Oldenburg. Von Samstag, 2. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, steht Oldenburg erneut im Zeichen von Vielfalt, Teilhabe und Solidarität. Die von der Stadt geförderte Oldenburger Inklusionswoche 2026 lädt Menschen mit und ohne Behinderung dazu ein, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen – und für eine Stadtgesellschaft, in der Inklusion selbstverständlich ist. Rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am Dienstag, 5. Mai, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen, Workshops, Diskussionen, Kulturformaten und Mitmachaktionen.
Sozialdezernent Jan Bembennek betont die Bedeutung der Aktionswoche: „Inklusion ist kein Randthema, sondern eine grundlegende Frage von Menschenwürde, Teilhabe und Demokratie. Eine Stadt für alle entsteht nicht von selbst – sie muss gemeinsam gestaltet werden. Die Inklusionswoche macht deutlich, wie wichtig es ist, Barrieren abzubauen, Sichtbarkeit zu schaffen und die Stimmen von Menschen mit Behinderung konsequent einzubeziehen.“
Demonstration am 9. Mai
Ein besonderer Höhepunkt der Inklusionswoche ist die Demonstration am Samstag, 9. Mai, um 11 Uhr, die auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Oldenburg, Bahnhofsplatz 12 d, startet. Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ zieht die Demonstration laut und bunt durch die Stadt bis zum Heiligengeistpark an der 91er-Straße. Musikalisch begleitet wird sie unter anderem von den „Schnittblumen“ des Blauschimmel Ateliers und der Samba-Gruppe „FeuerSalaSamba“.
Angebote zum Informieren und Mitmachen
Auch darüber hinaus bietet die Inklusionswoche zahlreiche Gelegenheiten, sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen und Vielfalt aktiv zu erleben. So lädt der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Oldenburg am Dienstag, 5. Mai, ab 16.30 Uhr zur Informationsveranstaltung „Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden – Deine Stadt, Deine Stimme“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit Behinderung in Oldenburg ihre Interessen einbringen und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen ist mit dem interaktiven Parcours „Hands of Dementia“ am Mittwoch, 6. Mai, im Lambertihof, Markt 22, mit dabei. Das komplette Programm ist online unter ol-inklusiv.de/inklusionswoche-2026/ » zu finden.
Anknüpfung an Europäischen Protesttag
Die Oldenburger Inklusionswoche knüpft an den Europäischen Protesttag am Dienstag, 5. Mai, an, der seit vielen Jahren auf die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufmerksam macht. Gerade vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen erhält dieses Anliegen besondere Aktualität. Bereits erreichte Fortschritte im Bereich der Inklusion dürfen nicht infrage gestellt werden. Teilhabe bleibt ein Menschenrecht – in allen Lebensbereichen.
„Geöffnete Gesellschaft – Gemeinsam für ein vielfältiges Oldenburg“
In diesem Jahr kooperiert die Inklusionswoche außerdem mit der Festivalwoche „Geöffnete Gesellschaft – Gemeinsam für ein vielfältiges Oldenburg“, die von Montag, 4. Mai, bis Samstag, 16. Mai, den gemeinsamen Schwerpunkt auf Offenheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Oldenburg legt.
Sozialdezernent Bembennek eröffnet die Festivalwoche und die Strategische Sozialplanung beteiligt sich am Montag, 11. Mai, mit einem Impuls und einer Diskussion zum Thema „Oldenburg – Eine Stadt für alle“. Damit wird die Frage der inklusiven Stadtentwicklung für die gesamte Stadtgesellschaft in den öffentlichen Dialog eingebracht. Das komplette Programm gibt es online unter www.oldenburg-tourismus.de ».
Die Vielfalt von Inklusion lebendig werden lassen
Die Inklusionswoche und die Festivalwoche „Geöffnete Gesellschaft – Gemeinsam für ein vielfältiges Oldenburg“ sollen auch 2026 zeigen, wie vielfältig Inklusion gelebt werden kann – im Bereich Wirtschaft und Arbeit, in Kultur, Freizeit, im Bereich Wohnen und Mobilität, im Bildungsbereich, im Bereich von Pflege und Gesundheit, politischer Beteiligung und im alltäglichen Miteinander. Sie schafft Räume für Begegnung, macht auf Barrieren aufmerksam und stärkt das Bewusstsein.