Inklusion und Teilhabe in Oldenburg

Oldenburg soll eine „Stadt für Alle“ sein. Seit dem Ratsbeschluss „Oldenburg will Inklusion!“ » im Jahr 2012 engagieren sich Stadtgesellschaft, soziale Träger, Unternehmen, Politik und Verwaltung gemeinsam für mehr Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe. Ein wichtiger Meilenstein war die partizipative Erarbeitung des Kommunalen Aktionsplans Inklusion », dessen Maßnahmen seitdem kontinuierlich umgesetzt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der inklusiven schulischen Bildung ».

Mit dem Ratsbeschluss „Oldenburg – Eine Stadt für Alle“ » wurde dieses Selbstverständnis im Jahr 2023 erneut bekräftigt. Inklusion wird in Oldenburg bewusst umfassend gedacht: Sie richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, sozialer Lage, sexueller Orientierung, Herkunft oder Religion. Inklusion umfasst alle Lebensbereiche wie Bildung, Wohnen und Quartier, Arbeit, Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport oder Beteiligung. Inklusion findet in den Nachbarschaften, Quartieren, Stadtteilen und der Gesamtstadt statt.

Vielfältige Strukturen für Teilhabe - Gemeinsam für ein inklusives Oldenburg!

Zahlreiche Stellen, Gremien, Einrichtungen, Verwaltungsbereiche, Organisationen, Beauftragte und politische Ausschüsse engagieren sich in Oldenburg für die Belange unterschiedlicher Zielgruppen, darunter zum Beispiel:

  • der Rat und die politischen Ausschüsse wie zum Beispiel der Sozialausschuss, der Schulausschuss, der Ausschuss für Stadtplanung und Bauen oder der Integrationsausschuss
  • das Sozialdezernat mit seinen vier Ämtern Jugend und Familie, Teilhabe und Soziales, Gesundheit oder Integration und Zuwanderung
  • das Amt für Stadtplanung und Bauen
  • das Kinder- und Jugendbüro
  • die Seniorenvertretung
  • die Koordination für die Altenhilfe
  • die Gleichstellungsbeauftragte
  • die Integrationsbeauftragte
  • der Behindertenbeirat
  • die Begleitgruppe „Menschen mit Behinderung“ in der Verwaltung
  • die Koordination für die queere Community

Die dort tätigen haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure setzen sich für die Bedürfnisse der Menschen in den unterschiedlichen Lebenslagen ein. Auch Beratung und der barrierefreie Zugang zu sozialen Leistungen spielen eine zentrale Rolle. Wichtige Grundlagen dafür stellen die UN-Behindertenrechtskonvention, das Sozialgesetzbuch IX und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

Innerhalb der Stadtverwaltung werden die Themen von Vielfalt und Teilhabe gemeinsam bearbeitet. Die Strategische Sozialplanung begleitet dabei unter dem Leitgedanken „Teilhabe aller an allem – überall!“ zentrale Prozesse und koordiniert das interne Netzwerk „Vielfalt und Teilhabe“.

Informationen zu einzelnen Themenbereichen

Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Dimensionen von Teilhabe finden Sie auf den Seiten der Stadt Oldenburg:

Auf einen Blick

Vorhaben, die inklusiv angelegt sein wollen, sind sehr anspruchsvoll. Es gilt alle unterschiedlichen Beteiligten, alle relevanten Themenbereiche und oft auch die Stadtteil- und Quartiersperspektive im Blick zu haben. Das Schaubild kann helfen keinen Blickwinkel zu vergessen. Dabei auch wichtig: Die Teilhabedimensionen (alle – an allem – überall) sind untereinander ebenfalls verwoben. 

Alle Akteure haben sich zum Ziel gesetzt, ein respektvolles Miteinander und die aktive Mitwirkung aller Beteiligten zu fördern.

Zuletzt geändert am 29. April 2026