Schmetterlinge

Die moderne Landwirtschaft, Flächenversiegelung und auch die Verdrängung von heimischen Pflanzen aus den Gärten tragen zum Verlust von Schmetterlingslebensräumen bei, so dass heute 50 Prozent aller Schmetterlingsarten in Deutschland gefährdet sind.

Einige Arten sind abhängig von einer bestimmten Pflanzenart. Ohne diese Pflanzenart können die Raupen der Schmetterlinge nicht ernährt werden. So kann der Sandheiden-Johanniskraut-Spanner (Aplocera efformata) nur in einem Gebiet vorkommen, wo auch seine Raupenfutterpflanze das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) zu finden ist. Die Falter werden auch gerne am Gewöhnlichen Natternkopf (Echinum vulgare) gesichtet. Diese Pflanzenart steht auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten für das Deutsche Tiefland.

Im Gebiet vorkommende Arten

Auch der Gelbe Heufalter (Colias hyale), welcher 2017 vom BUND zum Schmetterling des Jahres ernannt wurde, lebt mit diesem Problem.

Auch der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus) kann auf dem Gelände beobachtet werden. Zwischen Juni und August sieht man ihn oft an der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder an Brombeerblüten (Rubus fructicosus agg.) sitzen.

Pflanzliche Artenvielfalt wird seit Jahrzehnten von verschiedenen anthropogen verursachten Einflüssen bedroht. Durch den Verlust an Lebensraum und Nahrungsgrundlagen stehen heute auch viele Schmetterlingsarten auf den Roten Listen und werden als gefährdet eingestuft.

Das Bahndammgelände stellt einen wertvollen Lebensraum mit für einige gefährdete Arten dar. Unter ihnen zum Beispiel der Silbrige Perlmuttfalter (Issoria lathonia) oder der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus).

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