Geliebtes Alltagsverkehrsmittel
Das Fahrrad ist in Oldenburg so beliebt, weil es problemlos als Alltagsverkehrsmittel für den Weg zur Schule, zur Arbeitsstelle, zum Einkauf aber auch als Freizeitverkehrsmittel eingesetzt werden kann. Zusätzlich laden viele separate Radwege sowie das ländliche Umland zu Radtouren ins Grüne ein.
Modal Split
Entsprechend der aktuellen Befragung der Oldenburger und Oldenburgerinnen zur Verkehrsmittelwahl werden rund 47 Prozent aller Wege innerhalb des Stadtgebietes mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Anteile des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben dagegen abgenommen.
Modal Split im Binnenverkehr der Stadt Oldenburg:
- Radverkehr 2023: 47 Prozent (2009: 43 Prozent)
- Fußverkehr 2023: 21 Prozent (2009: 9 Prozent)
- MIV 2023: 28 Prozent (2009: 43 Prozent)
- Bus 2023: 4 Prozent (2009: 5 Prozent)
Oldenburg ist fahrradfreundliche Kommune
Die Stadt Oldenburg ist im September 2021 erneut als fahrradfreundliche Kommune bis 2026 zertifiziert worden.
Die Erstzertifizierung war 2016 erfolgt und lief für den Zeitraum von 2017 bis 2021. Die Stadt Oldenburg hatte daher einen Antrag auf Rezertifizierung beim Land Niedersachsen gestellt. Im Rahmen des Antragsverfahrens wurde der aktuelle Stand in den Kategorien „Strategische Grundlagen", „Fahrradklima", „Infrastruktur", „Verkehrssicherheitsarbeit", „Berufsradverkehr" und „Fahrradtourismus und Freizeitradverkehr" abgefragt und anschließend von einer Jury bewertet.
Weitere Informationen zur Zertifizierung „Fahrradfreundliche Kommune“
Radverkehrsförderung
Mit der Radverkehrsförderung soll die Attraktivität des Radverkehrs optimiert und die vorhandenen Potenziale besser aktiviert werden. Wie konkret dies aussehen kann, wird im Teilkonzept Radverkehr des Mobilitätsplans Oldenburg 2030 anhand der Themen Premiumrouten, Fahrradstraßen und Fahrradzonen dargestellt.
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026


