Freigabe der Bundesmittel
Weiterer Verzug nicht hinnehmbar – Stadt fordert zügige Freigabe der Bundesmittel
Oberbürgermeister appelliert an Bundesverkehrsminister
Die Stadt Oldenburg zeigt sich besorgt über Verzögerungen beim geplanten Ersatzneubau der Cäcilienbrücke. Nachdem ursprünglich ein Baubeginn im Jahr 2026 in Aussicht gestellt worden war, wurde nun bekannt, dass sich die Ausschreibung des Projekts in das zweite Halbjahr 2026 verschiebt. Grund hierfür soll die bislang ausstehende Freigabe entsprechender Haushaltsmittel des Bundes sein.
Appell: Baubeginn in 2026 sicherstellen
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat sich daher in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt und die besondere Bedeutung des Projekts für die Stadt hervorgehoben. Er appelliert eindringlich an den Bundesverkehrsminister, sich für eine beschleunigte Freigabe der notwendigen Haushaltsmittel für den Neubau der Cäcilienbrücke einzusetzen und die Voraussetzungen für eine umgehende Ausschreibung zu schaffen. Ziel müsse sein, den Baubeginn wie angekündigt im Jahr 2026 zu realisieren und damit endlich sichtbare Fortschritte für die Menschen in Oldenburg zu ermöglichen.
Krogmann: Weitere Verzögerung nicht hinnehmbar
„Eine weitere Verzögerung ist für Oldenburg nicht hinnehmbar“, erklärt Krogmann. Die Cäcilienbrücke stellt ein zentrales Verbindungselement zwischen den Stadtteilen dar und ist bereits seit Jahren ein verkehrliches Nadelöhr. „Jeder Monat Stillstand bedeutet eine weitere Belastung für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg“, verdeutlicht der Oberbürgermeister in seinem Schreiben an den Verkehrsminister.
Langjähriger Planungsprozess
Dem Projekt ist ein langjähriger Planungsprozess vorausgegangen. Nach der Erstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren in den Jahren 2020 und 2021 wurde der Planfeststellungsbeschluss im März 2023 erlassen. Erste vorbereitende Maßnahmen, wie der Rückbau der Brückentürme, wurden bis August 2025 abgeschlossen. Noch Ende 2025 war seitens des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes ein Baubeginn für 2026 zugesichert worden.
Die Entwicklung sorgt daher für großes Unverständnis. Gerade vor dem Hintergrund weiterer geplanter Infrastrukturmaßnahmen in Oldenburg – darunter die Ersatzneubauten für die Eisenbahnklappbrücke über die Hunte und für die Pferdemarktbrücke – „ist ein schneller Abschluss der Bauarbeiten rund um die Cäcilienbrücke für die Mobilität in Oldenburg entscheidend“, betont Krogmann.
Zuletzt geändert am 28. April 2026
