Das Gleichstellungsbüro veröffentlicht immer wieder Informationsmaterialien zu unterschiedlichen Themen. Sofern aktuell verfügbar, können gerne Exemplare abgeholt werden – häufig stehen aber auch digitale Versionen zur Verfügung.
Bei Interesse an Print-Produkten wenden Sie sich am besten per E-Mail an Gleichstellung[at]stadt-oldenburg.de
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Flyer und Plakate
Frauenmobil
Die Stadt Oldenburg stellt einen Nachtfahrservice für Frauen zur Verfügung: Das Frauenmobil. Es ermöglicht Oldenburgerinnen, das vielfältige Veranstaltungs- und Freizeitangebot in der Stadt ohne Angst zu nutzen, indem Taxifahrten bezuschusst werden.
Ein Flyer mit allen Informationen gibt es im Gleichstellungsbüro.
Digitale Version Frauenmobil-Flyer (PDF, 3MB, barrierefrei)
Zuschuss für Verhütungsmittel
Um Frauen, Männern und Paaren mit begrenztem Budget die für sie beste Verhütung zu erleichtern, stellt die Stadt Oldenburg einen Zuschuss für Verhütungsmittel zur Verfügung.
Der Flyer informiert über
- Empfangsberechtigte,
- Höhe des Zuschusses,
- bezuschusste Verhütungsmittel,
- benötigte Unterlagen,
- auszahlende Stellen.
Der Flyer liegt in vielen gynäkologischen Praxen und in Apotheken aus, außerdem kann er im Gleichstellungsbüro angefragt werden.
Digitale Version „Verhütungsmittelzuschuss“ (PDF, 1 MB, barrierefrei)
Habt ihr Streit zuhause? – Hilfe für Kinder und Jugendliche
Der Flyer richtet sich an Kinder und Jugendliche, die zu Hause Gewalt erleben oder sich dort unwohl fühlen. Er hilft dabei, Situationen einzuordnen und erklärt wichtige Begriffe wie zum Beispiel den Platzverweis.
Der Fokus liegt aber vor allem darauf: Wenn du Angst hast oder dich unwohl fühlst, darfst du dir Hilfe holen. Es gibt verschiedene Anlaufstellen, die telefonisch, online oder persönlich erreichbar sind. Auch wenn du unsicher bist, ob es sich um (häusliche) Gewalt handelt, kannst du dich jederzeit an Beratungsstellen wenden.
Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche, die häusliche Gewalt erleben
- Krisenchat (online Beratung)
- Nummer gegen Kummer Telefonnummer 0800 1110333 (telefonische Beratung)
- Kinderschutz-Zentrum Oldenburg Telefonnummer 0441 17788 (persönliche Beratung)
- Kinder-Krisentelefon der Stadt Oldenburg Telefonnummer 0441 235-3169
- Polizei Telefonnummer 110
Gedruckte Exemplare können im Gleichstellungsbüro angefragt werden.
Digitale Version „Habt ihr Streit zuhause“ (PDF, 285 KB, barrierefrei)
Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung – für pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit
Bei der weiblichen Genitalverstümmelung werden Mädchen – ohne medizinische Notwendigkeit – die Klitoris und die Labien entfernt oder beschnitten. In extremen Fällen werden die Labien bis auf ein kleines Loch zusammengenäht. Ein Viertel der betroffenen Mädchen stirbt nach dem Eingriff an Verblutung und Infektionen. Die meisten Überlebenden leiden an den psychischen und physischen Folgen.
Weibliche Genitalverstümmelung ist eher in traditionellen, patriarchalen Gemeinschaften in Nordafrika und Südasien verbreitet. Mädchen, die in diesen Risikogebieten leben, sind ab dem Säuglingsalter bedroht. Durch globale Migration gilt dies weltweit – auch in Oldenburg. Pädagogische Fachkräfte können Mädchen schützen und ihnen ein lebenslanges Leiden ersparen, indem Sie auf spezielle Warnsignale achten und bei einem Verdacht aktiv werden.
Der Flyer umfasst in Kurzform
- einen Überblick über die Gründe von weiblicher Genitalverstümmelung,
- die gesellschaftliche und geographische Verbreitung dieser Praxis,
- warnende Anzeichen für eine bevorstehende Genitalverstümmelung,
- erste Schritte für die aufmerksam gewordene Fachkraft,
- rechtliche Hinweise, auf deren Grundlage Handeln und Einschreiten möglich und nötig ist,
- Hinweise auf weiteres Informationsmaterial, das im Verdachtsfall eingesetzt werden kann,
- sowie Anlaufstellen in Oldenburg.
Die Flyer liegen zur Abgabe im Gleichstellungsbüro bereit.
Digitale Version „Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung“ (PDF, 1,18 MB, barrierefrei)
Hilfe für Frauen bei Bedrohung und Gewalt
Dieses Faltblatt richtet sich an Frauen, die in Ehe und Partnerschaft – auch nach bereits erfolgter Trennung – oder durch einen Unbekannten Gewalt erfahren. Es enthält Informationen über das Gewaltschutzgesetz. Dieses Gesetz bietet rechtliche Möglichkeiten für Frauen, sich vor Gewalttaten zu schützen, wenn sie mit dem Täter in einer gemeinsamen Wohnung leben oder wenn der Täter ihnen nachstellt oder sie belästigt.
- Was können Sie tun?
- Müssen Sie Fristen beachten?
- Wer kann den Antrag stellen?
- Wichtige Adressen
- Telefonische Beratung
Der Flyer liegt zur Mitnahme im Gleichstellungsbüro bereit.
Digitale Version „Hilfe für Frauen bei Bedrohung und Gewalt“ » (barrierefrei, PDF, 2,1 MB)
Keine Frau muss Gewalt akzeptieren
Das Gleichstellungsbüro hat das Plakat „Keine Frau muss Gewalt akzeptieren“ der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Geschlechter übernommen und herausgegeben. In ausdrucksstarken Bildern und sechs Sprachen wird darauf auf die Unterstützung durch das bundesweite Hilfetelefon 08000 116016 hingewiesen. Ebenfalls wurde das Faltblatt „Hilfe bei Gewalt“ übernommen.
Faltblatt und Plakat liegen zur Mitnahme im Gleichstellungsbüro bereit.
Digitale Version Faltblatt „Hilfe bei Gewalt“» (PDF, 1,6 MB)
Hefte, Bücher und Broschüren
Meine Grenzen setze ich! – Tipps zum Umgang mit sexueller Belästigung
Anzügliche Blicke, sexualisierte Sprüche und unerwünschten Berührungen: Sexuelle Belästigung begegnet Frauen und Mädchen häufig im Alltag – am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und in der digitalen Welt. Der Umgang mit der Situation an sich, oder mit der eigenen Reaktion und der des Umfelds können schwerfallen. Dazu kommt, dass sexuelle Belästigung gesellschaftlich oft verharmlost wird.
In der Broschüre „Meine Grenzen setze ich!“ werden die vielfältigen Formen von sexueller Belästigung erläutert und Tipps gegeben, wie sich Frauen und Mädchen wehren oder Unterstützung holen können. Sie wird ergänzt durch Hintergrundinformationen und Kontaktinformationen zu Ansprechpersonen in Oldenburg.
Die Broschüre kann im Gleichstellungsbüro angefordert werden.
Digitale Version „Meine Grenzen setze ich!“ (PDF, 16 MB, barrierefrei)
Toben im Prinzessinnenkleid – Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der KiTa
Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen beginnt schon im Vorschulalter, wo Mädchen leise in der Puppenecke hüten und kochen, derweil die Jungen mit Heldenmotiven geschmückt lautstark den Gruppenraum entern. Solche Szenen haben ihre Daseinsberechtigung und doch manifestiert sich hier ein gesellschaftliches Rollenbild mit Langzeitwirkung. Nur vermeintlich steht jeder und jedem jede Tür offen. Immer noch fällt ein Junge mit Puppe genauso auf wie ein Mädchen, das sich raumgreifend Respekt verschafft. Paradoxerweise fordern wir zeitgleich selbstbewusste Frauen und familienorientierte Väter.
Die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Cloppenburg und Wesermarsch, sowie der Städte Delmenhorst und Oldenburg haben sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und eine Broschüre für Kindertagesstätten heraus gebracht, die den gendersensiblen Blick schärfen soll. Erzieherinnen und Erzieher können hiermit ihre Einrichtung und sich selbst in den Blick nehmen, ungesehene Stereotype aufdecken und Anregungen erhalten, wie diese Muster aufgebrochen werden können.
Gedruckte Exemplare stehen im Gleichstellungsbüro zur Verfügung.
Digitale Version „Toben im Prinzessinnenkleid“ » (PDF, 5 MB, barrierefrei)
Der Minijob – Da ist mehr für Sie drin
Minijobs bieten Flexibilität und können dabei helfen, Familie und Beruf zu vereinbaren, den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern oder das Haushaltseinkommen aufzubessern. Gleichzeitig sind sie oft mit Nachteilen verbunden, etwa bei der sozialen Absicherung, der finanziellen Unabhängigkeit und der Altersvorsorge. Insbesondere in Bereichen wie der Pflege, Reinigung, im Einzelhandel und im privaten Bereich, in denen der Frauenanteil besonders hoch ist, sollten faire und auskömmliche Löhne gezahlt werden – für Männer und Frauen.
Das Gleichstellungsbüro setzt sich für existenzsichernde Einkommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den Abbau von Entgeltungleichheiten ein. Deshalb stellen wir eine Broschüre mit Informationen zu Minijobs zur Verfügung. Sie informiert über Chancen und Risiken von Minijobs, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Die Broschüre (Standardtext, Stand 2015) ist kostenfrei auf Anfrage erhältlich.
Digital in Leichter Sprache, Stand 2015 (PDF, 3 MB, barrierefrei)
Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts 2018 stellt das Gleichstellungsbüro in dem Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ alle 118 Ratsfrauen vor – eingebunden in zeitgeschichtliche Texte, die sich an den politischen Umbrüchen des vergangenen Jahrhunderts orientieren. Die Portraits wurden auf Grundlage eines Fragebogens, persönlichen Interviews und intensiver Recherche entwickelt. Herausgekommen ist ein Lesebuch, das die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland aufzeigt, kommunalpolitische Entwicklungen beschreibt und das politische Engagement der Ratsfrauen fokussiert.
Egal ob beim Lesen eine chronologische Herangehensweise bevorzugt wird oder ob man beim flüchtigen Durchblättern an einer Stelle hängenbleibt, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf das Wirken der Oldenburger Ratsfrauen auf.
Im Gleichstellungsbüro gibt es einen minimalen Restbestand.
Postkarten
Oldenburger Kompass für Alleinerziehende
Das Netzwerk Alleinerziehende, unter Leitung unter anderem des Gleichstellungsbüros, betreibt eine Informationsseite für Alleinerziehende in Oldenburg, den Oldenburger Kompass für Alleinerziehende.
Um auf das Angebot aufmerksam zu machen, können Postkarten mit QR-Code im Glechstellungsbüro angefordert werden.
Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag
Strategiekonzepte
Kommunaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt
2011 wurde vom Europarat die sogenannte Istanbul-Konvention zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalt beschlossen, die auch Deutschland 2018 ratifizierte.
Um konkret in Oldenburg Verbesserungen zu erzielen, verabschiedete der Rat der Stadt Oldenburg im September 2020 den „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“. Dieser wurde vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit den Ämtern der Stadtverwaltung, dem Präventionsrat und Schutz- und Fachberatungsstellen erarbeitet.
Bestehende Angebote wurden analysiert, Bedarfe aufgedeckt und konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Mit dem Ziel und Konzept, die Istanbul-Konvention auch kommunal anzugehen, nahm Oldenburg deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein.
2026 folgt die Evaluation und Fortschreibung.
Der Aktionsplan ist als Druckvariante im Gleichstellungsbüro verfügbar.
Digitale Version „Kommunaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“ » (PDF, 8,7 MB, barrierefrei)
Gleichstellungsplan
Wie steht es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung? Aufschluss darüber geben die Gleichstellungspläne. Im Vergleich zu vorhergehenden Gleichstellungsplänen weisen im aktuellen Berichtszeitraum mehr Bereiche der Stadtverwaltung ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auf oder sind zumindest nah dran. Die Besetzung von Führungspositionen ist in den vergangenen Jahren deutlich weiblicher geworden. Auch die Zahl der Nutzenden von Elternzeit ist – inklusive des Männeranteils – klar angestiegen. Auf Veränderungen in der Arbeitswelt hat die Stadtverwaltung durch eine stärkere Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten reagiert. Großes Augenmerk wurde auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt.
Der vierte Gleichstellungsplan der Stadt Oldenburg umfasst den Zeitraum 2024 bis 2026, basierend auf den Daten zum Stichtag 30. Juni 2023.
Gedruckte Exemplare liegen im Gleichstellungsbüro bereit.
Digitale Version Gleichstellungsplan 2024 bis 2026 » (PDF, 13,5 MB, barrierefrei)
Vorangegangene Gleichstellungspläne:
Videos
Sensibilisierungskampagne gegen K.O.-Tropfen
Das Gleichstellungsbüro hat gemeinsam mit dem Fachdienst Kommunikation eine Sensibilisierungs-Kampagne entwickelt. In kurzen Videos wird gefragt: „Weißt du eigentlich, was in deinem Drink ist?“ und dazu aufgerufen, auf sich und andere zu achten.
Die Videos sind vielseitig verwendbar und werden Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie wurden insbesondere für die Nutzung auf Social-Media-Kanälen konzipiert und zeigen, in welchen unterschiedlichen Umgebungen K.O.-Tropfen missbräuchlich eingesetzt werden können.
Die Kampagne wird durch das Projekt „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.
Weitere Informationen zu CEDAW in Niedersachsen
Anfragen zu den Videos bitte an Gewaltschutzkoordination[at]stadt-oldenburg.de
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Zuletzt geändert am 27. Juni 2026













