Baustart für „Helleheide“

Klimafreundliches Energiekonzept für jedes Alter und jedes Einkommen – 124 Wohneinheiten

Smart-City-Quartier auf dem Fliegerhorst: Baustart für „Helleheide“

Die Stadt Oldenburg erhält unter dem Namen „Helleheide“ ein neuartiges Smart-City-Quartier auf dem Fliegerhorst. In diesem zukunftsweisenden Energetischen Nachbarschaftsquartier sollen Menschen jeden Alters und jeder Einkommensgruppe eine neue Form der Gemeinschaft erleben. Nun wurde mit dem Bau der beiden Gebäude mit Eigentumswohnungen begonnen. Den Startschuss für diesen Baustart haben Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stefan Könner, Geschäftsführer der GSG Oldenburg, am Donnerstag, 25. August 2022, bei einem gemeinsamen Fototermin gegeben.

Aktive Rolle im Klimaschutz

„Das Quartier ‚Helleheide‘ gibt wichtige Impulse, wie auch sozialgeförderter Wohnungsbau klimafreundlich gestaltet werden kann. Die vorausschauende Planung der GSG, alle Wohnungen mit Halterungen für Photovoltaik-Balkon-Module auszustatten, sowie die finanzielle Förderung der Stadt Oldenburg für den Kauf der Module sind wichtige Schritte. Sie zeigen, dass jede Oldenburgerin und jeder Oldenburger eine aktive Rolle im Klimaschutz einnehmen kann“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Neben der Umsetzung eines klimafreundlichen Energiekonzeptes ist es auch Ziel, auf dem Gelände ein Reallabor zu etablieren, in dem Innovationen und Ideen zu Technologien und Dienstleistungen für smarte Städte und Regionen entstehen und getestet werden können.

124 Wohneinheiten und Quartiersgarage

Die GSG Oldenburg errichtet im Quartier „Helleheide“ insgesamt 124 Wohneinheiten. In weiteren Bauabschnitten entstehen eine Quartiersgarage mit rund 200 Stellplätzen, eine vierzügige Kindertagesstätte und weitere Wohn- und Geschäftsgebäude. Die Planungen stammen aus dem Hause der GSG Oldenburg und dem Oldenburger Architekturbüro Sosath & Scheper. Die Errichtung der Gebäude übernimmt die Kreutzjans Bauunternehmung aus Lorup, mit der die GSG Oldenburg zuvor schon die neue Oldenburger Jugendherberge gebaut hatte.

Sehr hoher energetischer Standard

Bei den Wohneinheiten wird sehr viel Wert auf eine soziale Durchmischung im Quartier gesetzt und Wohnungen im geförderten Wohnungsbau (Mieten zu 6,10 Euro und 7,50 Euro pro Quadratmeter) werden etwa zu gleichen Teilen entstehen, wie Wohnungen zur marktüblichen Miete bis hin zu Eigentumswohnungen. Zudem zeichnen sich alle Wohnungen durch einen sehr hohen energetischen Standard aus. Auf die Nutzung von fossilen Brennstoffen wird vor Ort vollständig verzichtet. Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen versorgen in Kombination mit Luft-Wasser-Wärmepumpen in einem Nahwärmenetz das gesamte Quartier mit Strom und Wärme.

Für die Energieversorgung der Gebäude im Mietwohnungsbau wird die neu gegründete GSG ENERGIE verantwortlich sein. Die Eigentumswohnungen und die Quartiersgarage sollen in Kooperation mit der Oldenburger Energiegenossenschaft OLEGENO versorgt werden.