Die Stadt Oldenburg würdigt die Leistungen und insbesondere das außergewöhnliche gesellschaftlich-soziale Engagement des ehemaligen lettischen Pastors Paulis Urdze. Mit dieser Informationsvitrine soll das Wirken von Paulis Urdze in den historischen Kontext gestellt und eine angemessene Erinnerung ermöglicht werden. Die Textfassung fußt auf der umfangreichen Dokumentation des Oldenburger Historikers Günter Heuzeroths von 2014 sowie auf den Rechercheergebnissen des Bremer Historikers Dr. Karl-Ludwig Sommer aus 2024. Der Vitrinentext fasst die historischen Ereignisse um die Entwicklung der Rennplatzsiedlung und um das Wirken von Paulis Urdze zusammen.
In seiner Publikation „Baltenflüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg im deutschen Exil ... dargestellt an den Baltenkolonien im Oldenburger Land“ von 2014 dokumentiert Günter Heuzeroth die Geschichte der Lettischen Kolonie am Rennplatz sowie der Lettischen Evangelischen Kirchengemeinde und er beschreibt Entwicklung und Aufbau des Lettischen Jugend- und Kulturzentrums sowie der Gemeinnützigen Werkstätten e.V. In besonderer Weise widmet sich Heuzeroth der Person des lettischen Pastors Paulis Urdze und würdigt ihn als wesentlichen Initiator genannter Einrichtungen. Heuzeroth legt dar, wie es zu diesen für Oldenburg wichtigen Einrichtungen gekommen ist und zeigt, wie das heutige Kulturzentrum Rennplatz untrennbar mit der Geschichte der ehemaligen Lettischen Kolonie am Rennplatz in Ohmstede verbunden ist.
Hier finden Sie die Dokumentation (PDF, 26 MB) von Günter Heuzeroth.
Zuletzt geändert am 17. Juli 2026