Rückblick

auf ausgewählte Veranstaltungen und Konzerte des Schuljahrs 2018/19

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Kleiner Rückblick auf die WoWo 2018

Die erste Workshopwoche der Musikschule der Stadt Oldenburg war ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art.
Sie fand vom 24. bis 28. September 2018 statt.
Rund 1.000 Menschen folgten unserer Einladung, die Musikschule auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Es gab über 120 verschiedene Workshops in unterschiedlichen Kategorien. Sowohl für die Jüngsten als auch für Erwachsene und alle dazwischen gab es jede Menge zu erleben. Organisiert wurde die WoWo vom hierfür gegründeten WoWo-Team.

Auch schon die Jüngsten konnten Musik auf alle erdenklichen Arten entdecken. Sie konnten Kinderchorproben besuchen, Instrumente ausprobieren, gemeinsam mit anderen im Ensemble Musik machen oder ihre Notenkenntnisse mit Spielen verbessern. Besonders der Workshop "Musik im Wald" hat viel Anklang gefunden. Die Kinder konnten hier in einem Waldstück in Wildenloh Instrumente für ein Waldorchester bauen und haben herausgefunden, welche Materialien aus dem Wald dafür geeignet sind. In einem kleinen Konzert am Ende konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre erfundenen Instrumente wie Raschelzweige, Waldxylophone und Klanghölzer zum Einsatz gebringen.

Aber auch für die Erwachsenen gab es eine Vielzahl von Workshops, die besucht werden konnten. Improvisations- und Trommelkurse, Vorträge zu verschiedenen Themen und Probenbesuche im Staatstheater. Für die musikalisch Vorgebildeten auch Aufnahmeworkshops, Jazz- und Bluessessions, Streichorchester und Liedbegleitungsworkshops mit Gitarre. Viele positive Rückmeldungen erreichten das WoWo-Team speziell von Erwachsenen, die das Angebot sehr zu schätzen wussten und sich während der WoWo in und um die Musikschule wohlfühlten. Letztlich konnte jede Altersgruppe für sich zugeschnittene Workshops im Programm finden. Jugendliche gefielen besonders die Angebote, die mit digitalen Medien zu tun hatten, wie "Das Smartphone im Unterricht" oder "Tontechnik für Einsteiger". Aber auch Ensemblespiel in verschiedenen Besetzungen und Reparaturwerkstätten für Streichinstrumente und Blockflöten wurden gut besucht. Und nicht zuletzt fiel auch bei vielen Workshops der WoWo auf, dass das Alter beim gemeinsamen Musizieren eine untergeordnete Rolle spielt und dass man sich generationsübergreifend musikalisch verstehen kann.

Besucht vom Jugendradio Oeins
Die Jugendredakteurin Henrike Böttcher des Radiosenders Oeins besuchte den Workshop "Experimente mit außergewöhnlichen und witzigen Instrumenten" und berichtete über die WoWo der Musikschule.

Präsentation am Ende des Workshops
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops hatten die Gelegenheit viele verschiedene Instrumente auszuprobieren und ließen sich von den unterschiedlichen Spielweisen und überraschenden Klängen inspirieren. Bei einer kleinen Präsentation am Ende des Workshops wurden die spontan entstandenen Klangimprovisationen vorgestellt.

Das Spektrum der Workshops war groß. Vom Bau einer Cajon und dem Nähen von Blockflötentaschen, von türkischer Musik zum Tango, von Musik und Tanz zum Dirigieren, von Musiktheoretischem bis hin zum gemeinsamen Musizieren konnte jeder nach Lust und Laune aus den über 120 verschiedenen Workshops auswählen.

Die zwölfjährige Celloschülerin Rebecca berichtet über ihre WoWo-Erfahrungen:

Da ich an acht Workshops teilgenommen habe, konnte ich in viele verschiedene Themen reinschnuppern und bin sehr begeistert. Am Montag lernte ich 500 Jahre Musikgeschichte interessant und witzig verpackt kennen. Einen Tag später war ich bei der Streicherband(e) und habe erkannt, dass ich auf meinem Cello nicht nur klassische Stücke spielen kann, sondern auch andere Ideen super umsetzen kann.
Außerdem war ich am Dienstag bei "Game of Thrones" wo ich viel Spaß hatte, weil man auf viele andere Violoncello-Spieler getroffen ist.
Danach war ich noch bei "Groovy Cello". Das fand ich richtig aufregend und spannend! Wir haben mit mit geschlossenen Augen im Dunkeln gesessen und einfach drauf los gespielt. Die Idee einfach das Licht auszuschalten, fand ich super. Ich habe festgestellt, dass ich im Dunkeln sogar entspannter spiele, es gibt ja nichts was mich ablenkt.
Am Mittwoch war ich dann bei "Wie stimme ich mein Cello?", was sehr toll war, weil Aurika Knaus sich für jeden Einzelnen Zeit genommen hat.

Am Donnerstag folgte "Telemann Triosonate F-Dur". Das war total neu für mich, da ich noch nie in der Besetzung Flöte, Geige, Cembalo und Violoncello gespielt habe.
Beim "Smartphone in Unterricht" am Freitag lernte ich, dass es viele tolle Apps zum Thema Musik gibt.
Außerdem war ich noch bei "Streicherpflege", was sehr gut erklärt wurde. Nach der Theorie durften wir dann in die Praxis umsteigen und unsere Instrumente schrubben und zum glänzen bringen.

Alle Dozentinnen und Dozenten haben ihre Sache super gemacht, es war ein breitgefächertes Angebot und ein buntgemischtes Programm. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. In meinen Augen war die WoWo ein toller Erfolg und sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!
Vielen Dank für euer tolles Engagement und die tolle Zeit!!!

Wir bedanken uns bei den Helferinnen und Helfern, den Spielstätten, den Dozentinnen und Dozenten und natürlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Die Broschüre zum Nachlesen mit allen Infos zur WoWo hier » (PDF, 3 MB)

Kinder der Musikschule spielten „ihren“ Karneval der Tiere

Die Musik von Camille Saint-Saëns zum „Karneval der Tiere“ ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Musikkompositionen für Kinder. Doch wie großartig es sich anhört, wenn die Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Oldenburg einen „eigenen“ Karneval der Tiere interpretieren, konnte am Samstag 10. November 2018 beim „Kinder spielen für Kinder Spezial“ im Rahmen der KiBuM 2018 „total tierisch“ erlebt werden:
Das jüngste Streichensemble der Musikschule, liebevoll als Hühner verkleidet, turnte neben dem Violin-/Cellospiel auf der Hühnerleiter auf und ab, ein Hornkind blies den Elefantenwalzer und „trompetete“ dabei so echt, dass sich alle nach dem Elefanten umsahen und ein Querflötenensemble inkl. Piccolo und Alt improvisierte die zwitschernden und flatternden Vögel stehend auf Stühlen.

Alle Beiträge, vom Löwen-fauchenden Quintfagott und Klavier, violinenhüpfenden Känguru, über die plätschernden Aquariumsklänge der Gitarre, dem klangvollen Schwan auf der Blockflöte bis zum langsamen Schildkrötentanz auf dem Akkordeon waren hervorragend ausgesucht, von den Lehrkräften super vorbereitet und den Kindern großartig gespielt.
Nur das „Affenkind“ war leider erkrankt. Es wurde jedoch würdig am Vibraphon vertreten. Wer wohl unter der Affenmaske steckte? Eingerahmt wurde das Konzert durch ein Bilderbuch-Kino mit Illustrationen von Doris Eisenberger und einer Geschichte von Mirko Simsa, die wunderschön lebendig von zwei Kindern der Musiktheatergruppe Theatrix vorgetragen wurde!
Zurecht wurde nach dem großen Final-Stück, das alle Beteiligten nach nur einmaliger Probe souverän vortrugen, eine Zugabe gefordert!
Ein großer Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern für dieses tierisch-tolle Konzert!

Fotos: Stadt Oldenburg

Benefizkonzert für Kobanê

Musikalische Vielfalt begeistert Oldenburger Publikum
„Vielfalt ist unsere Stärke“ – treffender lässt sich sprachlich nicht auf den Punkt bringen, was die Programmgestaltung des Benefizkonzerts für Schulen in Nordsyrien am 23. November 2018 überzeugend vermittelte. Unter der musikalischen Leitung von Kathrin Weimar von der OBS Eversten und Rita Meiners von der Musikschule der Stadt Oldenburg präsentierten Interpretinnen und Interpreten der vier am Konzert beteiligten Kooperationspartner hochwertige musikalische Beiträge, die das Publikum begeisterten. Das Konzert wurde in Kooperation der Oberschule Eversten und der IGS Helene-Lange-Schule mit der Musikschule der Stadt Oldenburg und dem Sinfonischen Blasorchester gestaltet. Schon vor der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitungen Heike Helmerichs (OBS) und Holger Denckmann (Musikschule) hatten die jüngsten Teilnehmer für eine positiv erwartungsvolle Stimmung gesorgt. Der Chor der „Kita-Kennedy-Kids“ der städtischen Kindertagesstätte Kennedystraße begrüßte die circa 250 Gäste im Forum der OBS Eversten klangvoll in verschiedenen Sprachen und gewann mit dem souveränen Vortrag eines selbst komponierten Songs sofort die Sympathie des Publikums. Den Auftakt zu den ausdrucksstarken Beiträgen der Schulen gestaltete ein Streichquartett der Musikschule unter der Leitung von Cornelia Renz mit dem Stück „Zupf di!“. Die jugendlichen Spielerinnen präsentierten souverän zeitgenössische Spieltechniken.

Im Anschluss daran wurden die Gäste durch einfühlsam und musikalisch überzeugende Gesangsdarbietungen der Musical-AG der Oberschule Eversten berührt, gefolgt von dem Beitrag eines Saxofon-Quartetts aus Mitgliedern der Bigband der IGS Helene-Lange-Schule, das eine Auswahl aus deren Repertoire vorstellte. Vor der Pause präsentierten Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaften „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ der OBS und der IGS in einer Fotodokumentation das Partnerschaftsprojekt mit Schulen in Kobanê und Girê Spî in Nordsyrien, zugunsten dessen das Konzert veranstaltet wurde. Ibrahim Murad, Vertreter der Demokratischen Föderation Nordsyrien in Deutschland, zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den Darbietungen und vom Engagement der Schulen für die Partnerschaft. Eine Schule und Gesellschaft ohne Rassismus, das sei auch das Ziel der Menschen in Nordsyrien. Sein Wunsch sei es, dass zukünftig auch Schüler*innen der Partnerschulen an einem Konzert in Oldenburg teilnehmen könnten. Damit wurden die Gäste in die Pause entlassen, in der sie vom Schulelternrat und Förderverein der Oberschule mit Unterstützung durch Kuchenspenden zahlreicher Eltern und mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern freundlich bewirtet wurden.

Musikalische Professionalität kennzeichnete auch die Darbietungen im zweiten Teil des Programms. Das junge Saxofonensemble der Musikschule „Nufoxas“ unter der Leitung von Dagmar Martens überzeugte mit großer Spielfreude, Improvisation und hervorragendem Zusammenspiel. Wie Kooperation auch mit instrumenteller Besetzung musikalisch eindrucksvoll wirksam werden kann, präsentierte das Trio bestehend aus Musikern der Musikschule und des türkischen Musikkonservatoriums mit Bağlama, Percussion und Violine. Und schließlich konnte sich das Publikum von der Vorstellung des generationsübergreifenden Sinfonischen Blasorchesters Oldenburg beeindrucken lassen, das mit großer Präzision eine Auswahl aus seinem Repertoire darbot. Vielfalt in verschiedener Hinsicht – sowohl im musikalischem Sinn als auch im Zusammenkommen verschiedenster Akteurinnen und Akteure – dies hat dem Konzert seine besondere Qualität verliehen – und das Alles zu einem solidarischen Zweck. Mit diesem Empfinden verließen wohl die meisten Besucher am Freitagnachmittag die Oberschule, nachdem sie von der professionell vorgetragenen Moderation von Ala Mjdli und Philippe Richwin (Schüler/in der OBS Eversten) verabschiedet und darum gebeten wurden, das Projekt „Schule ohne Rassismus“ und die Schulpartnerschaft mit Schulen in Nordsyrien auch weiterhin zu unterstützen – wobei bei dem Konzert die stattliche Summe von 1.300 Euro gespendet wurde. Vielen Dank allen Beteiligten!

Musikschüler zu Gast beim VERS! Festival in den Niederlanden

Gleich zwei Musikschulformationen waren am Samstag, 2. Februar 2019, eingeladen beim VERS! Festival im niederländischen Sneek aufzutreten.
Die Schlagzeuger von Drums at Schramps unter Leitung von Philipp Pumplün und die Musikschulband Loudout, die von Martin Flindt gecoacht wird, traten auf einer der sechs Bühnen des Festivals auf. Das VERS! Festival ist ein Musikfestival, das vom Kultuur Kwartier Sneek organisiert wird und jungen Bands und Formationen einen ganzen Abend lang bis in die Nacht hinein die Gelegenheit bietet, vor einem großen Publikum auf der Bühne zu stehen.
Über 30 Bands und Ensembles waren dieses Jahr hierzu eingeladen und durften ihr Können in großartiger Atmosphäre der Location und vor hunderten von Besuchern unter Beweis stellen.
Hartelijk bedankt bei den Organisatoren des Festivals für die tolle Einladung!

Großer Erfolg für Aiko-Chiara Tanoto

Vier Kandidaten und zwei Kandidatinnen haben sich beim
Lionsmusikpreis 2019 mit dem Instrument klassische Gitarre musikalisch präsentiert. Seit 13 Jahren wird der Musikpreis für den großen "Distrikt Niedersachsen West" in Leer ausgetragen. Die erst sechszehnjährige Aika-Chiara Tanato überzeugte die Jury, die sich aus Professorin Eva Märtson (Hannover), Professor Bernhand Hebb (Bremen) und Christina Wolff (Aurich) zusammensetzte. Eigenen Aussagen zufolge, herrschte Einigkeit was den 1. Preis anging. Aiko-Chiara bewies in ihrem Vorspiel eine bemerkenswerte künstlerische Reife.

Zum siebten Mal gewann damit eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus Oldenburg den ersten Preis.
Es wurden Preisgelder von 1000 Euro, 750 Euro und 500 Euro, sowie drei Sonderpreise der Stiftung „Kultur tut Leer gut“ von je 200 Euro vergeben.
Die Preisträgerinnen wurden alle feierlich geehrt. Dazu erhielten sie eine Urkunde und ein Geschenk vom Distirkt Governor Dr. Hemut Sprang. Die Gäste im voll besetzten Konzertsaal waren begeistert von dem gelungenen
Wettbewerb und spendeten den jungen Künstlerinnen und Künstlern reichlich Applaus.

Come together - das Ensemblekonzert war wieder ein voller Erfolg

Vielfalt an Ensembles, abwechslungsreiches Programm, begeistertes Publikum

Zum dritten Mal fand am Donnerstagabend (7. März 2019) im bis auf den letzten Platz vollbesetzen Veranstaltungssaal des PFL das Ensemblekonzert Come together statt, bei dem sich die breit aufgestellten Ensembles der Musikschule dem Publikum präsentierten.

Dieses Mal waren sogar über 100 Mitwirkende in 14 Ensembles beteiligt. Eröffnet wurde das Konzert mit einem gemeinsamen Stück, dem dänischen Volkslied „Feder Mikkel“. Es folgte eine gute Stunde Musik mit kurzweiligem Programm, das Celia Spielmann, stellvertretende Leiterin der Musikschule, wieder charmant moderierte.

Als erstes war das Einsteigerensemble der Streicher, die Streichhölzer unter der Leitung von Cornelia Renz singend und spielend zu hören. Es folgte das Gitarrenensemble Gitarrissimo unter der Leitung von Philipp Schlüchtermann mit zwei traditionellen Stücken. Das Ensemble Flautino mit jungen Blockflötisten geleitet von Annette John, bot mit feinem Klang ein schottisches Volkslied dar. Weiter ging es mit den etwas fortgeschritteneren Streichern, den Flitzebögen unter der Leitung von Cornelia Renz, mit einem Kanon und einem jamaikanischen Volkslied. Das neugegründete Flötenensemble Oldenburg, kurz FLEO geleitet von Andrea Palet, stellte sich mit dem ABBA Schlager „Money, Money, Money“ vor. Auch zum ersten Mal dabei war das Bläserensemble Piccola banda geleitet von Joaquim Palet. Die jungen Spieler überzeugten mit einem spritzigen Satz aus einem Haydn- Divertimento. Das Ensemble der Blockflöten Recorders Unlimited, ebenfalls unter der Leitung von Annette John, bereicherte das Konzert mit einem klangschönen Beitrag. Das erst vor kurzem gegründete Gitarrenensemble GIOCOSO geleitet von Mateusz Goraj, stellte sich zum ersten Mal mit zwei Stücken vor. Die Jungen Streicher spielten berühmte „Themen aus Peter und der Wolf“ unter dem Dirigat von Cornelia Renz. Weiter ging es mit einem gemischten Bläserensemble namens Mischpoke, gefolgt von der Brasserie, beide geleitet von Dagmar Martens. Die Brasserie, ein Blechbläserensemble, füllte die Bühne musikalisch und tänzerisch und bezog sogar das Publikum mit dem spritzigen Stück “Tequila“ mit ein. Von der Empore aus beeindruckten die Juniortrommler und Drums@Schramps, beide unter der Leitung von Philipp Pumplün mit Percussionstücken komponiert von wahren Schlagzeuglegenden, die sogar in der Hall of Fame der Perkussionisten Einzug gehalten haben. Als letztes Ensemble stellte sich das Groove Orchestra mit seinem Dirigenten Jens Piezunka vor. Das Konzert wurde mit dem schon traditionellen “Come together“ der Beatles beschlossen. Auch hier hatten die Zuhörer, wie zu Anfang, ein besonderes Klangerlebnis, weil alle Beteiligten spielend im gesamten Saal verteilt waren.

Wie auch schon in den letzten Jahren zeigte sich einmal mehr an den durchweg hervorragend vorbereiteten Beiträgen und dem reibungslosen Ablauf, dass die Musikschule über ein sehr engagiertes und kompetentes Kollegium verfügt, das bestens zusammen arbeitet. So wurde auch das dritte „Come together“ zu einem vollen Erfolg.

Groove Orchestra begeisterte das Publikum

Am Freitagabend, 22. März 2019 spielte das Groove Orchestra der Musikschule der Stadt Oldenburg sein neues Programm in cooler Jazzclub-Atmosphäre des Wilhelm13.

Das Publikum im vollbesetzten Wilhelm13 genoss das Programm in vollen Zügen. Filmmusik aus "Avangers", Rock und Pop Stücke, von den Blues Brothers über Sting bis hin zu James Blunt hatte das Groove Orchestra geprobt und bühnenreif an dem Abend dem dankbaren Publikum präsentiert.

Das "GO" spielt in „klassischer“ Orchesterbesetzung und ist für alle klassischen Orchesterinstrumente offen. Angesprochen werden jugendliche Musikerinnen und Musiker ab etwa 15 Jahren, die eine musikalische Alternative zum klassischen Orchester suchen und die mit etwas Vorerfahrung ein Streich-, Holz- oder Blechblasinstrument spielen. Als generationsübergreifendes Projekt steht dieses Orchester auch interessierten Erwachsenen offen. Mit stilgerechten Spieltechniken und jeder Menge mitreißendem Rhythmus finden sich Streicher und Bläser in der Musik des Funk, Swing, Reggae, Latin oder Soul wieder.
Der Orchesterleiter Jens Piezunka konnte an diesem Abend einmal mehr unter Beweis stellen, wie begeistert das Angebot des Groove Orchestras sowohl bei den Musikerinnen und Musikern als auch beim Publikum angenommen wird. Er ist selber Jazzbassist, der sich mit seinem Jazz-Streichquartett „String Thing“ das Feld der groovenden Musik für Streichinstrumente erschlossen hat. Als Co-Autor der Instrumentaldidaktik „Groovy Strings“ zählt er zu den führenden Fachkräften in diesem Bereich.

Das Publikum entließ das Orchester erst nach zwei Zugaben und viel Applaus von der Bühne.
Wir dürfen uns jetzt schon auf das nächste Programm des Groove Orchestras freuen.

Kindermusiktheatergruppe der Musikschule feierte Premiere

Der Schatz der Roten Villa
Theatrix – die Kindermusiktheatergruppe der Musikschule der Stadt Oldenburg feierte die Premiere ihres selbst entwickelten Musicals.

Das neue Theatrix-Stück "Der Schatz der roten Villa" konnte man in der Aula des NGO am 23. und 24. März miterleben.
Turbulent und mit viel Liebe zum Detail wurde das Stück von Ralf Selmer und Natalie König in Szene gesetzt. Hsin Lee übernahm erstmals die musikalische Leitung der Theatrixband und arrangierte die Lieder für das Ensemble. Die Kinder der Musiktheatergruppe hatten das Stück über die Bürgermeisterin mit ihren Experten, den Tigermäusen mit Herzpfoten, der doppelköpfigen Kreuzspinne mit grünem Faden und sprechenden Einrichtungsgegenständen in einer baufälligen Villa innerhalb des letzten Jahres selbst erfunden. Aus Angst vor dem Abriss arbeiten alle Hausbewohner am Ende zusammen und können sich mit einigen Tricks bei der Bürgermeisterin und ihren Experten durchsetzen. Die Villa ist gerettet und der musikalische Schatz ebenso.

Sowohl die schauspielerische Leistung der Kinder als auch die musikalische Umsetzung der Theatrixband begeisterten das Publikum in den beiden Aufführungen des Stücks. Besonders liebevoll waren die Kostüme geschneidert und auch die Kulisse der roten Villa war ein echter Hingucker. So überrascht es auch nicht, dass die Kinder mit ihrem Stück zum Auftritt im Rahmen des Frühblüher-Kulturfestivals in der Kultueretage eingeladen wurden.

Hier nochmals der Flyer zum neuen Theatrix-Stück » (PDF, 649 KB)

Musikalische Höchstleistungen aus Oldenburg und der Region beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

Vom 29. bis 31. März 2019 fand der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Landeshauptstadt Hannover statt.Nun wurden aus Oldenburg vier Solistinnen und Solisten und vier Ensembles zur Teilnahme am diesjährigen Bundeswettbewerb im Juni in Halle an der Saale durch hervorragende musikalische Leistungen zugelassen.

12 Solistinnen und Solisten und 13 Ensembles konnten sich im Januar beim Regionalwettbewerb über eine Weiterleitung zum niedersächsischen Landeswettbewerb freuen. „Die jungen Musikerinnen und Musiker konnten auch auf Landesebene überzeugen“ freut sich Celia Spielmann, die Vorsitzende des Regionalausschusses für das Oldenburger Land Nord. „13 erste, 8 zweite und 2 dritte Preise in den Solo- und Ensemblewertungen sprechen da eine ganz deutliche Sprache.“

Weiterleitung durch die Jury
Die Fachjurys haben das hohe musikalische Niveau auf der Landesebene geschätzt und folgende Solistinnen und Solisten und Ensembles zum Bundeswettbewerb weitergeleitet:

Jakow Pavlenko (Violine), Jannis Leinweber (Kontrabass), Arved Burggräf (Percussion), Mathis Kohne (Percussion) in den Solowertungen und Jördis Rebecca Campe und Jelde Kohlschein (Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Tom Gramsch, Linus Reil und Jelde Steffens (Gitarrentrio), Levi Campe, Arne Dunkhase, Lucas Reid und Julian Schröder (Ensemble Alte Musik) sowie Eilika Hempel, Charlotte Kohne, Marieke Pieper, Caroline Renz und Lea Schröder (Ensemble Alte Musik).

Die detaillierten Ergebnisse können auf der Internetseite des Landeswettbewerbs Jugend musiziert » nachgelesen werden.

Meisterkurs für Jugend musiziert-Preisträger

Für den Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2019, der Pfingsten in Halle an der Saale stattfand, hatten sich unter anderem zwei Alte Musik-Ensembles der Musikschule der Stadt Oldenburg qualifiziert. Dank einer großzügigen Spende des Oldenburger Kunstvereins kamen beide Kammermusikgruppen nun in den Genuss einer Unterrichtsstunde bei Professor Han Tol an der Bremer Hochschule für Künste.
Professor Tol gilt als einer der weltbesten Blockflötisten und Alte Musik-Experten und konnte den Spielerinnen und Spielern wertvolle Tipps zur weiteren Wettbewerbsvorbereitung geben.
Beide Ensembles durften sich abschließend über einen dritten Preis auf Bundesebene des Wettbewerbs freuen. Ein herzlicher Dank noch einmal an den Kunstverein für das Ermöglichen dieses Meisterkurses!