Offene Kinder- und Jugendarbeit

Freizeitstätten mit Drohnen-Projekt, Tonstudio oder E-Sports-Arena dank Landesförderung

Vielseitige digitale Projekte

E-Sports, Drohnen, Musik oder Podcasts – mit diesen und weiteren Projekten profitieren Oldenburger Kinder und Jugendliche von einer Förderung des Landes Niedersachsen zur Minderung der Folgen der Corona-Pandemie. Umgesetzt wurden insgesamt zehn Projekte im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), die im Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit des Amtes für Jugend und Familie verortet ist.

Insgesamt 20.000 Euro hatte das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für die Jahre 2022 und 2023 im Bereich der Digitalisierung für die Oldenburger Projekte zur Verfügung gestellt.

„Die vielfältigen Projekte zur Förderung von digitalen Angeboten in der offenen Arbeit der Freizeitstätten versorgen die Kinder, Jugendlichen und jungen Menschen in Oldenburg mit Maßnahmen und Ausstattung im digitalen Bereich, mit dem Ziel, die Einschränkungen und Folgen der Pandemie nachhaltig und langfristig zu mindern“, sagen Carina Sogorski und Claudia Bosselmann-Semmler, die beide in der Fachberatung Offene Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt Oldenburg tätig sind. „Die Projekte flankieren somit eines der Ziele des Kinder- und Jugendförderplans, nämlich die Digitalisierung und Mediennutzung“, freut sich Stadtjugendpfleger Christian Fritsch und dankt dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für die Unterstützung.

Umgang mit digitalen Medien im Mittelpunkt

Der Fokus der neuen Angebote nimmt Chancen und Risiken gleichermaßen in den Blick, so dass lebensweltorientiert der Umgang mit digitalen Medien – als erweiterter Sozialraum und Freiraum von jungen Menschen – trainiert und gefördert werden kann. Neben der digitalen Ausstattung der Freizeitstätten wurden zwei praxisorientierte Fachtage für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit durch die Förderung angeboten. Eigene Erfahrungen mit der digitalen Ausstattung, wie zum Beispiel Virtual Reality-Brillen, luden ein, Projekte umzusetzen und sie im Rahmen der Fachtage auch kritisch in den Blick zu nehmen. „Erst das Engagement der Mitarbeitenden mit ihren kreativen Ideen, um digitale Räume neben den analogen zu erschließen, machte die Umsetzung der Projekte in den Freizeitstätten möglich“, betont Bosselmann-Semmler.

Folgende Projekte wurden umgesetzt:

„Zweites Zuhause“ für viele Kinder und Jugendliche

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit zeigt damit – orientiert am Bedarf und den Lebenswelten der Zielgruppe – ihre Kreativität, ihr Engagement, ihre Vielseitigkeit, ihre Flexibilität und Spontaneität. Gepaart mit der zu Grunde liegenden Beziehungsarbeit ergänzt dieses Arbeitsfeld andere politische und schulische Angebote und bildet eine Form des „zweiten Zuhauses“, mit Unterstützung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen – oder auch „einen Ort, an dem ich einfach ich sein kann“, wie Umfragen im Zuge des im November 2023 durchgeführten „Tag der OKJA“ ergeben haben.

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Zuletzt geändert am 1. Februar 2024