Tipp des Monats

Tipp des Monats

Abfallnormsack - wenn es mal wieder zu viel Abfall geworden ist

Kleintierstreu gehört nicht in die Biotonne

Tipp des Monats September

Wenn es um die Frage nach der korrekten Entsorgung von Kleintierstreu geht, sind oft heftige Diskussionen die Folge. Dabei gibt es in Oldenburg nur eine Möglichkeit, wie Sie verbrauchtes Kleintierstreu richtig entsorgen können. Der richtige Weg ist die Entsorgung über die Restabfalltonne. Diese Möglichkeit ist für jegliche Art von Kleintierstreu zu vertreten. Egal ob es sich nun um mineralische, pflanzliche, klumpende oder nicht-klumpende Streu handelt. Aufgrund der möglichen Bakterienentwicklung gehören Kleintiersekrete ausnahmslos in die Restabfalltonne. Deshalb ist in Paragraph 10 der Satzung über die Abfallwirtschaft in der Stadt Oldenburg geregelt, dass die Entsorgung von tierischen Exkrementen und damit auch der Einstreu über die Biotonne ausgeschlossen ist.

Speisefette und Speiseöle richtig entsorgen

Tipp des Monats August

Haushaltsübliche Mengen an Speisefette und auch Speiseöle gehören nicht in den Ausguss, da sie in den Rohrleitungen zu Ablagerungen und Verstopfungen führen und die Kläranlagen unnötig belasten. Zudem locken Sie damit Ratten an.
Auch die Entsorgung über die Biotonne oder über den eigenen Komposthaufen ist nicht erlaubt beziehungsweise sinnvoll. Die Fette stören bei der Kompostierung und sollen nicht ins Grundwasser gelangen. Richtig ist die Entsorgung über den Restabfallbehälter. Eine größere Menge flüssiges Speiseöl kann dann verpackt, zum Beispiel in einer Kunststoffflasche, über die Restmülltonne entsorgt werden. Lassen Sie Speiseöl und Fette erkalten, bevor Sie sie wegwerfen. Festes Fett können Sie in Zeitungspapier wickeln und dann in den Restmüll geben. Pfannen mit Fett lassen sich mit Papierküchentüchern oder gebrauchten Servietten auswischen. Die benutzten Tücher gehören dann ebenfalls in den Restabfallbehälter. Margarine und Salatsoßen , die neben Fett und Öl weitere Bestandteile enthalten, sind ebenfalls über den Restmüll zu entsorgen. Werfen Sie mit Speiseöl gefüllte Glasflaschen nie in den Altglascontainer, sondern entsorgen Sie dort nur vollständig entleerte Flaschen.
Größere Mengen Speisefett und Speiseöl aus Privathaushalten könne Sie auch, in Kunststoffflaschen abgefüllt, an den Wertstoffannahmestellen des AWB abgeben.

Umgang mit der Biotonne im Sommer

Tipp des Monats Juli

Durch sommerliche Temperaturen kann es oft zu unangenehmen Gerüchen und Madenbefall in der Biotonne kommen.
Zur Verminderung dieser unangenehmen Begleiterscheinungen gibt es einfache und wirksamer Maßnahmen:

  • Nutzen Sie für feuchte Küchenabfälle Papiertüten oder wickeln Sie sie in Zeitungspapier ein. Damit wird dem Bioabfall Feuchtigkeit entzogen und Fliegen können nicht ungehindert ihre Eier darauf ablegen.
  • Legen Sie den Boden Ihrer Biotonne mit Zeitungspapier aus. Das Papier saugt die Nässe auf und der Bioabfall klebt nicht am Tonnenboden. Je trockener der Bioabfall ist, desto weniger geruchsintensive Bakterien entstehen.
  • Stellen Sie die Biotonne an einem möglichst schattigen, kühlen Platz auf. Damit verschlechtern Sie die Wachstumsbedingungen für Bakterien, Pilze und Maden.
  • Lassen Sie Gartenabfälle, insbesondere Grasschnitt, vor dem Einfüllen in die Biotonne anwelken. So wird der Abfall trockener.
  • Öffnen Sie den Deckel der Biotonne nur so lange wie unbedingt nötig. Damit vermeiden Sie Fliegenbefall.
  • Verdichten Sie Ihren Bioabfall nicht. So vermeiden Sie, dass sich ungewünschte Bakterien vermehren und damit Gerüche entstehen.
  • Sprühen Sie im Sommer den Tonnendeckel und die Tonnenwände gelegentlich mit Essig ein. Das beugt Madenbefall vor.
  • Reinigen Sie Ihre Biotonne ab und zu mit Wasser und lassen sie vor dem nächsten Befüllen trocknen.  
  • Verwenden Sie niemals Plastiktüten, auch keine Bioplastiktüten in Ihrer Biotonne. Plastiktüten lassen keine Feuchtigkeit durch und bieten damit optimale Bedingungen für Gerüche und Madenbefall.

Wenn Sie diese Tipps beachten, können Belästigungen durch Maden und Gerüche weitestgehend vermieden werden. Das macht nicht nur Ihren Gang zur Biotonne angenehmer, auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllabfuhr werden es Ihnen danken.