„Oldenburger Stadtteilbudgets“
Begegnungsangebote, Feste oder Workshops
Mehr Unterstützung für Engagement vor der eigenen Haustür
Die „Oldenburger Stadtteilbudgets“ ergänzen ab März 2026 die Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement in den Vierteln. Im Rahmen des Förderangebots können Fördermittel für kleinere Projekte beantragt werden. „Mit den Stadtteilbudgets geben wir den Menschen vor Ort die Möglichkeit, ihre Ideen eigenverantwortlich umzusetzen und ihr Umfeld direkt mitzugestalten“, erklärt Sozialdezernent Jan Bembennek. „Das Angebot lebt vom Engagement und dem Wissen der Bürgerinnen und Bürger über die Bedarfe in ihrem Quartier.“
Was kann gefördert werden?
„Diese Möglichkeit soll vor allem für diejenigen sein, die vielleicht noch nie eine Projektförderung beantragt haben. Damit sollen möglichst viele Menschen gestärkt werden, sich für den Zusammenhalt und das Miteinander im eigenen Viertel einzusetzen“, betont Roman Brandt aus dem Team der strategischen Sozialplanung. Die geförderten Vorhaben können eine breite Auswahl an Zielen verfolgen. Zum Beispiel kann es um nachbarschaftlichen Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen gehen, um Identifikation mit dem Stadtteil oder die Teilhabe aller am Leben im Viertel. Dabei kann es sich um Begegnungsangebote, Vorträge oder Workshops, Viertelfeste oder Flohmärkte sowie Aktionen zur Gestaltung öffentlicher Flächen wie Infoangebote handeln.
Wie hoch ist die Summe des Budgets?
Die Gesamtsumme von 96.000 Euro wird nach einem Schlüssel auf vier Stadtbereiche aufgeteilt. Neben einem Grundbetrag berechnen sich die Budgets über die Anzahl der Menschen dort und den Anteil derer, die Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch (SGB) II erhalten. Während pro Projekt mindestens 100 Euro beantragt werden müssen, umfasst die maximale Fördersumme 5.000 Euro. Die konkreten Zeitfenster zur Antragsstellung werden online veröffentlicht.
Wie werden die Anträge gestellt?
Anträge werden durch die Stadtverwaltung bearbeitet und anhand vorab festgelegter Kriterien entschieden. Die Kriterien sowie alle weiteren Informationen, wie die Voraussetzungen für eine Förderung oder zum Antragsprozess, finden sich ab März 2026 im Serviceportal der Stadt Oldenburg ». Interessierte können sich ebenfalls telefonisch unter 0441 235-4444 an das ServiceCenter wenden.
Was macht die strategische Sozialplanung?
Die strategische Sozialplanung verfolgt das Ziel, die Lebensverhältnisse zu verbessern, die Chancengerechtigkeit zu erhöhen und insbesondere benachteiligten Gruppen mehr Teilhabe sowie gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Stadtteilen zu ermöglichen. Sie stößt Planungen an, bündelt sie und koordiniert strategische sowie räumliche Maßnahmen für die soziale Infrastruktur und die Entwicklung der Stadtteile. Mehr Informationen gibt es auf den Internetseiten der strategischen Sozialplanung ».
Zuletzt geändert am 25. Februar 2026
