Die Wohnungsbedarfsprognose 2030 wurde erstellt

Um auch weiter möglichst genau auf der Basis des realen Bedarfs planen zu können, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für die Stadt Oldenburg eine Wohnungsbedarfsprognose bis zum Jahr 2030 erstellen lassen. Ein Schwerpunkt der Prognose bildet der Aspekt des bezahlbaren Wohnens.
Die Ergebnisse der Studie der InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum  liegen vor und wurden im Juni 2020 der Politik vorgestellt.

Die Untersuchung zeigt, dass Oldenburg auf einem guten Weg ist, auch im Segment der bezahlbaren Wohnungen den erwarteten Bedarf mehr und mehr zu decken. Jährlich werden derzeit konstant mehr als 1.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt. Die intensive Wohnungsbauförderung von Rat und Verwaltung in den letzten Jahren schlägt sich mittlerweile deutlich nieder.  

Grundlage für die Wohnungsbedarfsprognose sind die Bevölkerungsprognosen der NBank und der Stadtverwaltung. Beide gehen auch künftig von einem Bevölkerungswachstum für Oldenburg aus. Geschätzt wird, dass sich die Einwohnerzahl bis ins Jahr 2030 je nach Prognose auf mindestens 175.000 erhöht. In beiden Prognosen zeigt sich der demografische Wandel mit einem steigenden Anteil an älteren Einwohnern.

„Von 2019 bis 2030 ergeben sich auf Basis der beiden Prognosevarianten (mit Basisjahr 2018) Wohnungsbedarfe zwischen rund 5.550 und rund 7.450 Wohneinheiten. In den aktuelleren Bebauungsplänen können bereits rund 3.500 Wohnungen entstehen. Aber auch in den älteren Bebauungsplänen und im Innenbereich stehen viele Baulücken (etwa 1.400 Wohneinheiten) für eine Wohnnutzung bereit.

Das INWIS-Gutachten rechnet mit einem jährlichen Neubaubedarf von 600 Wohneinheiten. Es fehlen vor allem kleinere Wohnungen bis 60 Quadratmetern.

Ansprechpartnerin:

Fachdienst Stadtentwicklung und Bauleitplanung
Frau Claudia Nuxoll
Telefon: 0441 235-2557
E-Mail: claudia.nuxoll(at)stadt-oldenburg.de