In Gedenken an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

29.04.2026

In Gedenken an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Oldenburg. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges leisteten über 12 Millionen Menschen für Deutschland Zwangsarbeit. In Gedenken an die Oldenburger Opfer haben Bürgermeisterin Christine Wolff und Ines Heinke, Pastorin der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ohmstede, am Dienstag, 28. April, einen Kranz am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof in Ohmstede niedergelegt.

Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich sprachen vor den Teilnehmenden zur Geschichte und Befreiung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Ohmstede begleitete die Kranzniederlegung musikalisch. Auch einige Bürgerinnen und Bürger waren vor Ort und legten Rosen am Mahnmal nieder. Im Anschluss versammelte sich die Gruppe im Orgelcafé an der Ohmsteder Kirche zum Austausch.

Kanadische Truppen befreiten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter
Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 konnten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreien. Das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg befindet sich in Oldenburg auf dem Ohmsteder Friedhof. Im Jahr 2015 wurde dort eine Gedenkstätte eingerichtet. 

Foto: Sascha Stüber
Bürgermeisterin Christine Wolff (vorne, rechts) und Pastorin Ines Heinke (vorne, links) legten in Gedenken an die Oldenburger Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg einen Kranz nieder. Foto: Sascha Stüber