Benefizkonzert für Kobanê

Eine Kooperation der Oberschule Eversten und der IGS Helene-Lange-Schule mit der Musikschule der Stadt Oldenburg und dem Sinfonischen Blasorchester
Die Oberschule Eversten und die IGS Helene-Lange-Schule Oldenburg unterstützen seit mehreren Jahren den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Schulen in Kobanê und Girê Spî in Nordsyrien. Mit zwei Schulen vor Ort wurden inzwischen Schulpartnerschaften gebildet, durch die ein direkter Austausch ermöglicht wird. So konnten die Gebäude der Schulen mit dem Erlös aus Spendenaktionen weitgehend restauriert werden. Die Innenausstattung, eine angemessene Versorgung mit Lehrmaterialien und vor allem die dringend notwendigen Hilfen zur psychischen Verarbeitung der Kriegserlebnisse durch die Schüler*innen und Lehrkräfte stellen alle Beteiligten jedoch weiterhin vor hohe Anforderungen. Insbesondere mit Angeboten im musikalischen und künstlerischen Bereich zeigen die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten auf, Erlebtes auszudrücken und ein Empfinden von Gemeinschaft, Sicherheit und Freude neu zu entwickeln. Eine große Bedeutung hat dabei auch die Solidarität von außen. Vor diesem Hintergrund möchten wir die Schulen in Kobanê und Girê Spî dabei unterstützen, den Kindern eine neue Bildungs- und Lebensperspektive aufzuzeigen.

Das Benefizkonzert findet am
Freitag, den 23.11.2018 von 16.00 - 18.30 Uhr
im Forum der OBS Eversten

mit musikalischen Beiträgen aller Kooperationspartner.
Es spielen:

  • Chor der Kita-Kennedy-Kids (Kooperation mit der Musikschule der Stadt Oldenburg)
  • Streichquartett der Musikschule der Stadt Oldenburg
  • Musical-AG der OBS Eversten
  • Schülerinnen und Schüler der IGS Helene-Lange-Schule
  • Nufoxas (Saxofonensemble) der Musikschule der Stadt Oldenburg
  • Trio mit Mustafa Acar, Holger Denckmann und Izabela Wielgomasz
    (Musikschule der Stadt Oldenburg /Türkisches Musikkonservatorium)
  • Sinfonisches Blasorchester Oldenburg e.V.

Einlass ist ab 15.30 Uhr mit Kaffee, Tee, Kuchen und Informationsständen.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Eine Platzreservierung ist unter verwaltung(at)obs-eversten.de » möglich.

Still, still - das Weihnachtskonzert der M-Band

"Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will“ ist eines der Weihnachtslieder, das die M-Band in ihrem diesjährigen Weihnachtsprogramm verarbeitet. Ob die M-Band damit einige Kinder in den Schlaf spielt, ist im Rahmen des diesjährigen Weihnachtskonzertes eher unwahrscheinlich. Denn auch wenn das Programm der M-Band einige besinnliche Momente bietet, so dürfte der Groove und die Spielfreude der Bigband der Musikschule der Stadt Oldenburg eher zum Tanzen anregen. Gemeinsam mit der inzwischen in Spanien beheimateten Sängerin Katja Knaus spielt die Band alte und neue Lieder aus ihrem legendären Weihnachtsprogramm, das mittlerweile seit Jahrzehnten die Weihnachtszeit in Oldenburg prägt. Dabei legt die Band in den letzten Jahren vermehrt den Schwerpunkt auf europäische Weihnachtslieder in modernem Gewand.

Als Verstärkung spielt erneut die außergewöhnliche Lutz Krajenski Bigband aus Hannover das zweite Set des Abends. Mit einem Potpourri aus Weihnachtsmusik, Soul, Rock und Schmalz wird der Sänger Juliano Rossi alias Oliver Perau dafür sorgen, dass es dem Publikum am Sonntagabend auch ohne Glühwein schön warm wird. Damit es dennoch die geeigneten Getränke gibt, wird das Konzert, wie auch in den letzten Jahren, unterstützt von der BoumDouDoum AG des Neuen Gymnasiums.

Mit dem schwungvollen Abend möchte die M-Band mit allen Beteiligten ihren Beitrag zur diesjährigen Weihnachtsaktion der NWZ leisten. In den Kreisen der Bandmitglieder sind in den letzten Jahren einige Kinder zur Welt gekommen, so dass junge Familien entstanden sind. Anderen Familien zu helfen ist auch daher für die Band eine Herzensangelegenheit.

Das Konzert findet in diesem Jahr am 3. Advent, dem 16. Dezember um 17.00 Uhr in der Aula des Neuen Gymnasiums in der Alexanderstraße statt.
Karten gibt es über Nordwest-Ticket und an der Abendkasse.

Kinder der Musikschule spielen „ihren“ Karneval der Tiere

Die Musik von Camille Saint-Saëns zum „Karneval der Tiere“ ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Musikkompositionen für Kinder. Doch wie großartig es sich anhört, wenn die Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Oldenburg einen „eigenen“ Karneval der Tiere interpretieren, konnte am Samstag 10. November 2018 beim „Kinder spielen für Kinder Spezial“ im Rahmen der KiBuM 2018 „total tierisch“ erlebt werden:
Das jüngste Streichensemble der Musikschule, liebevoll als Hühner verkleidet, turnte neben dem Violin-/Cellospiel auf der Hühnerleiter auf und ab, ein Hornkind blies den Elefantenwalzer und „trompetete“ dabei so echt, dass sich alle nach dem Elefanten umsahen und ein Querflötenensemble inkl. Piccolo und Alt improvisierte die zwitschernden und flatternden Vögel stehend auf Stühlen.
Alle Beiträge, vom Löwen-fauchenden Quintfagott und Klavier, violinenhüpfenden Känguru, über die plätschernden Aquariumsklänge der Gitarre, dem klangvollen Schwan auf der Blockflöte bis zum langsamen Schildkrötentanz auf dem Akkordeon waren hervorragend ausgesucht, von den Lehrkräften super vorbereitet und den Kindern großartig gespielt.
Nur das „Affenkind“ war leider erkrankt. Es wurde jedoch würdig am Vibraphon vertreten. Wer wohl unter der Affenmaske steckte? Eingerahmt wurde das Konzert durch ein Bilderbuch-Kino mit Illustrationen von Doris Eisenberger und einer Geschichte von Mirko Simsa, die wunderschön lebendig von zwei Kindern der Musiktheatergruppe Theatrix vorgetragen wurde!
Zurecht wurde nach dem großen Final-Stück, das alle Beteiligten nach nur einmaliger Probe souverän vortrugen, eine Zugabe gefordert!
Ein großer Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern für dieses tierisch-tolle Konzert!

Jugend Musiziert 2019

Auch im nächsten Jahr können sich junge Musiktalente zum Wettbewerb Jugend musiziert anmelden.
Am 20. Januar 2019 findet der Regionalwettbewerb für die Region Oldenburg (Nord) im Kulturzentrum PFL statt.

Alle Informationen zur Ausschreibung und Anmeldung zum aktuellen Wettbewerb finden sich hier ».

WoWo - die Workshopwoche der Musikschule

Die erste WoWo der Musikschule der Stadt Oldenburg ist nun vorbei.

Offen sind wir nun für alle Fragen, die die erste WoWo noch nachträglich betreffen, gerne für Lob aber natürlich auch für Kritik.
Schreiben Sie uns gerne:
wowo(at)stadt-oldenburg.de

Wir bedanken uns bei den Helferinnen und Helfern, den Spielstätten, den Dozentinnen und Dozenten und natürlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Die Broschüre zum Nachlesen mit allen Infos zur WoWo hier » (PDF, 3 MB)

Kleiner Rückblick auf die WoWo 2018

Die erste Workshopwoche der Musikschule der Stadt Oldenburg war ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art.
Sie fand vom 24. bis 28. September 2018 statt.
Rund 1.000 Menschen folgten unserer Einladung, die Musikschule auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Es gab über 120 verschiedene Workshops in unterschiedlichen Kategorien. Sowohl für die Jüngsten als auch für Erwachsene und alle dazwischen gab es jede Menge zu erleben. Organisiert wurde die WoWo vom hierfür gegründeten WoWo-Team.

Auch schon die Jüngsten konnten Musik auf alle erdenklichen Arten entdecken. Sie konnten Kinderchorproben besuchen, Instrumente ausprobieren, gemeinsam mit anderen im Ensemble Musik machen oder ihre Notenkenntnisse mit Spielen verbessern. Besonders der Workshop "Musik im Wald" hat viel Anklang gefunden. Die Kinder konnten hier in einem Waldstück in Wildenloh Instrumente für ein Waldorchester bauen und haben herausgefunden, welche Materialien aus dem Wald dafür geeignet sind. In einem kleinen Konzert am Ende konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre erfundenen Instrumente wie Raschelzweige, Waldxylophone und Klanghölzer zum Einsatz gebringen.

Aber auch für die Erwachsenen gab es eine Vielzahl von Workshops, die besucht werden konnten. Improvisations- und Trommelkurse, Vorträge zu verschiedenen Themen und Probenbesuche im Staatstheater. Für die musikalisch Vorgebildeten auch Aufnahmeworkshops, Jazz- und Bluessessions, Streichorchester und Liedbegleitungsworkshops mit Gitarre. Viele positive Rückmeldungen erreichten das WoWo-Team speziell von Erwachsenen, die das Angebot sehr zu schätzen wussten und sich während der WoWo in und um die Musikschule wohlfühlten. Letztlich konnte jede Altersgruppe für sich zugeschnittene Workshops im Programm finden. Jugendliche gefielen besonders die Angebote, die mit digitalen Medien zu tun hatten, wie "Das Smartphone im Unterricht" oder "Tontechnik für Einsteiger". Aber auch Ensemblespiel in verschiedenen Besetzungen und Reparaturwerkstätten für Streichinstrumente und Blockflöten wurden gut besucht. Und nicht zuletzt fiel auch bei vielen Workshops der WoWo auf, dass das Alter beim gemeinsamen Musizieren eine untergeordnete Rolle spielt und dass man sich generationsübergreifend musikalisch verstehen kann.

Besucht vom Jugendradio Oeins
Die Jugendredakteurin Henrike Böttcher des Radiosenders Oeins besuchte den Workshop "Experimente mit außergewöhnlichen und witzigen Instrumenten" und berichtete über die WoWo der Musikschule.

Präsentation am Ende des Workshops
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops hatten die Gelegenheit viele verschiedene Instrumente auszuprobieren und ließen sich von den unterschiedlichen Spielweisen und überraschenden Klängen inspirieren. Bei einer kleinen Präsentation am Ende des Workshops wurden die spontan entstandenen Klangimprovisationen vorgestellt.

Das Spektrum der Workshops war groß. Vom Bau einer Cajon und dem Nähen von Blockflötentaschen, von türkischer Musik zum Tango, von Musik und Tanz zum Dirigieren, von Musiktheoretischem bis hin zum gemeinsamen Musizieren konnte jeder nach Lust und Laune aus den über 120 verschiedenen Workshops auswählen.

Die zwölfjährige Celloschülerin Rebecca berichtet über ihre WoWo-Erfahrungen:

Da ich an acht Workshops teilgenommen habe, konnte ich in viele verschiedene Themen reinschnuppern und bin sehr begeistert. Am Montag lernte ich 500 Jahre Musikgeschichte interessant und witzig verpackt kennen. Einen Tag später war ich bei der Streicherband(e) und habe erkannt, dass ich auf meinem Cello nicht nur klassische Stücke spielen kann, sondern auch andere Ideen super umsetzen kann.
Außerdem war ich am Dienstag bei "Game of Thrones" wo ich viel Spaß hatte, weil man auf viele andere Violoncello-Spieler getroffen ist.
Danach war ich noch bei "Groovy Cello". Das fand ich richtig aufregend und spannend! Wir haben mit mit geschlossenen Augen im Dunkeln gesessen und einfach drauf los gespielt. Die Idee einfach das Licht auszuschalten, fand ich super. Ich habe festgestellt, dass ich im Dunkeln sogar entspannter spiele, es gibt ja nichts was mich ablenkt.
Am Mittwoch war ich dann bei "Wie stimme ich mein Cello?", was sehr toll war, weil Aurika Knaus sich für jeden Einzelnen Zeit genommen hat.

Am Donnerstag folgte "Telemann Triosonate F-Dur". Das war total neu für mich, da ich noch nie in der Besetzung Flöte, Geige, Cembalo und Violoncello gespielt habe.
Beim "Smartphone in Unterricht" am Freitag lernte ich, dass es viele tolle Apps zum Thema Musik gibt.
Außerdem war ich noch bei "Streicherpflege", was sehr gut erklärt wurde. Nach der Theorie durften wir dann in die Praxis umsteigen und unsere Instrumente schrubben und zum glänzen bringen.

Alle Dozentinnen und Dozenten haben ihre Sache super gemacht, es war ein breitgefächertes Angebot und ein buntgemischtes Programm. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. In meinen Augen war die WoWo ein toller Erfolg und sie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!
Vielen Dank für euer tolles Engagement und die tolle Zeit!!!

„GO – Grooveorchestra Oldenburg“ sucht neue Mitglieder

Ensemble spielt Rock und Pop in klassischer Orchesterbesetzung

Für alle klassischen Orchesterinstrumente steht das „GO“ – „Oldenburger Grooveorchestra“ offen. Angesprochen werden jugendliche Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ab etwa 15 Jahren, die eine musikalische Alternative zum klassischen Orchester suchen und die mit etwas Vorerfahrung ein Streich-, Holz- oder Blechblasinstrument spielen. Als generationsübergreifendes Projekt steht dieses Orchester auch interessierten Erwachsenen offen.

Das „GO“ spielt Stücke aus der Welt der Rock- und Pop-Bands. Mit stilgerechten Spieltechniken, vor allem aber mit jeder Menge mitreißendem Rhythmus finden sich Streicher und Bläser in der Musik des Funk, Swing, Reggae, Latin oder Soul wieder.

Orchesterleiter ist der Jazzbassist Jens Piezunka, der sich mit seinem Jazz-Streichquartett „String Thing“ das Feld der groovenden Musik für Streichinstrumente erschlossen hat. Als Co-Autor der Instrumentaldidaktik „Groovy Strings“ zählt er zu den führenden Fachkräften in diesem Bereich.

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