Seismograf: Nils Mohl

Oldenburger Poetikgespräche über Kinder- und Jugendliteratur

Bei den Oldenburger Poetikgesprächen über Kinder- und Jugendliteratur (KJL), die sich ausdrücklich an ein erwachsenes literaturinteressiertes Publikum richten, stehen die gesellschaftlichen Funktionen von KJL im Mittelpunkt. Denn wie jede Gegenwartsliteratur steht auch sie im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Debatten, die in aktuellen Texten verhandelt werden. Die Gespräche berücksichtigen den ambivalenten Status von KJL zwischen künstlerischem Anspruch und pädagogischer Verantwortung und diskutieren ihre Bedeutung mit Blick auf die Gesellschaft. Als dritter Gast der Reihe ist der Schriftsteller Nils Mohl eingeladen. Er schreibt Romane und Lyrik und war als Drehbuchautor an zwei Kinofilmen beteiligt. Für seinen Roman „Es war einmal Indianerland“ wurde er unter anderem mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen seine Jugendromane „An die, die wir nicht werden wollten (2021)“, „Henny & Ponger (2022)“ und „Engel der letzten Nacht (2025)“. Seit 2020 veröffentlicht Nils Mohl jeden Montag ein Gedicht auf Instagram. Er lebt als freier Schriftsteller in seiner Heimatstadt Hamburg. Im Programm des Literaturhauses liest er aus seinen Büchern und spricht mit dem Oldenburger Literaturwissenschaftler Thomas Boyken über sein Werk und sein Selbstverständnis als Autor der Kinder- und Jugendliteratur.

Veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität.

Karten reservieren

Die Veranstaltung, die sich ausdrücklich an ein erwachsenes literaturinteressiertes Publikum richtet, findet am Mittwoch, 24. Juni 2026, im Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Eintrittskarten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, und können online auf der Seite des Literaturhaus » reserviert werden.

Zuletzt geändert am 11. Juni 2026