Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Die Psychologische Beratungsstelle ist eine Einrichtung des Jugendamtes der Stadt Oldenburg nach § 28 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes für Stadt und Landkreis Oldenburg.

 

Aktuelles: Neues Kursangebot „Kinder im Blick“ (KIB)

KIB – Kurse für Eltern in Trennung starten Anfang Mai 2020 in der Psychologischen Beratungsstelle
Wenn Eltern sich trennen, verändert sich vieles, auch für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit besonders viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt gut zu bewältigen. Das ist für die meisten Eltern nicht leicht. Finanzielle Probleme, Konflikte mit dem anderen Elternteil und mehr Stress fordern Kraft, Zeit und Nerven, häufig auf Kosten der Kinder, aber genauso oft auf Kosten des eigenen Wohlbefindens.

Dieser Kurs behandelt drei grundlegende Fragen:

  • Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern?
  • Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?
  • Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?

Info und Anmeldung

Kursbeginn: Gruppe A: Donnerstag, 7. Mai 2020 / Gruppe B: Donnerstag, 14. Mai 2020

Kursdauer: Sieben Termine jeweils donnerstags von 17.30 bis 20.30 Uhr

Kursleiterin/Kursleiter: Sigrid Grüter und Andreas Dirks

Kostenbeitrag: Insgesamt 35 Euro für sieben Termine je drei Stunden.

Veranstaltungsort: Psychologische Beratungsstelle

Anmeldung: Über das Sekretariat der Psychologischen Beratungsstelle

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer » (PDF, KIB-Flyer 763 KB).

Unser Basisangebot: Psychologische Beratung und Therapie

  • für Mütter und Väter,
    - die Informationen, Rat und Hilfe suchen bei
    - Erziehungsfragen
    - Familien- und Paarkonflikten
    - Trennung und Scheidung
    - Schulschwierigkeiten
    - Entwicklungsauffälligkeiten
    - Sorgen um das Verhalten und Befinden ihrer Kinder
  • für Kinder
    - die sich in Nöten befinden oder Angst haben
    - deren Eltern körperlich oder seelisch ernsthaft erkrankt sind
    - die unter der Trennung ihrer Eltern leiden
    - die an einem neutralen Ort wichtige Fragen klären möchten
  • für Jugendliche und junge Erwachsene (unter 21 Jahren)
    die Probleme haben
    - in Schule, Ausbildung, Beruf
    - in der Familie
    - mit sich selbst oder Freundinnen und Freunden
  • für Angehörige sozialer und pädagogischer Berufe,
    zum Beispiel Erzieherinnen/Erzieher, Lehrerinnen/Lehrer, Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter, die für ihre Arbeit psychologische Unterstützung suchen
  • für interessierte Gruppen,
    die Informationsveranstaltungen und Diskussionsrunden zu ausgewählten Themen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen veranstalten möchten,
  • für soziale und pädagogische Einrichtungen und Initiativen,
    die Untertsützung und Zusammenarbeit wünschen.

Wichtig

  • Freiwillige Inanspruchnahme
  • Kostenfrei
  • Uneingeschränkter Schutz des Privatgeheimnisses
  • Methodenvielfalt durch ein multiprofessionelles Team

Kontakt

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Donnerschweer Straße 43
26123 Oldenburg
Telefon: 0441 235-3500
Fax: 0441 235-3512
E-Mail: Psychologische.Beratung(at)stadt-oldenburg.de

Termine nach telefonischer Anmeldung.

Offene Sprechstunde » für Jugendliche ohne Voranmeldung jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr.

Ein Flyer mit allen Infos kann hier heruntergeladen werden » (PDF, 800 KB)

Merkblatt » für Gerichtsverwiesene Trennungs- und Scheidungsberatung.

Begrüßungszettel » für alle neuen Klientinnen und Klienten.

Informationsblatt für Begleitpersonen » in der Offenen Sprechstunde.

 

 

Für Fachkräfte – Diagnostik der Elternfunktionalität in der Gerichtsverwiesenen Trennungs- und Scheidungsberatung

Gerichtsverwiesene Beratung mit Eltern nach Trennung gemäß FamFG § 156 erfordert eine klar strukturierte Kooperation der beteiligten Professionen und Beratungskonzeptionen, die an das elterliche Konfliktniveau (mithin Hochstrittigkeit) und die lokalen Gegebenheiten angepasst sind.

Die Entwicklung und Anwendung unserer Elternfunktionalitätsdiagnostik hat hierbei einen besonderen Stellenwert erhalten. Sie ist zu einem präzisen Verständigungsmittel in der Co-Arbeit geworden und hilft uns, schon zu einem frühen Zeitpunkt des Beratungsprozesses prognostische Einschätzungen darüber vorzunehmen, ob Beratung aktuell eine passende Unterstützung sein kann und wenn ja, auf welche Weise und mit welchen Zielsetzungen.

Um zu diesen  Einschätzungen zu gelangen, nutzen wir eine Übersichtstabelle »während oder nach der Beratungssitzung. Als zusätzliches Hilfsmittel haben wir einen Fragenkatalog » zu alltäglichen Aspekten der Elternkooperation entwickelt, der von den Beraterninnen beziehungsweise Beratern (oder in Einzelfällen auch mit den Eltern gemeinsam) ausgefüllt werden kann.

Einen Artikel über unsere Arbeitsweise finden Sie hier ».