Mini-Hub für nachhaltige Logistik

Lösung für die „letzte Meile“

Praxisprojekt im Quartier Helleheide nimmt den Betrieb auf

Auf der Technikfläche „Forschungshorst“ im Quartier Helleheide auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände startete in der 12. Kalenderwoche (Mitte März 2026) die erste Praxisphase des EU-Interreg-Projekts „Citylogistic 2.0“. Mit der Installation eines Mini-Hubs, einem kleinen Umschlagplatz für Post- und Paketlieferungen, wird damit die von der Stadt betriebene Forschungs- und Erprobungsfläche erstmalig genutzt. Durchgeführt wird das Projekt mit der CITIPOST Nordwest als Anwenderin.

Emissionsarme Paketzustellung auf der „letzten Meile“

Im Rahmen des Interreg-Projekts „Citylogistic 2.0“ sollen neue Konzepte für eine klimafreundliche Zustellung auf der sogenannten „letzten Meile“ entwickelt werden. Post- und Paketsendungen werden dabei zunächst gebündelt zu einem lokalen Umschlagplatz transportiert und anschließend mit elektrisch betriebenen Leicht-Lastenfahrzeugen emissionsarm in der Stadt verteilt. Der Mini-Hub ist modular, energetisch autark und aus nachhaltigen Baustoffen gebaut und somit für temporäre Nutzungen und flexible Einsätze im urbanen Raum geeignet.

Gemeinsames Interreg-Projekt mit den Niederlanden

Im Projekt „Citylogistic 2.0“ arbeiten zehn deutsche und niederländische Partnerinnen und Partner grenzübergreifend zusammen. Begleitet durch die New Energy Coalition aus Groningen und das Oldenburger Energiecluster (OLEC) » wird ein umfassender Wissens- und Technologietransfer im deutsch-niederländischen Interreg-Programmgebiet mit Fördermitteln der Europäischen Union umgesetzt. Für den Frühsommer 2026 ist eine öffentliche Veranstaltung vor Ort geplant, bei der interessierte Bürgerinnen und Bürger Einblicke in den Betrieb des Mini-Hubs erhalten können.

Was ist der „Forschungshorst“?

Die städtische Technikfläche ist Teil der Entwicklung des neuen Stadtteils Fliegerhorst ». Sie dient als Reallabor für Zukunftstechnologien und stellt dafür die notwendige Infrastruktur bereit. Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungsprojekte können hier neue Konzepte aus den Bereichen Energie, Mobilität, Logistik und Digitalisierung im praktischen Betrieb erproben.

Mit der Installation des Mini-Hubs zeigt der „Forschungshorst“ beispielhaft, wie die Fläche als Experimentierraum für innovative Lösungen genutzt werden kann. Die Stadt Oldenburg lädt weitere Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene ein, die Technikfläche für eigene Pilotprojekte und Demonstratoren zu nutzen.

Weitere Informationen zur Technikfläche und zu den Nutzungsmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten zum Forschungshorst ».

Zuletzt geändert am 20. März 2026