Das Oldenburger Stadtgebiet ist reich an Werken der Kunst im öffentlichen Raum.
Wer seinen nächsten Spaziergang plant und diesen mit einer KulTour verbinden möchte, kann mithilfe der speziellen Angebote auf der Homepage der Stadt Oldenburg per Mausklick seine Route festlegen. Ebenso wird online fündig, wer unterwegs mehr über ein Kunstwerk an der Route erfahren will.
Neben der Anzeige im interaktiven Stadtplan des GeoPortals sind diese Informationen nun auch direkt über die Web-Applikation „Kunst im öffentlichen Raum“ aufzurufen.
Verschiedenfarbige Icons kennzeichnen die Standorte unterschiedlichster Objekte aus den Bereichen
- Fassadenkunst
- Mahn-/Gedenk-/Ehrenmale
- Personen-Denkmäler
- Skulpturen/Plastiken
- Wappen/Embleme
Hinter jedem Symbol verbergen sich die Angaben zum Kunstwerk: Titel, Künstlerin oder Künstler, Entstehungsjahr, Material, Maße, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie eine Bildansicht des Kunstwerks.
Hier geht's zur genannten Web-Applikation.
Kriegerdenkmal an der Bloherfelder Straße wird saniert
Beschädigungen am Mahnmal machen Instandsetzungsmaßnahmen notwendig
Am Kriegerdenkmal für den Ersten und Zweiten Weltkrieg an der Bloherfelder Straße/Ecke Schramperweg werden aktuell dringend notwendige Reparaturen durchgeführt, die voraussichtlich Ende der 19 Kalenderwoche abgeschlossen sein werden. Das Mauerwerk war beschädigt, und kleinere sowie mittelgroße Brocken sind bereits herabgefallen – ein deutliches Zeichen dafür, dass schnell gehandelt werden muss. Nach einer gründlichen Reinigung wird das Objekt von einem Oldenburger Steinmetzbetrieb begutachtet und fachgerecht instand gesetzt, um es vor weiterem Verfall, insbesondere durch eindringendes Wasser, zu schützen.
Gedenken erhalten
Das rund 4 Meter hohe Kriegerdenkmal aus Basalt und Kunststein wurde 1922 zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet und später, aus gegebenem Anlass, um Ergänzungen für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erweitert. Unter einem Relief befinden sich auf einer eingelassenen Tafel die Inschriften: „1914–1918/Zum Gedenken an unsere Gefallenen/Den Toten zur Ehre/Den Lebenden zur Mahnung/Die Ortschaft Bloherfelde/1939-1945.“ „Wir hätten gerne auch die Inschrift auf der Tafel neu ausfärben lassen, um die Lesbarkeit zu verbessern“, erklärt Paula von Sydow, Leiterin des städtischen Fachdienstes Kulturbüro, und ergänzt: „Leider lässt unser begrenztes Budget dies nicht zu, denn dringende Unterhaltungsarbeiten müssen auch an zahlreichen weiteren Objekten der Kunst im öffentlichen Raum finanziert werden.“ So wurde auch der in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mahnmal aufgestellte Gedenkstein von den Reinigungsarbeiten ausgespart. Für die Arbeiten am Kriegerdenkmal fallen Kosten in Höhe von rund 4.100 Euro an.
Kunstwerke von Anna Maria Strackerjan im Sartoriusgang
Nach Restaurierung wieder aufgestellt
Nach Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen im Sartoriusgang erstrahlen seit Anfang April 2026 auch die beiden dort befindlichen Brunnen von Anna Maria Strackerjan in neuem Glanz und mit wiederhergestellter Wasserfunktion.
Anna Maria Strackerjan schuf die Kunstwerke 1966 für den Oldenburger Herbartgang, den sie seither künstlerisch bereicherten. Der Brunnen mit Pilzen sowie sein Pendant, der Brunnen mit Korallen, bestehen aus je einem runden, steinernen Wasserbecken und Bronzeplastiken, welche den Formen aus dem wassernahen Pflanzenbereich nachempfunden sind.
Nach den großangelegten Umbaumaßnahmen im Herbartgang seit Sommer 2023 gab es für diese beiden Objekte keine Möglichkeit zum Verbleib an ihren früheren Plätzen. In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Amts für Verkehr und Straßenbau bestimmte das Team des städtischen Kulturbüros die neuen Standorte im benachbarten Sartoriusgang und beauftragte Fachleute mit den nötigen Restaurierungsarbeiten, denn der Zahn der Zeit hatte sowohl an den Brunnenbecken als auch an den Bronzeplastiken Spuren hinterlassen. Um außerdem das Wasser wieder sprudeln zu lassen, waren sorgsame Arbeiten an Technik und Leitungen nötig, für die wiederum andere Experten gebraucht wurden. „Die verschiedenen Arbeiten unterschiedlicher Akteure, mit denen der Kontakt teilweise nur über dritte Stellen bestand, zeitlich aufeinander abzustimmen, war nicht ganz leicht“, erinnert sich Paula von Sydow, Fachdienstleiterin des Kulturbüros der Stadt Oldenburg. „Wie gut, wenn verantwortliche Personen auch in kniffligen Situationen die Ruhe bewahren und ihre jeweiligen Teilaufgaben zuverlässig abarbeiten!“ Dass schließlich alles so schön geworden ist, darüber freuen sich die Mitglieder ihres Teams sowie hoffentlich auch die Besucherinnen und Besucher des Gangs im Herzen der Oldenburger Innenstadt.
Friedenssäule besitzt wieder goldene Buchstaben
Inschriften am denkmalgeschützten Mahnmal am Friedensplatz von 1878 restauriert
Die Schrifttafeln der Friedenssäule auf dem Friedensplatz an der Oldenburger Peterstraße präsentieren sich seit Herbst 2025 in neuem Glanz: Da die Inschriften stark verschmutzt und nur noch schwer lesbar waren, wurden die steinernen Schriftflächen gereinigt und neu eingefärbt. Ein Oldenburger Steinmetzbetrieb hat die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Mahnmal ausgeführt.
„Uns hatten zuletzt immer wieder Klagen über die schlecht zu entziffernde Beschriftung erreicht“, berichtet Paula von Sydow, Fachdienstleiterin des Kulturbüros der Stadt Oldenburg. „Besonders bei Stadtführungen trat das Problem auf, dass der Inhalt sich beim Betrachten nicht erschloss.“ Nach der Reinigung und Trocknung wurden die einzelnen Buchstaben mit Schriftfarbe für Naturstein ausgefärbt. Gemäß einer Vorgabe durch den Denkmalschutz und in Annäherung ans historische Original wurde hier goldene Farbe genutzt. Die aktuellen Arbeiten an der Säule kosteten rund 8.000 Euro.
Weitere Informationen und Schmierereien melden
Sie haben Schmierereien an Kunst im öffentlichen Raum entdeckt? Dann melden Sie diese gerne über den Stadtverbesserer oder im ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
Sie möchten mehr über die Werke im öffentlichen Raum erfahren? Darüber gibt Tanja Niebisch unter der E-Mail-Adresse kulturbuero[at]stadt-oldenburg.de oder der Telefonnummer 0441 235-2409 gerne Auskunft.
Zuletzt geändert am 30. Juni 2026



