Studienvorbereitende Ausbildung (SVA): Aufnahmeprüfung am 9. September 2018

Wer ein Musikstudium plant, bedarf Beratung und intensiver Vorbereitung, denn für die Zulassung zu dem Studium sind oft hohe Hürden in Form einer Aufnahmeprüfung zu überwinden.

Für musikbegeisterte Jugendliche bietet die Musikschule spezielle Kurse in der „studienvorbereitenden Ausbildung“ (SVA) an. Die SVA ist ein Programm des niedersächsischen Musikschulverbandes und umfasst neben der Ausbildung im instrumentalen Haupt- und Nebenfach zusätzlichen Unterricht in Musiktheorie und Ensemblespiel.

Das Programm wird vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Für die Zulassung ist die Teilnahme an einer Aufnahmeprüfung erforderlich. Für das kommende Schuljahr 2018/19 findet diese am Sonntag, 9. September 2018 im Wilhelm13 (Leo-Trepp-Str. 13) statt.
Der Anmeldeschluss ist der 1. September 2018!

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Tag der offenen Tür 2018

Am 26. Mai 2018 war es wieder soweit…die Musikschule hat ihre Türen für alle Musikinteressierten geöffnet und ein buntes Programm für Klein und Groß präsentiert.

Los ging es mit einem Konzert speziell für die Kinder der elementaren Musikkurse. Dort wurde die Geschichte eines jungen Zauberers erzählt, der gerne Musik machen würde und dafür heimlich das Musikdorf besucht, wo alle Instrumente ihre eigenen Häuser haben. Viele junge Musikerinnen und Musiker präsentierten ihr Können auf fast allen Instrumenten, die man an der Musikschule lernen kann. Frauke Ebeling-Rudolph erzählte die Geschichte und zog damit nicht nur das junge und jüngste Publikum in ihren Bann.

Danach konnte nach Herzenslust alle Instrumente unter fachlicher Anleitung der Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule ausprobiert werden. Die dazugehörige Instrumenten-Rallye ließ viele Kinder auf die Jagd nach den heißbegehrten Stempeln für ihre Rallyekarte gehen, die es für das Ausprobieren eines Instruments gab. Danach durften sie sich einen kleinen musikalischen Preis abholen.
Viele Kinder haben sicherlich durch das Ausprobieren an diesem Nachmittag ihr Lieblingsinstrument gefunden.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde auf den Bühnen im Kulturzentrum PFL und der Open-Air-Bühne ein musikalisches Programm für alle Geschmäcker geboten. Ob Streicherklänge oder Klaviermusik, ob Gitarrenakkorde oder Jazz und Rock & Pop, hier war für jeden Zuhörer etwas dabei. Die vielen Bands und Ensembles der Musikschule konnten eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass gemeinsames Musizieren in jedem Alter Spaß macht.

Auch das kulinarische Angebot mit kalten Getränken und Würstchen vom Grill wurde an diesem warmen Samstag im Mai gerne angenommen. Und auch der Spaß des Fördervereins beim Kuchenverkauf war unübersehbar.

Wir bedanken uns bei allen Musikerinnen und Musikern und den Helferinnen und Helfern, die diesen Tag zu einem ganz Besonderen im Musikschuljahr gemacht haben und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Tag der offenen Tür!

Musikalischer Kreativworkshop in Groningen

in der Musikschule VRIJDAG in Groningen
in Kooperation mit dem Prince Claus Konservatorium in Groningen


Am frühen Morgen des 10. Februar 2018 machten sich 14 kreativ-interessierte Jugendliche mit ihren Instrumenten auf den Weg nach Groningen um  in der „Muziekschool Vrijdag“ bei dem musikalischen Kreativworkshop mitzumachen.

Der Fokus des Workshops lag auf dem ideenreichen Zusammenspiel und dem kreativen Prozess.
Kreativität und Musikalität waren gefragt um gemeinsam mit anderen jungen Leuten ein Stück / eine Installation / eine (Audio-)Aufnahme / eine Aufführung zu erschaffen.
Die Studierenden des Konservatoriums in Groningen haben insgesamt vier verschiedene Workshops vorbereitet und selbst tatkräftig mitgemacht. Das eigene Instrument wurde zum Startpunkt einer gemeinsamen musikalischen Reise.

Die Jugendlichen waren besonders beeindruckt, wie aus dem „Nichts“ Musik entstehen kann. Der interessante Sprachenmix aus niederländisch, englisch und deutsch schien bei den Teilnehmenden zu noch kreativeren Ideen zu führen.

So klingen auch die Stimmen der Teilnehmenden nach dem Workshop: „Ich nehme aus diesem Tag mit, dass Musik nicht nur verschiedene Gesichter hat, sondern für mich auch ganz Neue.
Ich würde so etwas sofort nochmal mitmachen! Es war ein toller Tag!“

Auch über die grenzübergreifende Zusammenarbeit kamen sehr positive Kommentare:
„Mir hat gut gefallen, dass alle so aufgeschlossen und freundlich waren. Außerdem fand ich toll, dass man mit den Niederländern  so gut ins Gespräch gekommen ist.“

Das war ein sehr kreativ-musikalischer Tag und wir bedanken uns herzlich bei den Studierenden vom Konservatorium in Groningen und unserer Partnermusikschule Vrijdag für die Einladung.

Oboenklasse besucht Konzert des Monet-Bläserquintetts

Am 23. Februar 2018 besuchte die Oboenklasse von Natalie König das Konzert des Monet- Bläserquintetts.
Der Oldenburger Kunstverein lud die Schülerinnen und Schülern der Musikschule zu deren großen Freude zu dem Konzert ein. 11 Oboenschülerinnen und –schüler kamen zusammen mit ein paar Geschwistern und Eltern der Einladung nach, sodass 25 Musikschulangehörige in den musikalischen Genuss des Konzerts kamen.
Die Oboenklasse hatte auch einen direkten Kontakt zu den Profimusikern. Sie durften bei der Einspielprobe zuhören und Fragen stellen.
Dieser Probenbesuch stellte sich beim anschließenden Konzert als sehr hilfreich heraus, denn das fast zweistündige Programm war so viel besser verständlich. Die Musikschülerinnen und -schüler freuten sich, wenn sie Stellen aus der Probe wiedererkannten.
Besonders die Jüngeren der Schülerinnen und Schüler zwischen 8 und 17 Jahren bekamen von  Natalie König noch ein paar kleine Tipps und Höraufgaben, worauf sie beim Konzert achten konnten.
So wurde die seltene Gelegenheit ein Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Horn, Klarinette, Fagott, bei diesem Konzert ergänzt durch ein Klavier) zu hören zu einem eindrucksvollen Konzerterlebnis bei dem man die Profis auch als lustige und „normale“ Menschen erleben konnte. Zum Beispiel als die Notenständer erst nach einer guten halben Stunde zur Probe geliefert wurden und die Musiker zuvor die Noten auf den Beinen balancierend lesen mussten. Niemand von den Profis ärgerte sich über die fehlenden Notenständer und so stellten die Schülerinnen und Schüler mehr und mehr fest: hier geht es ausschließlich darum gute Musik zu machen.
So einen „musikalischen Ausflug“  wird die Oboenklasse sicher gerne wieder unternehmen.
Und auch der Kunstverein freute sich über eine lange Reihe ganz junger Leute im Publikum, die ganz aufmerksam zuhörten. Kein Wunder, bei solch exquisit gespielter Musik!

Großer Erfolg für Oldenburger Komponistinnen

Jedes Jahre findet „WESPE“ statt. Dabei handelt es sich um das Wettbewerbsfestival der Sonderpreise mit Bundespreisträgern „Jugend musiziert“. Vom 22. bis 24. September 2017 fand der Wettbewerb in Regensburg statt.

Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich ein Zusammentreffen von vielen jungen Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland, die sich in mehreren Kategorien, die sich alle um das Thema „Neue Musik“ drehen, im musikalischen Wettstreit messen.

Marieke Pieper (Oboe, Englischhorn) und Selma Rahel Campe (Querflöte, Piccolo-Flöte) hatten schon beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einem zweiten Preis in der Kategorie „Neue Musik“ sehr erfolgreich abgeschnitten, bei WESPE entschieden sie die Wertung „Beste Interpretation eines eigenen Werks“ für sich.
Beide überzeugten mit ihrer Komposition „Wolkenziege“.

„Wir wollten mal ausprobieren, was und wie wir aus unseren Instrumenten anders Töne entlocken könnten, als wir es bis dahin kannten. Wir sind in einem Gedichtband von Herta Müller über das Gedicht „Wolkenziege“ gestolpert und haben dann angefangen, dieses zu vertonen. Jedes Mal, wenn wir daran gearbeitet haben, ist uns was Neues eingefallen, so dass am Ende eine Mischung aus Rezitieren, Musizieren und Bewegen entstanden ist.“ (Marieke und Selma zu ihrer Komposition Wolkenziege)

Ganz ohne fremde Hilfe geht es natürlich nicht. Vor allem die Querflötenlehrerin und Geschäftsführerin des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ Andrea Palet Sabater, hat mit den Mädchen gearbeitet und sie immer wieder motiviert. Mariekes Oboenlehrerin ist Natalie König »

Wir gratulieren ganz herzlich zum Erfolg der beiden!   

Neue Saiten aufgezogen!

Dank der großzügigen Spende der Firma Meinl/ D´Addario an den Förderverein der Musikschule der Stadt Oldenburg von 100 Sätzen Kindergitarrensaiten, können sich die Schülerinnen und Schüler der neuen Einstiegskurse für die Gitarre im Schuljahr 2017/18 über neubesaitete Instrumente freuen. Den Kontakt zu D´Addario stellte Thomas Brendgens-Mönkemeyer » her, der seit Jahrzehnten an der Musikschule junge und erwachsene Menschen im Fach "Gitarre" unterrichtet und zu einer festen Größe im Musikleben auch weit über Oldenburgs Grenzen hinaus etabliert ist.

In einer großen Wechselaktion hat das Gitarrenkollegium am ersten Tag der Sommerferien auf alle Leihgitarren der Musikschule neue Saiten aufgezogen und die Griffbretter geölt. Trotz der Außentemperatur von über 30 Grad wurde gekurbelt und gereinigt, was das Zeug hält. Der Klang der neubesaiteten Gitarren machen den Aufwand aber allemal wett. Nun klingen die Leihgitarren wieder bundrein und das wird sicher nicht nur die Gitarrenkolleginnen und -kollegen bei den Einstiegskursen sehr freuen. Auch die angehenden jungen Gitarristinnen und Gitarristen werden die neuen Saiten auf den Leihinstrumenten zu schätzen wissen. Wir bedanken uns bei der Firma Meinl/ D´Addario, die den Saitentausch in dieser Form erst möglich gemacht hat.

„GO – Grooveorchestra Oldenburg“ sucht neue Mitglieder

Ensemble spielt Rock und Pop in klassischer Orchesterbesetzung

Für alle klassischen Orchesterinstrumente steht das „GO“ – „Oldenburger Grooveorchestra“ offen. Angesprochen werden jugendliche Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ab etwa 15 Jahren, die eine musikalische Alternative zum klassischen Orchester suchen und die mit etwas Vorerfahrung ein Streich-, Holz- oder Blechblasinstrument spielen. Als generationsübergreifendes Projekt steht dieses Orchester auch interessierten Erwachsenen offen.

Das „GO“ spielt Stücke aus der Welt der Rock- und Pop-Bands. Mit stilgerechten Spieltechniken, vor allem aber mit jeder Menge mitreißendem Rhythmus finden sich Streicher und Bläser in der Musik des Funk, Swing, Reggae, Latin oder Soul wieder.

Orchesterleiter ist der Jazzbassist Jens Piezunka, der sich mit seinem Jazz-Streichquartett „String Thing“ das Feld der groovenden Musik für Streichinstrumente erschlossen hat. Als Co-Autor der Instrumentaldidaktik „Groovy Strings“ zählt er zu den führenden Fachkräften in diesem Bereich.

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