Marschwegstadion: Flutlicht-Installation verzögert sich

05.12.2023

Marschwegstadion: Flutlicht-Installation verzögert sich

Oldenburg. Das von der Stadtverwaltung im Zuge der Modernisierung des Marschwegstadions in Auftrag gegebene Flutlicht lässt auf sich warten. Zwar sind die nötigen Vorarbeiten für das Herstellen der Fundamente und das Aufstellen der vier Masten erfolgt, allerdings ruht die Baustelle im städtischen Stadion derzeit. Das ist nicht nur der aktuellen Wetterlage geschuldet, sondern vor allem der Tatsache, dass die mit der Installation beauftragte belgische Firma Claesen Lighting mit dem Einreichen einer prüffähigen Statik in Verzug geraten ist. So ist der ursprünglich für den 30. November anvisierte Fertigstellungstermin bereits verstrichen.

Sichtschutzwand zur A28 noch unklar
Die Belgier haben die Verzögerung bedauert und zugesagt, die nötigen Unterlagen schnellstmöglich nachzuliefern. „Wir hoffen nun, dass die anstehende Winterpause im Regionalliga-Spielbetrieb genutzt werden kann, um die Flutlichtanlage fertigzustellen“, sagt Klaus Büscher, Leiter des städtischen Eigenbetriebes für Hochbau und Gebäudewirtschaft (EGH). Noch nicht abschließend geklärt ist zudem, ob wegen der Blendwirkung eine Sichtschutzwand zur A28 installiert werden muss. Die Stadtverwaltung hält diese Maßnahme für verzichtbar und versucht, das Fernstraßen-Bundesamt davon zu überzeugen, dieser Einschätzung zu folgen. Ebenfalls noch nicht geliefert ist ein bereits im Dezember 2022 bestellter Trafo, der die Stromversorgung sicherstellen soll.

Installiert werden sollen vier Masten, die jeweils eine Höhe von 36 Metern haben und das Spielfeld im Maximalfall mit 1.000 Lux beleuchten können. Die Firma Claesen hatte den Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten. Die Belgier haben unter anderem die Stadien des KAA Gent und des RSC Anderlecht lichttechnisch ausgestattet.

Über die Modernisierungsmaßnahmen des Stadions
Der Oldenburger Stadtrat hatte den Ausbau der technischen Infrastruktur des Marschwegstadions am 7. November 2022 beschlossen. Zu den bereits fertiggestellten Maßnahmen zählen die Erneuerung der Sitzplätze, der Neubau eines Technikgebäudes unter der Haupttribüne sowie die Erweiterung der Sprecherkabine und der Sicherheitszentrale für die Polizei. Zudem wurden eine Videoüberwachungsanlage und eine Stadionbeleuchtung installiert. Auch die Akustikanlage wurde erneuert.

Mehr über die Details zur Modernisierung im Marschwegstadion gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/stadion-neubau ».