Aufnahmeverfahren an den städtischen Schulen

Neue 5. Klassen: 1.245 Schülerinnen und Schüler angemeldet

Im diesjährigen Aufnahmeverfahren konnten 1.245 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien aufgenommen werden. Von Nachmeldungen in geringem Umfang ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr 2020 (1.216) bedeutet das einen weiteren leichten Anstieg. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtische Schulen besuchen. Aufgrund der Corona-Krise erfolgte die Anmeldung auch im Jahr 2021 unter besonderen Umständen. So wurde neben zusätzlichen Hygienemaßnahmen teilweise auch auf ein rein schriftliches Verfahren umgestellt.

Anmeldezahlen Oberschule

An den Oberschulen haben sich insgesamt 255 Schüler angemeldet, die auch alle an der gewählten Schule aufgenommen werden konnten. Die Anmeldungen haben sich mittlerweile gut im Rahmen der geplanten Zügigkeiten eingependelt. Es werden 13 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die Oberschulen Alexanderstraße, Eversten und Ofenerdiek mit drei Klassen und die Oberschule Osternburg mit vier Klassen startet.

Anmeldezahlen Integrierte Gesamtschule

An den Integrierten Gesamtschulen (IGS) haben sich 568 Jugendliche angemeldet, wovon aus Kapazitätsgründen 153 Oldenburger und vier Auswärtige abgelehnt wurden. Die Oldenburger Schülerinnen und Schüler hatten dann die Möglichkeit, sich zeitgleich mit allen anderen an den Oberschulen und Gymnasien anzumelden. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die IGS Helene-Lange-Schule mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteichteich mit sechs Klassen startet.

Anmeldezahlen Gymnasien

An den Gymnasien haben sich insgesamt 598 Schüler angemeldet. 22 Auswärtige wurden aus Kapazitätsgründen abgelehnt. Am Herbartgymnasium und am Neuen Gymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war fast immer der Besuch der als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 20 Eingangsklassen eingerichtet. Alle Gymnasien starten mit je vier Klassen.

Anmeldezahlen überwiegend im Rahmen der vorgehaltenen Gesamtkapazitäten

Der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Matthias Welp, zieht als Fazit: „Wie bereits im Vorjahr profitieren wir von einer guten konzeptionellen Basis im Rahmen des Schulentwicklungsplans. Wir haben so nicht nur die Grundlage für ein transparentes Anmeldeverfahren, sondern auch für den nun laufenden Ausbau der Schulen. Die Ablehnungen an den Integrierten Gesamtschulen sind auch vor dem Hintergrund der gewünschten Durchmischung der Leistungsgruppen zu sehen. Zudem werden positive Effekte durch die nun beginnende bessere räumliche Ausstattung auch der anderen Schulformen und speziell durch das Programm zur Stärkung der Oberschulen erwartet.“

An den Oldenburger Schulen wurden in diesem Jahr aufgrund fehlender Kapazitäten 26 auswärtige Schüler abgelehnt. Matthias Welp merkt dazu an: „Es können nur in Ausnahmefällen und im Rahmen freier Kapazitäten Schülerinnen und Schüler aus dem Umland aufgenommen werden. Ein Platz kann dabei nicht garantiert werden.“