Prüfung des Baumbestandes im ersten Bauabschnitt
Vitalität und Standsicherheit im Fokus
Ziel: Mehr Aufenthaltsqualität für alle Verkehrsteilnehmenden
Der geplante Umbau der Unteren Nadorster Straße verfolgt das Ziel, die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern und einen Straßenraum zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Kraftfahrzeug oder einfach zum Verweilen. Damit dieses Vorhaben umgesetzt werden kann, lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass mehrere Bestandsbäume weichen müssen. Diese Entscheidung fällt nicht leicht. Aus diesem Grund soll der bestehende Baumbestand nun noch einmal sorgfältig und fachlich fundiert geprüft werden.
Welche Bäume werden geprüft?
Seit Dienstag, 10. Februar 2026, werden die vorhandenen Bäume im ersten Bauabschnitt – von der Gertrudenspinne bis zur Ehnernstraße – umfassend untersucht.
Wie laufen die Untersuchungen ab?
Hierfür wird schrittweise im Bereich der Bestandsbäume das Pflaster aufgenommen, so dass die Baumwurzeln freigelegt werden. Untersucht werden dabei insbesondere die Vitalität der Bäume, ihre Standsicherheit sowie die Ausdehnung der Wurzelbereiche.
Wie geht es danach weiter?
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden anschließend mit der vom Rat am 29. September 2025 beschlossenen Entwurfsplanung abgeglichen.
Werden auch neue Bäume gepflanzt?
Ziel ist es, unter Beibehaltung des beschlossenen Sanierungskonzeptes alle Möglichkeiten zum Erhalt des Altbaumbestandes erneut und sorgfältig zu prüfen. Im Zuge der Umgestaltung ist die Pflanzung von rund 40 neuen Bäumen vorgesehen, sofern Bestandsbäume nicht erhalten werden können. Geplant sind dabei unter anderem widerstandsfähige Baumarten, die den Herausforderungen des Klimawandels besser standhalten und langfristig zur Aufwertung des Straßenraums beitragen sollen.
Zuletzt geändert am 10. Februar 2026
