Oldenburg. Der geplante Umbau der Unteren Nadorster Straße verfolgt das Ziel, die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern und einen Straßenraum zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Kraftfahrzeug oder einfach zum Verweilen. Damit dieses Vorhaben im Jahr 2027 umgesetzt werden kann sind umfangreiche Sanierungsarbeiten der EWE NETZ in diesem Jahr erforderlich. Damit soll sichergestellt werden, das die Straßen- und Kanalbauarbeiten im nächsten Jahr ohne größere Behinderungen durchgeführt werden können. Die aktuell vorgesehenen Maßnahmen haben dabei keine unmittelbaren Auswirkungen auf den vorhandenen Baumbestand.
Beginn der Sanierungsarbeiten
Ab Dienstag, 7. April, beginnen umfangreiche Sanierungsarbeiten von EWE NETZ an der Nadorster Straße. Diese Maßnahmen finden im Vorfeld der geplanten Straßenbaumaßnahme der Stadt Oldenburg statt.
Umfang und Ziel der Baumaßnahme
Im Rahmen der Arbeiten werden die Gas-, Strom- und Wasserleitungen sowie die dazugehörigen Hausanschlüsse modernisiert. Ziel der Sanierung ist es, die Infrastruktur nachhaltig zu erneuern. Die Gas- und Wasserleitungen stammen aus den späten 1960er Jahren und haben inzwischen das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht, sodass eine Modernisierung notwendig ist.
Weitere Maßnahmen und Ablauf
Zusätzlich zur Erneuerung der bestehenden Leitungen wird das Stromnetz verstärkt und Reserve-Rohre werden mitverlegt. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise in Bereichen von jeweils 100 Metern Länge. In diesen Abschnitten kommt es durch die Lagerung von Boden und Baumaterialien zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Für die Arbeiten wird ein Rohrgraben von etwa 24 Metern Länge geöffnet. Nach Abschluss der jeweiligen Maßnahmen wird dieser wieder verschlossen.
Startpunkt und Zeitplan
Die Arbeiten beginnen an der Ehnernstraße und werden in Richtung Pferdemarkt fortgesetzt. Die Verlegearbeiten des ersten Bauabschnitts werden voraussichtlich drei Monate dauern. Anschließend werden weitere rund drei Monate für die Sanierung der Hausanschlüsse benötigt.
Verkehrsführung während der drei Bauphasen
Erste Bauphase:
Während der etwa zwei- bis dreiwöchigen ersten Bauphase werden Leitungsarbeiten durchgeführt. Dabei wird stadtauswärts in Höhe der Einmündungen Kriegerstraße und Ehnernstraße eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn eingerichtet. Der Verkehr wird mittels Ampelschaltung an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Die Einmündungsbereiche der Kriegerstraße und Ehnernstraße sind in dieser Zeit für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Währenddessen wird in der Kriegerstraße die Einbahnstraßenregelung vorübergehend aufgehoben, und die Parksituation so angepasst, dass Begegnungsverkehr möglich ist.
Zweite Bauphase:
Im weiteren Verlauf der bis Anfang Juli andauernden Bauphase wird im Bereich der Nadorster Straße zwischen den Hausnummern 6 und 40 ebenfalls eine halbseitige Sperrung in Fahrtrichtung stadtauswärts eingerichtet. Anders als in der ersten Phase erfolgt die Verkehrsführung hier über eine Einbahnstraßenregelung in stadtauswärtiger Richtung entlang der Arbeitsstelle. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird über die Lambertistraße und die Alexanderstraße umgeleitet.
Dritte Bauphase:
Anschließend folgt die dritte Bauphase, die voraussichtlich bis etwa Anfang Oktober abgeschlossen sein wird. In dieser Zeit werden die Hausanschlussleitungen erneuert. Dabei sind lediglich kleinere Abschnitte der Geh- und Radwege betroffen.
Wo kann ich mehr erfahren?
Mehr über die Ausbauplanung der Unteren Nadorster Straße lesen Interessierte auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/uns ».