In der konstituierenden Ratssitzung vom 1. November 2021 hat der Rat der Stadt Oldenburg aus seiner Mitte drei ehrenamtliche Stellvertreterinnen von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gewählt. Die Bürgermeisterinnen Christine Wolff, Nicole Piechotta und Petra Averbeck vertreten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei repräsentativen Aufgaben.
Nähere Informationen zu den ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen finden Sie auch im Ratsinformationssystem in der Rubrik Mandatsträger.
UNILEAD-Programm
Internationale Führungskräfte zu Gast im Alten Rathaus
Bürgermeisterin Petra Averbeck begrüßte am Donnerstag, 12. März 2026, im Alten Rathaus, Markt 1, die internationalen Gäste des UNILEAD-Programms (University Leadership and Management Training) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Bei dem Programm handelt es sich um eine englischsprachige Weiterbildung für Führungskräfte im Hochschulbereich aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Universität Oldenburg ermöglicht diese Qualifizierung seit mehreren Jahren, um junge Hochschulführungskräfte aus Südostasien, Afrika, Zentral- und Südamerika sowie dem Nahen Osten in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. 23 Teilnehmende folgten der Einladung der Stadt und wurden im Großen Sitzungssaal herzlich empfangen.
Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit zum interkulturellen Austausch und zur Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Hochschullandschaft. Mit diesem Treffen verdeutlichte die Stadt Oldenburg erneut, wie wichtig ihr internationale Zusammenarbeit und Bildungspartnerschaften sind.
Ziele und Schwerpunkte des UNILEAD-Programms
Das UNILEAD-Programm verfolgt das Ziel, die Teilnehmenden in der Entwicklung, Ausarbeitung und Umsetzung innovativer Projekte zur Personal- und Organisationsentwicklung an ihren Heimathochschulen zu unterstützen. Der Lehrgang verbindet Online- mit Präsenzphasen und legt den Schwerpunkt auf „Project Management“, „Strategic Management & Academic Leadership“ und „Human Resource Management“.
Kranzniederlegung am Volkstrauertag
Bürgermeisterin gedenkt Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft
Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken – dazu dient der Volkstrauertag. Bürgermeisterin Petra Averbeck legte daher am Sonntag, 16. November 2025, am Mahnmal für alle Opfer des Nationalsozialismus in Oldenburg sowie am Leobschützer Gedenkstein in der Peterstraße Blumenkränze nieder. In ihren Reden appellierte sie an die Gäste, sich auch im Alltag für anhaltenden Frieden einzusetzen.
Gedenkfeier im Alten Landtag
Im Anschluss fand die Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bezirksverband Oldenburg, im Alten Landtag, Tappenbeckstraße 1, statt. Neben Averbeck nahmen auch Joachim Hoppe, stellvertretender Kommandeur der 1. Panzerdivision, Bundestagsabgeordneter Stephan Albani sowie der Landtagsabgeordnete Ulf Prange teil. Vertreterinnen und Vertreter des städtischen Rates, der Bundeswehr sowie der Traditions- und Reservistenverbände waren ebenfalls zugegen. Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule gestalteten das Rahmenprogramm.
Nach der Gedenkfeier legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch am Infanteriedenkmal auf dem Theodor-Tantzen-Platz Kränze nieder.
Kranzniederlegung am Mahnmal für Sinti und Roma
Bürgermeisterin Christine Wolff hat am Dienstag, 27. Januar 2026, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V., Patrick Schwarz, am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße) Kränze niedergelegt. Beide machten mit dieser Geste auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam, der am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren begangen wird.
Am 3. März 1943 wurden 74 Mitglieder von Sinti-Familien auf dem Ziegelhofgelände in Oldenburg verhaftet und abtransportiert. Sie kamen alle ums Leben. Derzeit leben wieder circa 300 Sinti in Oldenburg und Umgebung. Die meisten der betroffenen Familien haben bereits vor dem Krieg hier gelebt und sind danach zurückgekehrt.
Über den Erinnerungsort
2025 wurde der Erinnerungsplatz am Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße umgestaltet und erweitert: Der Gedenkstein aus dem Jahr 1989 ist geblieben, daneben listet eine neue Erinnerungsstele die Opfer mit Namen, Geburts- und Sterbedatum sowie, sofern bekannt, Sterbeort auf. Auf den Seiten des Kulturbüros finden Sie mehr über die NS-Verfolgung der Sinti und Roma in Oldenburg.
Zuletzt geändert am 24. Juni 2026





