Krogmann: Digitalisierung in den Schulen schreitet mit großen Schritten voran

Stadt setzt DigitalPakt Schule mit Hochdruck um

Bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule macht die Stadt Tempo. Im Jahr 2020 wurde in 13 Schulen die LAN-Verkabelung erneuert und ein flächendeckendes WLAN installiert. Diese Maßnahmen sind Voraussetzung für einen gelingenden und zuverlässigen Einsatz von (mobilen) Endgeräten in den Schulen, die derzeit in großer Anzahl beschafft werden. So wurden allein in diesem Jahr über das Sofortausstattungsprogramm von Bund und Ländern nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung die Lieferung von etwa 2.700 Apple iPads beauftragt. Die Stadt hat darüber hinaus zusätzlich 485 Geräte aus eigenen Mitteln angeschafft.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann verschaffte sich am Mittwoch, 9. Dezember 2020, in der Oberschule Alexanderstraße einen konkreten Eindruck von den bereits ausgelieferten Geräten: „Die Weichen für die Umsetzung des DigitalPakts Schule sind gestellt. Die Oldenburger Schülerinnen und Schüler werden künftig besser und mehr mit Computern, Notebooks und Tablets lernen können. Dies ist gerade jetzt natürlich von enormer Bedeutung."

Bislang sind fast die Hälfte der beauftragten Geräte geliefert worden, der Rest kommt sukzessive. Allerdings gibt es derzeit aufgrund der deutschlandweit sehr hohen Nachfrage recht lange Lieferzeiten für die Geräte.

Folgende Schulen wurden bisher mit iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm beliefert:

  • BZTG (198 Stück)
  • BBS 3 (141 Stück)
  • BBS Wechloy (87 Stück)
  • Schule an der Kleiststraße (23 Stück)
  • Schule Sandkruger Straße (15 Stück)
  • Grundschule Drielake (20 Stück)
  • Grundschule Etzhorn (4 Stück)
  • Katholische Grundschule Harlingerstraße (8 Stück)
  • Grundschule Hogenkamp (27 Stück)
  • Grundschule Ohmstede (20 von 63 Stück)
  • Grundschule Paul-Maar-Schule (28 Stück)
  • Grundschule Staakenweg (25 Stück)
  • Grundschule Wechloy (4 Stück)
  • IGS Helene-Lange-Schule (113 Stück)
  • Oberschule Alexanderstraße (170 Stück)
  • Oberschule Eversten (175 Stück)
  • Oberschule Ofenerdiek (139 Stück)
  • Oberschule Osternburg (280 Stück)

Ziel des Sofortausstattungsprogramms ist es, einem möglichst hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern digitalen Unterricht mit schulgebunden Endgeräten zuhause zu ermöglichen und so soziale Ungleichgewichte auszugleichen.

Über Präsentationsmöglichkeiten und zusätzliches Personal

Daneben treibt die Stadt auch die Ausstattung mit modernen Präsentationsmöglichkeiten in den Klassenräumen voran. So wurde die BBS Haarentor in diesem Jahr flächendeckend mit interaktiven Displays ausgestattet. An den Displays sind jeweils vier beschreibbare Flügel montiert, sodass der Unterricht sowohl digital als auch klassisch gestaltet werden kann. Weitere Schulen werden im kommenden Jahr folgen.

Parallel zur technischen Ausstattung der Schulen verstärkt die Stadt auch das Personal für die Betreuung. Der Bedarf wurde bereits im IT-Entwicklungskonzept, welches vom Rat der Stadt Oldenburg am 30. September 2019 beschlossen wurde, festgehalten. Daneben wurden im IT-Entwicklungskonzept auch Standards festgehalten, nach denen der Ausbau der Schulen nun stetig voranschreitet.

Über Fördertöpfe und Kosten

Oldenburg bekommt aus den verschiedenen Töpfen zur Digitalausstattung der insgesamt 50 Schulstandorte etwa 10 Millionen Euro, insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 17 Millionen Euro, um die Schulen für kollaboratives Lernen und Unterricht mit mobilen digitalen Endgeräten auszustatten.