden und studieren unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Aktuell beschäftigt sich Evgeny Yatsuk mit der authentischen Aufführungspraxis. Er tritt regelmäßig mit verschiedenen Barockorchestern und Ensembles auf, unter anderem mit Elbipolis, Weser Renaissance Bremen, Pratum Integrum (Moskau), Prattica Terza und Barocco Concertato (St. Petersburg), Ensemble Schirokko, La Festa Musicale und Musica Aeterna unter dem Chef-Dirigenten Teodor Currentzis.

Zuletzt geändert am 7. September 2026