Startschuss für grüne Ideen: Förderung für Projekte an Oldenburger Grundschulen

19.03.2026

Startschuss für grüne Ideen: Förderung für Projekte an Oldenburger Grundschulen

Oldenburg. Die Umweltstiftung Weser-Ems legt ihr Förderprogramm „UWE macht Schule“ neu auf – mit starkem Rückenwind der Stadt Oldenburg. Unter dem Leitmotiv „Erleben statt Belehren“ richtet sich die Initiative der Stiftung in diesem Jahr zunächst gezielt an die 28 Grundschulen im Stadtgebiet. Ziel ist es, realitätsnahe Umweltbildung und praktischen Naturschutz direkt auf die Schulhöfe und in die Klassenräume zu bringen und dabei die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in den Fokus zu rücken.

Um Qualität und Nachhaltigkeit gezielt zu fördern, entwickelt sich die Stiftung von einer klassischen Förderinstitution hin zu einer aktiv gestaltenden, operativ tätigen Partnerin. Bei diesem Wettbewerb setzt die Stiftung auf ein zweistufiges Fördermodell. In der ersten Stufe erhalten rund zehn ausgewählte Schulen ein Startkapital von jeweils 500 Euro für die direkte Umsetzung ihrer Ideen. Im Dezember werden aus diesen Vorreitern die drei überzeugendsten Projekte ausgewählt und mit einer Zukunftsprämie von rund 3.000 Euro belohnt.

Stimmen zur Aktion
Holger Denckmann, Stadtrat des Dezernats für Schule, Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft, ist begeistert von der Idee: „Umwelt- und Klimaschutz fängt im Kleinen an. Dass die Grundschülerinnen und Grundschüler hier in Oldenburg selbst zu Expertinnen und Experten für ihre Umwelt werden, ist ein großartiger Ansatz. Die Stadt Oldenburg unterstützt dieses Engagement der Umweltstiftung aus voller Überzeugung, denn praxisnahe Projekte wie diese machen unsere Stadt nachhaltig fit für die Zukunft.“

Christiane Huxdorff, Geschäftsführerin, und Fritjof Hufeland, Vorstandsvorsitzender der Umweltstiftung Weser-Ems, erklären den Ansatz: „Wir möchten die Selbstwirksamkeit der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Sie sollen Umweltbildung nicht nur im Lehrbuch finden, sondern aktiv mitplanen und gestalten. Mit unserem neuen Modell belohnen wir genau dieses Engagement. Wir geben den Schulen das Vertrauen und die finanziellen Mittel, um aus einer ersten Idee einen echten Dauerbrenner an ihrer Schule zu machen.“

So können sich Oldenburger Grundschulen bewerben
Die Bewerbungshürden sind bewusst niedrig gehalten: Interessierte Oldenburger Grundschulen können bis zum 31. Mai eine kurze Projektskizze einreichen. Gefragt sind Projekte zum Anfassen – vom Wasser-Explorer bis zum Insektenhotel. Im Juni wählt eine Jury dann bis zu zehn Schulen aus, die eine Finanzspritze zur Umsetzung erhalten. An den Projekten selbst kann dann von August bis Oktober gearbeitet werden, so dass Ende November die kreativen Abschlussberichte vorliegen – und im Dezember schließlich die drei überzeugendsten Projekte prämiert werden.

Über die Umweltstiftung Weser-Ems
Die Umweltstiftung Weser-Ems ist eine private und unabhängige Stiftung für den Schutz von Natur und Umwelt im Raum Weser-Ems. Sie geht zurück auf die Initiative von Gertrud und Werner Brunken im Jahr 1989. Sie fördert den Arten- und Biotopschutz, Wissenschaft und Forschung sowie besonders die Umweltbildung junger Menschen in der Region Weser-Ems.
Pressekontakt: Christiane Huxdorff, Geschäftsführerin Umweltstiftung Weser Ems, Kiebitzweg 6a, 26209 Hatten-Sandkrug, 0172-8489762, christiane.huxdorff[at]uwe-stiftung.de, www.linkedin.com/in/christiane-huxdorff », https://uwe-stiftung.de/ »

Foto: Umweltstiftung Weser-Ems
Freuen sich auf viele kreative Ideen von Oldenburger Grundschulen für das Projekt „UWE macht Schule“ (von links): Fritjof Hufeland (Vorstandsvorsitzender Umweltstiftung Weser-Ems), Schuldezernent Holger Denckmann, Christiane Huxdorff (Geschäftsführung Umweltstiftung Weser-Ems) und Ewald Tewes (Vorstand Umweltstiftung Weser-Ems). Foto: Umweltstiftung Weser-Ems