Kennenlernen und Einblick in Stadtentwicklungsprojekte
Es zeigten sich während des Besuchs viele Parallelen zwischen Oldenburg und Taastrup. So wird in Taastrup ein neuer Stadtteil geplant, die Kommune steht also vor einer ähnlichen Herausforderung wie Oldenburg mit dem Fliegerhorst. Die ersten Bewohner sollen im Jahr 2017 nach „Naerheden“ ziehen. „An diesem Beispiel zeigen sich die Vorteile von internationalen Partnerschaften, wir können voneinander lernen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
Besuche in dänischen Unternehmen
Weitere Station war das DOLL Living Lab (Danish Outdoor Lighting Lab), hier wurden verschiedene neue Beleuchtungskonzepte für Straßen vorgestellt. Die Forschung arbeitet unter anderem mit Sensoren in Straßenlaternen und an der Auswertung der gewonnenen Daten, zum Beispiel um die Parksituation oder die Verkehrssicherheit zu verbessern. Ein Besuch bei GlobalConnect, Betreiber von Glasfasernetzen, zeigte weiter, dass Taastrup auch für IT-Unternehmen interessant ist.
Taastrups Bürgermeister Michael Ziegler stellte seinen Gästen zudem ein neues Logistikzentrum vor, das viele neue Arbeitsplätze schafft.
Umweltschutz und Freizeitvergnügen
Außerdem besichtigte die Delegation „Selsmosen“, ein Regenrückhaltebecken, das mit Brücken und Sportgeräten viel Aufenthaltsqualität bietet, sowie ein Naherholungsgebiet in einem ehemaligen Kiestagebau. Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen eine gelungene Verbindung von Umweltschutz und Freizeitnutzung. „Auf dem Fliegerhorst beschäftigen wir uns derzeit mit einer ähnlichen Fragestellung. Auch dort geht es darum, eine Wohn- und Freizeitnutzung zu ermöglichen und die Aspekte des Naturschutzes zu berücksichtigen.“
Kopenhagen – der Weg zu einer fahrradfreundlichen Smart City
Am 9. März waren der Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin zu Gesprächen in Kopenhagen. Dabei ging es um die Entwicklung der dänischen Hauptstadt zur Smart City und um die berühmte Fahrradfreundlichkeit der Stadt. „Kopenhagen setzt mit großer Konsequenz auf das Fahrrad als Verkehrsmittel. Dabei lassen die Planer großen Pragmatismus erkennen und vermeiden so ein ideologisches Gegeneinander in der Debatte“, zog Oberbürgermeister Krogmann ein positives Fazit.
Zuletzt geändert am 17. Juli 2026

