Unplugged aus Oldenburg: Mehr als nur leise Töne

08.04.2026

Unplugged aus Oldenburg: Mehr als nur leise Töne

Oldenburg. Nach der durchweg positiven Resonanz der ersten Staffel gehen die Acoustic Sessions nun in Runde zwei und bleiben ihrem bewährten Rezept treu. Das Videoformat, Teil des vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg verantworteten Online-Magazins Kulturschnack, bietet regionalen Musikerinnen und Musikern eine Bühne in Form eigens produzierter Musikvideos. Im Mittelpunkt steht jeweils ein ausgewählter Song, der sich im intimen Unplugged-Gewand präsentiert und dabei die Vielfalt der lokalen Musikszene sichtbar macht.

Die zweite Staffel beginnt am Freitag, 10. April. Den Auftakt macht Filiz-Sofie mit einer Performance ihres Songs „Wer bist du“. Mit diesem Song schlägt Filiz-Sofie eine neue musikalische Richtung ein und bewegt sich deutlich stärker in Richtung Folk, während ihre EP „Flashbacks“ noch dem Deutsch-Pop zuzuordnen ist. Die reduzierte Instrumentierung hebt die Botschaft hervor, sich nicht im Alltagsstress zu verlieren, und verbindet dabei Melancholie mit einer Prise Optimismus. Nach dem Auftakt der Sängerin folgt im Zwei-Wochen-Rhythmus jeweils eine weitere der insgesamt sechs Acoustic Sessions.

Auf das Wesentliche reduziert
Das Spektrum in dieser Staffel reicht von Solokünstlerinnen und Solokünstlern bis hin zu mehrköpfigen Bands, die mal mit Rap und Gitarre, mal mit poetischen Songtexten oder auch feinfühligen Arrangements aufwarten. Die Sessions selbst sind auf das Wesentliche reduziert und lassen Raum für individuelle Handschriften, Nuancen und Zwischentöne. Holger Denckmann, Dezernent für Schule, Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft betont: „Die Musikszene einer Stadt ist essenzieller Bestandteil einer lebendigen Kulturlandschaft und ich freue mich, dass es den „Kulturschnack Acoustic Sessions“ gelingt, hier ein wichtiges Zeichen zu setzen. Wir als Stadt Oldenburg unterstreichen damit eindrücklich den hohen Stellenwert, den wir unserer lokalen Musik zuschreiben.“

Musikalische Vielfalt in Oldenburg stärken
„Hunte statt Hudson, Bümmerstede statt Brooklyn“ – mit diesem Motto machte es sich die Redaktion des Kulturschnack 2024 zur Aufgabe, Oldenburger Musikerinnen und Musikern die Bühne zu bieten, die sie verdienen. Über sechs Ausgaben hinweg rückte das Redaktionsteam die kreative Bandbreite der lokalen Musikszene in den Fokus und lenkte Aufmerksamkeit auf Künstlerinnen und Künstler, die das kulturelle Leben der Stadt prägen. „Wir haben schnell erkannt, welches Potenzial in dem Format steckt. Daran möchten wir nun anknüpfen und bieten erneut einen professionellen Rahmen, der den Musikerinnen und Musikern hier vor Ort Sichtbarkeit verleiht, ihre Arbeit würdigt und darüber hinaus die Vielschichtigkeit der Oldenburger Musikszene auf zeitgemäße Weise erfahrbar werden lässt“, so Paula von Sydow, Leiterin des Kulturbüros.

Ein Hangar wird zur Bühne
Von Beginn an spielte neben den musikalischen Darbietungen auch die Wahl des Drehortes eine entscheidende Rolle. „Jeder Raum bringt eine bestimmte Atmosphäre mit sich und erzählt eine Geschichte, die unmittelbar Einfluss darauf hat, was künstlerisch entsteht. Deshalb freuen wir uns, dass wir erneut ein Setting schaffen konnten, das man in dieser Form vielleicht noch nicht wahrgenommen hat“, erläutert das verantwortliche Team des Kulturschnack rund um Kevin Altenberger und Thorsten Lange das Konzept. So fanden die Dreharbeiten in einem ehemaligen Flugzeughangar auf dem Gelände des Fliegerhorsts statt. Ein Areal, das stark im Zeichen des Wandels steht und den entstandenen Musikvideos ein kleines Stück Stadtgeschichte verleiht.

Wer neugierig auf die Künstlerinnen und Künstler der neuen Staffel geworden ist, findet spannende Hintergrundinformationen zeitgleich mit den Veröffentlichungen auf der Website des Online-Magazins unter www.kulturschnack.de ».

Foto: Kulturschnack/Connor McBriarty
Mit einem Song von Filiz-Sofie startet die Videoreihe „Acoustic Sessions“ in die zweite Staffel. Foto: Kulturschnack/Connor McBriarty