Kunstrasenplatz Kennedystraße

Stadt verbessert Bedingungen für den Fußball

Kicken an der Kennedystraße auf Kunstrasen

Der Ball rollt, ohne zu „verspringen“. Keine Unebenheiten, keine Löcher stören den Spielfluss. Er ist pflegeleicht, langlebig, strapazierfähig. Und das Wetter? Ist ihm völlig egal. Außer es liegt meterhoch Schnee. Ansonsten ist er immer bespielbar. Die Rede ist von einem Kunstrasenplatz. Auf der Sportanlage an der Kennedystraße ist in rund fünfmonatiger Bauzeit ein moderner Kunstrasenteppich der neuesten Generation entstanden, der im Dezember 2020 fertiggestellt wurde. „Dieser neue Kunstrasen ist Teil einer mehrjährigen Strategie zur Verbesserung der Bedingungen für unsere Fußballerinnen und Fußballer in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir betreiben dafür einen Millionenaufwand. Zu Recht, angesichts der Bedeutung des Fußballs in unserer Stadt“, sagt Krogmann. Davon profitieren an der Kennedystraße gleich mehrere Vereine und der Schulsport. Montags bis freitags soll der Platz jeweils bis 22 Uhr genutzt werden. Hinzu kommt der Punktspielbetrieb am Wochenende.

Nachhaltiger Belag

Das künstliche Grün an der Kennedystraße ist der erste Granulat-freie Kunstrasenplatz Oldenburgs. Der Belag besteht aus einer sehr hohen Anzahl an Kunstrasenfasern, ist mit Sand beschwert und verzichtet ganz auf umweltbelastendes Gummi- und Korkgranulat. Einhergehend mit der Spielfeldsanierung wurde auch die Dränage erneuert. Das 105 mal 68 Meter große Spielfeld ist von einer Pflasterfläche umrahmt, um den Rasen sauber zu halten, die Jugendtore abstellen zu können und Zuschauerinnen und Zuschauern einen trockenen Stehplatz zu bieten. Eine neue Barriere trennt die Gäste vom Platz. Hinter allen Torräumen wurden Ballfangzäune errichtet.

Neue Flutlichtanlage mit modernen LED-Strahlern

Komplettiert wird der Platz durch eine neue Flutlichtanlage, die mit sechs Masten und modernen LED-Strahlern ausgestattet ist. Vom Vorentwurf bis hin zur Bauüberwachung war das Osnabrücker Planungsbüro Pätzold und Snowadsky mit dem Projekt beauftragt. Die Bauarbeiten hatte die Firma Borchers (aus Surwold bei Papenburg) übernommen. Die Kosten schlagen insgesamt mit rund 1,3 Millionen Euro zu Buche.

Luftbilder vom Bau des Platzes

Zuletzt geändert am 29. Januar 2024