Vorfreude: Neustart des Stadtmuseums Oldenburg terminiert

23.03.2026

Vorfreude: Neustart des Stadtmuseums Oldenburg terminiert

Oldenburg. Ein weiterer Meilenstein für Oldenburg: Die Bauarbeiten am Stadtmuseum Oldenburg (SMO) nähern sich dem Abschluss. Der Neubau wird bis Ende Mai 2026 fertiggestellt und eingerichtet sein. Die große, feierliche Eröffnung ist für das erste Wochenende im Juni 2026 geplant, am 6. und 7. Juni wird es zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen geben. Ab sofort informiert ein Countdown auf einem Display an der Fassade des Museumsbaus über die noch verbleibenden Tage und Stunden bis zur Neueröffnung. „Das neue Stadtmuseum wird künftig ein lebendiger und zentraler Ort des kulturellen Austauschs sein. Ich freue mich schon auf die ersten Besucherinnen und Besucher, die diesen neuen Begegnungsort im Herzen unserer Stadt entdecken werden“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Auch bei Stadtrat Holger Denckmann steigt die Vorfreude: „Mit drei Ausstellungsebenen, einem neuen Foyer sowie modernen Räumen für Bildung und Vermittlung ist ein zeitgemäßes Museum für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Oldenburgs entstanden. Ein einzigartiges Haus, das unsere Stadt und die Kulturszene bereichern wird.“

Baufortschritt: Das ist der Status Quo
In den vergangenen Monaten wurden im viergeschossigen Neubau wesentliche Bauabschnitte abgeschlossen und zentrale Meilensteine im Innen- und Außenbereich erreicht. Der Fokus liegt derzeit auf dem Innenausbau sowie der technischen Ausstattung des Gebäudes. Aufgrund komplexer technischer und baulicher Abstimmungen ist es zuletzt zu leichten Verzögerungen gekommen. Viele Arbeitsschritte greifen ineinander, sodass insbesondere Prüf- und Abnahmeverfahren der technischen Anlagen – etwa in den Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro- und Sicherheitstechnik – erst im vollständig fertiggestellten Zustand möglich sind. Diese Abläufe wirken sich auf den weiteren Innenausbau sowie auf die anschließende Einrichtung der Ausstellungen und der musealen Infrastruktur aus. Das Ziel ist ein funktional, technisch und gestalterisch hochwertiges Museum für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger und ihre Gäste.

Vorfreude: Vorbereitungen auf die Eröffnung
Der Neustart des Stadtmuseums soll am ersten Juni-Wochenende als großes Fest mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen gemeinsam mit der Stadtgesellschaft gefeiert werden. „Seit mehr als 110 Jahren gehört das Stadtmuseum zu Oldenburg und verkörpert Identität für die Menschen dieser Stadt“, sagt Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann. „In wenigen Monaten schlagen wir ein neues Kapitel dieser Beziehung auf und freuen uns auf ein großes Fest mit allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern. Diesem wird in rund zwei Jahren die Eröffnung der beiden Museumsvillen folgen: Die Verbindung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft macht das neue SMO baulich und inhaltlich zu einem bundesweit einzigartigen Ensemble.“      

Mitmachen: Persönliche Objekte und Geschichten einreichen
Parallel zum Bau laufen aktuell die inhaltlichen Vorbereitungen. Anfang Februar startete das Stadtmuseum die Mitmachkampagne „Was ist deine Geschichte?“, mit der Oldenburgerinnen und Oldenburger eingeladen sind, persönliche Objekte und ihre Geschichten einzureichen. Eine Auswahl dieser Beiträge soll im neuen Museum gezeigt werden. In den kommenden Wochen macht ein Bauzaun in unmittelbarer Nähe des Neubaus die Kampagne sichtbar. Über QR-Codes können Passantinnen und Passanten bereits eingereichte Geschichten auf der Website des Stadtmuseums entdecken.

Auch die neue Dauerausstellung nimmt zunehmend Gestalt an: Ausstellungsmöbel werden geliefert und aufgebaut, dazu zeitlich abgestimmt werden die Objekte aus den Außendepots ins Museum überführt. Begleitend laufen Restaurierungsarbeiten, um Exponate für die Präsentation vorzubereiten.

Gut informiert: Online alles über den Neubau erfahren
Weitere Informationen rund um das neue Stadtmuseum gibt es online unter https://stadtmuseum-oldenburg.de/ ».

Foto: Caspar Sessler
Bald wird es eröffnet: das neue Stadtmuseum Oldenburg. Foto: Caspar Sessler