André Saad

stammt aus einer Musikerfamilie. Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte der Cellist im Musikschulorchester, im Landesjugendorchester und im Rias-Jugendorchester. Während dieser Zeit gewann er einen 2. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" und machte sein Abitur. Er absolvierte sein Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Markus Nyikos und Michael Sanderling. Wichtige Erfahrungen als Orchestermusiker sammelte er im Rahmen eines Ferenc-Fricsay-Stipendiums beim Deutschen Symphonieorchester sowie beim RSB Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und an der Deutschen Oper Berlin.

Die Gotthard-Schierse Stiftung zur Förderung junger begabter Musiker ermöglichte es ihm 1999 als Kammermusiker zu debütieren, im Jahr darauf wurde er im Konzerthaus Berlin als Solist engagiert. Als Studio-, Kammer- und Orchestermusiker arbeitete der vielseitige Cellist unter anderem mit Christian Thielemann, Gerd Albrecht, Vladimir und Dimitri Ashkenazy, Nigel Kennedy, David Garrett und Udo Jürgens zusammen.

Seit 2001 ist André Saad Solo-Cellist des Oldenburgischen Staatsorchesters. Daneben ist er als Dozent an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg tätig und gründete 2007 mit seinen Orchesterkollegen Lev Gelbard, Birgit Rabbels und Christoph Rabbels das Ventapane Quartett, das zu den herausragenden Quartettformationen im norddeutschen Raum zählt.